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Man kann aber auch das laden mit diversen anderen Sachen verbinden.
Gehe ich einkaufen steckt die Zoe beim Aldi in der Dose
Nächster Aldi ist 25 km entfernt.
Hier gibt es eine Ladestation (sauteuer) für 2000 Einwohner.
Das die Ladeinfrastrucktur nicht passt, ist leider hier Realität.
Aber egal, der Benziner läuft noch, dann kommt wieder ein Benziner.
 
Gehe ich einkaufen steckt die Zoe beim Aldi in der Dose, fahre ich zum Arzt wird da irdendwo geladen während ich im Wartezimmer sitze, fahre ich in die Stadt wird da irgendwo geladen während ich einen Stadtbummel mache.
Diese Aussage ist natürlich provokativ und nur machbar wenn du Rentner oder Arbeitslos bist und Zeit im Überfluss hast.
Die arbeitende Bevölkerung ist zu diesen Zeiten in der Arbeit oder auf den Weg dahin und hat sicher keine Zeit für einen Stadtbummel und der muss täglich laden nicht nur am Wochenende
 
Ich bin weder Rentner noch arbeitslos noch habe ich Zeit im Überfluss, fahre die ganze Woche und am Wochenende wird dann bei Gelegenheit geladen.
Wenn ich mal vormittags einen Arzttermin unter der Woche habe, dann lade ich halt dann da.
Allerdings stecke ich in der natürlich komfortablen Lage wenn ich möchte am Arbeitsplatz laden zu können, hier hat mein Arbeitgeber letztes Jahr 40 Ladepunkte auf den Werksparkplatz gepflanzt, sind aber nicht für lau aber mit 29cent halt günstig.
Meine Frau fährt aber zu 80% unsere Zoe und die kümmert sich dann ums laden, das hat sie in den letzten 5 Jahren gut für sich optimiert und nutzt halt jede Gelegenheit wenn die Zoe mal steht.
Ich nutze die Zoe nur zu 20%, dann aber auch für 150km Arbeitsweg / Tag.
Und Stadtbummel mache ich eher am für mich arbeitsfreien Wochenende.
Dauert noch so 6 bis 8 Jahre bis zur Rente.

Gruß

BTW : aber wir kommen hier vom eigentlichen Thema ab. ;)
 
Wenn ich Elektro fahren möchte dann muss die Ladestation in der Nähe sein,und der ganze Ladevorgang soll in 10min abgeschlossen sein,das gibt es ja schon,nur der Elektroschrott dazu ist verdammt teuer, achso und die Reichweite sollte schon 600,km sein,und das auch im Winter
 
Wir sind vor ein paar Wochen ein Tour zusammen mit einem begleitenden Fiat E-500 gefahren, waren insgesamt ca. 800 km Strecke, da musste 3 x unterwegs und 2 x beim Parken geladen werden. Temperatur nicht kalt nicht warm, Geschwindigkeit auf der Autobahn nicht mehr als 100 lt. Tacho, also nichtmal echte 100 Sachen.... Eine freie Ladesäule hat sich eigentlich immer gefunden, allerdings sagt die Besitzerin des Wagens selber, dass die ständige Laderei lästig ist. Dabei hat sie aber auch schon immer vollgeladen und nicht bloß auf 80 Prozent, wie man ja eigentlich sollte. Beim nächsten Auto (Leasing für den Fiat läuft bald aus) achtet sie auf eine höhere Reichweite. Allerdings muss man dem kleinen Fiatle lassen, dass er natürlich seine Vorteile in der Stadt ausspielt und nicht auf Langstrecke.
 
Man kann aber auch das laden mit diversen anderen Sachen verbinden.
Gehe ich einkaufen steckt die Zoe beim Aldi in der Dose, fahre ich zum Arzt wird da irdendwo geladen während ich im Wartezimmer sitze, fahre ich in die Stadt wird da irgendwo geladen während ich einen Stadtbummel mache.
Immer die Leier das die Ladeinfrastruktur nicht passt, man muss nur sein angewohntes Verhalten ändern, es halt nicht immer „wenn leer dann voll“ wie an der Tanke.
Bei der E Mobilität ist das eben anders, aber locker machbar.
Wir fahren seit 5 Jahren Zoe und haben keine Wallbox zu Hause.
Über 20.000 EW Stadt hier! Es gibt auch Aldi, Rewe, Kaufland, Netto etc.
Kein einziger!!!! Markt hat ein eine Ladestation! Im Wartezimmer sitz ich nicht, weil ich arbeite und das letzte Mal vor 3 Jahren beim Arzt war!! Zumal auch vorm Arzt keine Ladesäule ist!

Aber bitte erzähl mit mehr von der „heilen Ladeinfrastrukturwelt“
Oder erklär mir bitte wie ich als Laternenparker laden soll…

Man sollte nie von sich auf andere schließen!!
 
