Wertverlust von Elektroautos

Da ich eine Tageszulassung mit Hagelschaden gekauft habe habe ich ja wesentlich weniger wie den NP bezahlt......:)

Ein beschädigtes Fahrzeug zu kaufen ist eine Lösung die Anschaffungskosten zu reduzieren, der Wertverlust ist aber da schon beim 'Neuwagen' vorhanden, egal ob es ein Fahrzeug vor oder nach der Preisreduktion gewesen ist.

LG Rob
 
Meine Kalkulation ist Kaufpreis plus alle Kosten während der Nutzung minus Verkaufspreis geteilt durch die Kilometer. Die meisten Autos habe ich bis zur letzten möglichen HU gefahren. Der Verkaufspreis war dann noch dreistellig oder ich habe das nicht mehr fahrtüchtige Auto verschenkt oder am Schrottplatz abgegeben (konnte man früher, heute muss man dafür sogar bezahlen). Der Verkaufspreis war also nicht mehr relevant, die Rechnung etwas kürzer. Ich habe aber noch nie beim Kauf an den Verkauf gedacht. Ich habe mich sehr wohl über hohe Gebrauchtwagenpreise geärgert. Unter anderem deshalb bin ich bei Dacia gelandet, da ist die im Auto gebunden Geldmenge überschaubarer. Deswegen kamen Elektroautos erst in Frage, als sie einfacher und günstiger wurden, was seit ein paar Jahren der Fall ist und worüber ich mich freue.
 
Komische Rechnung für Privatpersonen, dann frage ich mich warum Du nur so eine Datsche fährst und kein 'richtiges Auto' wenn der Wertverlust blos ein Buchverlust ist ?
Da habe ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt.

Wenn man ein Fahrzeug bis zu dessen Lebensende fahre, muss man logischerweise den Kaufpreis über die Laufzeit auf 0 abschreiben.
Dabei spielt es aber keine Rolle, wenn z.B. eine neue Technologiesprung oder ein Facelift das Fahrzeug im Marktwert plötzlich quasi über Nacht entwertet. Dabei verliert man dann nicht zusätzlich Geld, weil es sich nur um einen Buchverlust handelt. Anders sieht es aus, wenn man das Fahrzeug verkaufen möchte und der Marktwert fällt plötzlich in den Keller. Dann hat man den Buchverlust realisiert.

Oder aber auch anders rum: Wenn das Fahrzeug plötzlich massiv an Marktwert gewinnt (z.B. weil es eine gesuchte Rarität ist), dann hat man auch nur einen unrealisierten Buchgewinn, sofern man das Fahrzeug nicht zum neuen, gestiegenen Marktwert verkauft.
 
Ich find das so lustig dass manche immernoch das Kilometerargument bringen. Währenddessen fährt ein Arbeitskollege von mir im Winter jedes Wochenende vollelektrisch (mit Dachbox) zu seinem angestammten Skigebiet und danach wieder zurück.

400km insgesamt.
Im Winter.
Ohne Laden.

Aber jeder wie er meint :LOL:
 
Währenddessen fährt ein Arbeitskollege von mir im Winter jedes Wochenende vollelektrisch (mit Dachbox) zu seinem angestammten Skigebiet und danach wieder zurück.
Und welches Auto ist das ? Und was kostet diese Auto ?
Kenne jetzt nicht so viele die im Winter so eine Reichweite von 400 km oder mehr haben, noch dazu zu einen bezahlbaren Preis.
 
Ich find das so lustig dass manche immernoch das Kilometerargument bringen. Währenddessen fährt ein Arbeitskollege von mir im Winter jedes Wochenende vollelektrisch (mit Dachbox) zu seinem angestammten Skigebiet und danach wieder zurück.

400km insgesamt.
Im Winter.
Ohne Laden.
Und dann komme ich am Sonntag spät Abends nach Hause, stelle den Wagen unter die Laterne und fahre 6h später am Montag Morgen 300 km zu einer Weiterbildung, wo ich auf dem Weg dorthin ohne Ladepause durchfahren möchte. Alles kein Problem, oder etwa doch?

Am Weiterbildungsort (4-Sterne Hotel mit Konfernz-Center) hat es in der Tiefgarage mit 300 Plätzen dann gerade mal 3 Ladesäulen, wovon eine defekt und die andern beiden belegt sind. Und am Montag Abend möchte ich auch ohne lange Zwangspause so rasch als möglich wieder nach Hause. Stelle dort den Wagen wieder unter die Laterne und meine Frau soll dann am Dienstagmorgen schauen, wie und wo wieder Strom in die Kiste kommt. Alles klar?

Und nein, das ist jetzt kein konstruiertes Szenario sondern mitten aus dem Leben erzählt.

P.S.:
Bitte sende mir noch Links, wo ich einen Stromer mit 400km Reichweite (bei zweistelligen Minustemperaturen) für 25.000 Euro (Neupreis) kaufen kann, mit einem Laderaum wie beim Jogger.
 
