Stopp Start kontrollieren

ElocinBoat

Dacianer-Anwärter
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Hallo Leute, mein Duster hat Donnerstag Abend folgende Fehlermeldung geschmisse: Start Stopp System kontrollieren, seitdem hat der Wagen kaum noch Leistung, die Leerlaufdrehzahl schwankt zwischen 900 - 2000 Umdrehungen, und er nimmt kaum noch Gas an, sehr ruckelig zumindest, jemand schon erfahrungen damit?

Montag gleich einen Werkstatt Termin bekommen, ich berichte
 
Hatte mein D2 auch .... Batterie wurde ersetzt und alles war wieder ok.
 
Gleichen Fehler "Start Stopp System kontrollieren" hatte ich heute auf der A45 bei Westhofen im Stau auch. Zunächst aber ROTE WARNUNG: Motor kann zerstört werden......also rechts ran, Motor aus, ein Minütchen (max,!) gewartet, alles wieder normal. Dann aber eben "Start Stopp System kontrollieren". Weitergefahren, Messe besucht und auf der Rückfahrt wieder "Start ..." verbunden mit Leistungsverlust bzw. Trägheit des Motors (Vmax = 120km/h). Also bei nächster Möglichkeit rechts ran, Batterie abgeklemmt, dadurch alle Steuergeräte resetet und alles geht wieder.
Gleicher Effekt entsteht übrigens durch einen Ersatz/Wechsel der Batterie, wenn dies denn tatsächlich gemacht wurde.

Werde trotzdem morgen mal den Fehlerspeicher auslesen (lassen).
 
Nö!

Ein 48-V-Mild-Hybrid-System ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zum klassischen 12-V-Bordnetz. Beide Spannungen arbeiten parallel, aber klar getrennt und geregelt.

Grundprinziup:
48 V-System → für leistungsstarke Verbraucher & Rekuperation
12 V-System → für klassische Bordelektrik (Licht, Radio, Steuergeräte)
DC/DC-Wandler verbindet beide Netze und regelt den Energiefluss → aber beide Systeme galvanisch getrennt

Nachtrag: Fehler ist wieder da. Morgen dann wohl doch mal in die Werkstatt.
 
Bin vorhin noch mals ein wenig gefahren: nachca. 10km bzw. 5 Min. Fehler wieder weg. Nach einem Halt mit Neustart: wieder da. Setzte sich fort......
ES wird zu ca. 2/3 der 12-V-Batterie (Ladezustand / Qualität) sein, zu ca. 1/4 der Softwarestand (update) und der kleine Rest ein echter Bauteilfehler (DC/DC-Wandler, 48-V).
Werde morgen früh direkt in der Werkstatt aufschlagen und mitteilen, dass
"Im Display erscheint ‚Start & Stopp kontrollieren", wenn es denn dann nicht mehr angezeigt wird und sie dringlichts bitten,
a) den Fehlerspeicher auszulesen,
b) die12-V-AGM-Batterie zu teste, nicht nur einen einfachen Spannungstest, sondern auch den Innenwiderstand (Leitwert) und
c) den Softwarestand vom Motor- und Energiemanagement auf mögliche updates prüfen.

Habe aber über Nacht die AGM an einem CTEK-Ladegerät angeschlossen........schaun mer moa.
 
Werkstatttermin am Freitag, da heute und morgen schon alles voll.
Da einzige Dacia-Vertretung weit und breit, nachvollziehbar.

Deshalb mal Fehlercode selbst ausgelesen: P0106
->
Der OBD-II-Fehlercode P0106 steht für ein Problem im Schaltkreis des Ansaugkrümmerdruck-/MAP-Sensors („Manifold Absolute Pressure“). Das Motorsteuergerät erkennt ein Spannungssignal vom Sensor, das nicht im erwarteten Bereich liegt, bezogen auf Motorlast, Drosselklappenstellung und Drehzahl.

Da die Kiste nur zieht wie "ein Sack hohler Nüsse" (beinahe deshalb Unfall gehabt), Fehler gelöscht.
Nun läuft er normal.

Abwarten, ob Fehler wieder auftritt.
 
Fehler vorgestern nach mehr als 700 km Fahrt (seit Fehler zurückgesetzt) wieder aufgetreten. Gestern sofort Werkstatttermin wahrgenommen:

Schläuche, Luftmassenmesser und MAP-Sensor alle i.O..
Werte in Werkstatt auch alle i.O..
Anfrage an Renault (Dacia) gestartet, könnte ggf. die 12V-Batterie sein, da kleine Spannungsschwankungen bzw. Zustand der Batterie (Innenwiderstand) ursächlich sein können.
Entsprechende Grenzwerte sind wohl sehr §scharf" programmiert.

Lt. meinem Verkäufer schon öfters als Fehler aufgetreten. Batteriewechsel wird aber nur nach Anfrage bei Renault nach Genehmigung auf Garantie gewechselt. Warten wir mal ab. ⏰
 
Nun nach einem Monat Anruf von meiner Werstatt: Renault/Dacia hat sich gemeldet, für das problem gibt es ein Update, welches dann Freitag aufgespielt wird.
Anschließender Bericht erfolgt, wobei der Fehler in den letzten Woch nicht mehr aufgetreten ist und ggf. die Änderungen durchs Update ggf. kaum festzustellen sind.
 
Es scheint so zu sein das all diese Fehler einfach auf Software zurück zuführen sind.
Wie Batterieprobleme, Start-Stop Probleme, Motor könnte zerstört werden, Luftmassenmesser usw.
Die Werkstätten werden dann schon mal zum Buh-Mann, weil sie hilflos rumrudern müssen bis ein Update das ganze auflöst.
Heutzutage wird eben viel mehr Software eingesetzt und zu schnell und unausgereift auf den Markt geworfen.
Das Produkt reift dann beim Kunden, es ist fast so wie mit Bananen.
 
Ja es wird immer mehr über die Software gesteuert. Aber im Gegensatz z.B. zu Apple oder Microsoft machen die Autohersteller ein grosses Geheimnis um ihre Softwarestände und die Aenderungsnachweise. Bei Apple oder Microsoft, um nur zwei zu nennen, kann jeder im Web nachschauen, was mit welchem Patch behoben wird und welche Pendenzen/Mängel noch offen sind. Da herrscht eine grosse Transparenz, bei den Autoherstellern wird hingegen gemauert.
 
Nachtrag:
Ich habe mich vor einiger Zeit mal im AH bezüglich Updates und Änderungsnachweisen erkundigt und auch dort hiess es, dass sie von Seite Dacia/Renault ausser bei Rückrufen keinerlei Infos bekämen, was mit welchem Release behoben oder verbessert wird. Ich würde mir das als Fachbetrieb nicht gefallen lassen.
 
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