Aber bitte erzähl mit mehr von der „heilen Ladeinfrastrukturwelt“
Oder erklär mir bitte wie ich als Laternenparker laden soll…
Na, Verlängerungskabel aus dem siebten Stock ablassen, dann über den Kreisverkehr zur Laterne legen wo der Wagen steht.
Kleiner Scherz....
;)
Man sollte nie von sich auf andere schließen!!
Genau so ist es .
Auch bei uns gibt es keine "heile Ladeinfrastrukturwelt“
 
Ist wie immer im Leben.
Nicht für jeden verfügbar und geeignet.
Hat auch nicht jeder Krebs.
Millionär ist auch nicht jeder usw usw .
Wenn’s nicht geht gehts nicht.
Aber da wo es geht gibts sogar Leute die machen das.
Einfach so.
 
Liebe Mitforiisten, beruhigt euch bitte mal wieder.
Ich möchte hier keinen Streit losbrechen.
Für die einen passt es halt, für die anderen nicht.

Aber ich finde es genauso schwierig mir zu unterstellen das ich Rentner oder Arbeitslos bin.
Und wenn jemand nie zum Arzt geht, dann kann ich da auch nix für, das waren nur Beispiele wo man die Zeit nutzen könnte um öffentlich zu laden.

Also bitte mal wieder cool down, hab Euch alle lieb.

Gruß
 
Wie oft gehst du bitte als normaler Arbeitender zum Arzt, dass es sich lohnt von dir als Lademöglichkeit ins Spiel zu bringen??

Ich meine man sollte ja auch regelmäßig laden. Das wäre bei mir dann alle 3 Jahre der Fall… Aber selbst wenn ich 1 Mal im Monat (was viel ist) zum Arzt gehe reicht das nicht.

Da macht das mit dem Einkaufen mehr Sinn. Wobei man hier einfach sagen muss, dass das vielleicht bei euch geht, aber eben nicht bei anderen! Das heißt du hast einfach Glück mit deinem Wohnort.

Für alle anderen, wird die von dir als „leidig“ bezeichnete Diskussion zur Ladeinfrastruktur weiter gehen…
 
Bitte, das mit dem Arzt war doch nur ein Beispiel.
Ich hätte auch schreiben können : Eltern besuchen, im Restaurant essen gehen etc.
Ja, das macht man auch nicht jeden Tag, sind aber nur Beispiele für Gelegenheiten.

Ok, wahrscheinlich sind wir hier im meinem Wohnort und umgebung gesegnet mit Ladeinfrastruktur.
Wir haben keine Wallbox, sondern laden fast ausschliesslich öffentlich.

Aber nun nochmal zum Verständnis : Ich möchte hier keinen bekehren, belehren oder ähnliches.
 
Ich könnte bei mir aus dem Keller am Haus entlang durch die Hecke ein Verlängerungskabel legen zum Standplatz. Das wäre zwar möglich, aber dauerhaft wollte ich das da nicht liegen lassen.
 
Drei Nachbargrundstücke bis zum Stellplatz und eine zu geringe Versorgungsleistung seitens des Energiedienstleisters, verhindern bei mir grad in mehrfacher Hinsicht das Laden eines BEV am Wohnort.

Hinzu kommt, dass ich wohl keinen BEV mit dem Laderaumvolumen des Joggers mit 500 km Reichweite für 30.000 CHF kaufen kann.

Und der Arzt ist in Gehdistanz und die Ladesäule beim Einkaufszentrum liefert nur 22 kW d.h. In den 30 Minuten wo ich für den wöchentlichen Grosseinkauf benötige, könnte ich gerade mal für 50 km Strom tanken.

Auswärts Essen nehme ich eh den öV, weil ich zu einem guten Essen auch einen guten Wein mag und in die Stadt gehe ich höchstens 2-3x/Jahr.
 
Kleinen absperrbaren Elektrokasten mit innenliegender Steckdose nahe des Standplatzes aufbauen und das Kabel zum Haus in ein Rohr verlegen. Obwohl ein Erdkabel geht auch ohne Rohr. Tief genug verlegen damit es vom Rasenmäher oder der Unkrauthacke nicht zum Opfer fällt.
 
Wie bereits geschrieben bräuchte dies die Zustimmung der Nachbarn. Zudem wäre die Verlegung auf Grund der Topologie sehr aufwändig und teuer.

Und wenn die Anschlussleistung zu gering ist, bringt auch die beste Leitung nix.
 