25er BYD Seal U, als Zweitbesitzer gekauft für irgendwas bisschen mehr als ein vollausgestatteter Bigster neu. Okay, die Fahrtstrecke sind eher 370km, die hab ich bisschen zu sehr überschlagen. Dennoch bleibe ich dabei: Reichweite ist heutzutage kein Argument mehr.
 
Reichweite ist heutzutage kein Argument mehr.
Je nach Fahrprofil und Lademöglichkeiten am Wohn- und Zielort ist die Reichweite schon noch ein Argument. Wenn man weder am Wohnort, noch am Arbeitsort noch an den häufigsten Zielorten laden kann, dann wird es sehr mühsam.

Je nach Situation ist mir sogar das Tanken des Verbrenners zu mühsam und ich bin daher froh, dass mein Jogger 800 - 1000 km schafft und ich möglichst wenig an eine Tanke gezwungen werde.
 
Je nach Situation ist mir sogar das Tanken des Verbrenners zu mühsam ...
Dann fahr Taxi, Öffis oder Fahrrad. Deine ewige Schwarzmalerei geht gewaltig auf den Nerv. Und dann noch ständig ins OT abdriften.
Bitte einfach mal den Ball flach halten. Bei deinen Beiträgen wäre Qualität sinnvoller als Quantität.
 
Vor allem ist das wieder eine schöne Beispielverdrehung, wie man sie so oft von ihm hört. Es ging ums Laden, also das Reichweitenargument an sich. Von der Ladeinfrastruktur habe ich nicht gesprochen, das hat durchaus noch Nachteile für viele. Und ob ein E-Auto Platz im Kofferraum wie ein Jogger hat steht auch auf einer anderen argumentativen Ebene.

Aber hauptsache er durfte wieder seinen Senf dazugegeben - egal, mittlerweile auch auf Ignorieren und werde, wenn überhaupt, nur noch indirekt darauf eingehen. Wird eh wieder falsch sein, nur er hat Recht :D

Und nun (selbstverursacht) zurück zum eigentlichen Thema: Wertverlust.
 
Würde mich mal interessieren, wie sich so die Lager mengenmäßig verteilen: wer wünscht sich mehr Wertverlust, um günstiger gebraucht kaufen zu können? Wer fürchtet höheren Wertverlust, weil er dann schlechter bei der Inzahlungnahme beim nächsten Fahrzeugwechsel wegkommt?
 
Ich fürchte den Wertverlust, weil ich nur Neuwagen kaufe und diese dann nach 4-6 Jahren wieder verkaufe.
 
mir ist der Wertverlust wuppe. Habe bislang nur einmal im Leben einen neuen gekauft, damals den MCV wegen der Abwrackprämie und der alte war Schrott. Passte...
Jetzt wird es vielleich wieder ein neuer, weil das voraussichtlich der letzte PKW ist, den wir kaufen. Es sei denn es gibt einen Unfall.
Den fahre ich dann mind 10 Jahre, davon vier Jahre zur Arbeit pendeln. Bei 8 Jahre Garantie auf Fahrzeug und Batterie mache ich mir da keine Gedanken.
Dann bin ich 72, keine Ahnung ob ich dann noch fit zum fahren bin oder ein eigenes Auto noch lohnt.
Vielleicht geht es dann eher Richtung Car-Sharing, oder ich laß mich mich von den Kindern kutschieren. Also Wertverlust ist kein Thema bei uns.
 
… Dadurch dürfte der Wertverlust bei E-Autos steigen …
Formuliere es doch positiv: der Markt für gebrauchte E-Autos wird belebt. Und wenn man den Meldungen der letzten Tage glauben schenken darf, passiert das nicht nur in der Theorie sondern auch in der Wirklichkeit. Vielleicht bekommen wir hier ja doch noch norwegische Verhältnisse mit 90% E-Auto-Anteil im Stadtbild. Der Luftqualität würde es richtig gut tun.
 
Ich glaube ich warte auf dem Duster E oder Sandero E. Mein D3 ist 1 Jahr alt, auch wenn ich wollte, wäre die Abschreibung zu hoch im ersten Jahr. (ich habe das jetzt mehrmals durchgerechnet) Und der Spring war nicht so meins. Für den R4 wollte mir mein AH Verkäufer erst gar kein Angebot machen, weil wie gesagt der D3 1 Jahr alt ist. Und E-Prämie hin oder her, 6-7 k Verlust mach ich nicht.

Dann warte ich wie gesagt auf den D4? Elektro😊

Zum Wertverlust. Klar ich wünsch mir nen noch höheren Wertverlust bei E-Autos. Ich glaube auch das das noch weiter runtergeht, wenn ich sehe was demnächst noch aus China kommt. Und die E-Prämie wird es bald nicht mehr brauchen. Viele in meinem Bekanntenkreis die skeptisch waren, haben einfach kein Bock mehr auf diese Öl-Abhängigkeit und werden def. wechseln.

Aber es muss ich auch rechnen
 
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