Es ist richtig, dass es aktuell noch große Lücken gibt, besonders im ländlichen Raum. Dennoch zeigen die Zubauzahlen das es vorwärts geht.
Nun, die vonmir genannten Ladestationen die nicht mehr verfügbar sind, sind übrigens auch in der Liste enthalten. Aber dort kann man nun mal nicht laden. Zumindest nicht mehr oder nur zeitweise.
In Zeiten hoher Kosten suche ich die günstigste Möglichkeit der Mobilität mit dem Auto.
Mein LPG-Duster (8,60€/100km) hat sich leider von der Spar zur Kostenfalle für mich entwickelt.
Das ist natürlich bitter für dich. Mein Neuer, der Ende Juni bis Mittte Juli kommen soll, hat LPG-Ausrüstung. Das hat sich bei mir als günstigste Alternative herausgestellt. War bei meine Sandero vor 8 Jahren + auch so.
Mit dem aktuellen Markt hast du dich anscheinend nicht ausreichend auseinandergesetzt.
Oh doch! Das mache ich bereits seit ein paaar Jahren. Aber: Für ausreichend große E-Fahrzeuge muss man schon mehr als einen schmalen Taler blechen. Am Ende ist das auch nicht billig, da sich die Preise von Ladesäule zu Ladesäule stark unterscheiden. Und drölvenneinzig Netzkarten mag ich mir auch nicht zulegen.
Jede Große industrielle Umstellung (wie damals vom Pferd zum Auto) ist ein Geschäftsmodell.
Aber was wäre denn die Alternative für dich, technologisch stehen bleiben?
Hier geht es nicht um eine industriellle Umstellung!
Zu Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in New York eine Zeit lang mehr E-Taxis als welche mit Verbrenner. Das Geschäftsmodell funktionierte damit sogar. Bis, ja bis die Verbrenner deutlich einfacher in der Bedienung wurden. Die Spritpreise waren damals auch lächerlich niedrig. Die Verbräuche waren auch gering. Der Wirkungsgrad der Motoren spottete trotzdem jeder Beschreibung.

Technologisch stehen bleiben? Nö, da gibt es durchaus Fortschritte bei den heutigen Autos. Was den "Fortschritt" angeht. Ich betreibe E-Antriebe bereits seit den 70ern. Das meiste hat sich im Bereich Akku getan. Nur leider sind die auch immer teurer geworden. Und Umweltschädlicher.
Was das Beladen mit Kraftstoff im weitesten Sinne angeht: Bertha Benz hat bei der ersten Überlandfahrt der Geschichte ihr Benzin noch in einer Apotheke kaufen müssen.
Gefühlt erweist sich die Suche nach Ladestationen heutzutage ähnlich schwierig. Jedenfalls nach brauchbaren Lademöglichkeiten in mittelgroßen Städten. Auf dem Land ist das zumeist vollkommen illusorisch. Als Laternenparker ist das alles ohnehin ziemlich schwierig und zumeist unpraktikabel. In manchen Gegenden mag das ja hinhauen. Bei mir leider nicht!
Ach ja:
Wie sagte Harald Lesch vor ein paar Jahren noch? "Das sind nur Autos für Millionäre, nicht für Millionen."
Wo soll übrigens der ganze Strom herkommen? Aus Wind- und Solarkraft? Lachhaft! Besonders Nachts ist da nix mehr. Dunkel! Und der Wind schläft zumeist auch fast vollständig ein.
Bei einem landesweiten Energiebedarf von ca. 500 - 560 Terawattstunden pro Jahr käme der Strom für E-Fahrzeuge noch oben drauf. Das schaffen unsere Netze nicht mal ansatzweise! Frag mal Leute, die sich damit auseinander setzen (müssen). Der Netzausbau um das zu erreichen würde einen kompletten Umbau der Republik bedeuten. Ergo: Umbau ganzer Städte im Lande. Ganze Stadtteile müßten weichen und neu errichtet werden. Investitionen in Trilliardenhöhe wären erforderlich!
E-Mobilität klingt erst mal toll. Die Realisierung ist daher nur der feuchte Traum der Jünger der Klimakirche und ist selbst in 50 Jahren nicht machbar. Als Alternative taugt das somit (noch) nicht wirklich!
Das wir mittelfristig von den fossilen Energieträgern weg müssen sollte jedem klar sein. Die Vorräte sind nun mal endlich. Noch hat aber niemand vernünftige Lösungen präsentieren können.
Es bleibt spannend!
 
Ich muss hier doch widersprechen. Wir brauch nur weiter an der kostengünstigen Speicherung von Strom forschen, und dann wäre das vom Energiebedarf locker machbar. Oder wir machens wie die Chinesen und dem bidirektionalen Laden.

Und wenn die Reichweiten der neuen Batteriegeneration erstmal zum Tragen kommen, laden die meisten vielleicht alle 2 Wochen mal.

Der Wirkungsgrad eines Elektromotors ist einfach soviel besser, als der eines Verbrenners.

Ich sperre mich auch nicht gegen E. Aber es müssen Rahmenbedingungen und Preis passen.

Beim Preis bewegt sich was und auch die Rahmenbedingungen werden besser. Aber für mich reicht das nicht..(noch)
 
Verstehe vollkommen die Ohnmacht derjenigen die an der Laterne parken müssen und keine Ladestation in praktikabler Reichweite haben.
Das ist einfach ein Desaster.
Für die anderen die ein Eigenheim haben oder einen verständigen Vermieter der Ladestationen anbieten kann, für diejenigen könnte es jetzt an der Zeit sein in E-Mobilität und Photovoltaik und vor allem Speichermöglichkeiten zu investieren.
Je mehr Leute mehr oder weniger unabhängig werden könnten desto besser wäre es auch für die anderen, weil dann die Ölmultis sehen müssen das ihre Profite Konkurrenz bekommen können.
 
könnte es jetzt an der Zeit sein in E-Mobilität und Photovoltaik und vor allem Speichermöglichkeiten zu investieren.
Das rechnet sich ja immer weniger...
 
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