Autohaus König insolvent?

dass man es versäumt hat SEAT zum VAG "Dacia" zu machen.
Die Rolle hatte ursprünglich ja Skoda im VAG. Bis die für die aufgerufenen Preise "zu gut" und der Kernmarke VW gefährlich wurden.
Desweiteren ist der Cupra ein Sportauto der auf eine dafür bestimmte Zielgruppe baut.
1. Gibt es nicht mehr "den Cupra", die haben ja mehrere Modelle. Und sportlich sind da nur die Top-Motorisierungen.
2. Seat war schon die Marke im Konzern, die eher die jüngere Generation ansprechen sollte, was Design und Technik angeht.
Da das mittlerweile eher auf Cupra zutrifft und Seat und Cupra bei vielen Modellen noch gleicher sind als der Rest im VAG eh schon, ist es nur folgerichtig, dass eine Marke wegfällt. Und ich sehe wesentlich mehr neue Cupra als Seat auf den Straßen.
Kann mir auch nicht vorstellen, dass man Seat erfolgreich zur "Billigmarke" gemacht hätte. In die Richtung funktioniert das schon marketingmäßig nicht. Das klappt nur anders herum (siehe Skoda).
Wenn man Firmen in ein immer engeres Korsett zwängt, kann das Unternehmen nicht mehr am Markt mithalten.
Wenn man als Unternehmen auf Biegen und Brechen versucht, alles trotzdem weiter zu machen wie immer, dann natürlich nicht.
Siehe quasi alle deutschen Autohersteller, die die Themen wie E-Mobilität viel zu lange ignoriert haben und gleichzeitig fast das ganze Kleinwagen-Segment abgeschafft haben, weil die nicht so viel Gewinn abwerfen wie SUV.
Fällt denen jetzt ziemlich auf die Füße, aber Schuld hat natürlich jemand anderes. :rolleyes:
 
Übrigens kommen nun immer mehr Umstände zur Insolvenz von König heraus. Da ist man schon ziemlich fassungslos:
  • Demnach habe die Firma bei dutzenden Fahrzeugen das Geld der Käufer ganz oder teilweise verwendet, um Liquiditätslücken im Unternehmen zu schließen, anstatt es wie üblich unmittelbar und vollständig an die Bank weiterzuleiten. Nach vorliegenden Informationen soll es sich um insgesamt 18 Millionen Euro handeln, die eigentlich den Banken zugestanden hätten. Kunden, die bereits Auto und Fahrzeugschlüssel erhalten hatten, aber noch nicht den Fahrzeugbrief, sei mitgeteilt worden, dass die Bank angeblich längere Bearbeitungszeiten habe und die Fahrzeugbriefe deshalb auf sich warten ließen.

  • Im Rahmen der Bestellung und Bereitstellung der zum Verkauf stehenden Fahrzeuge soll das „Autohaus König“ anfallende Umsatzsteuern nicht abgeführt, sondern zur Verbesserung der eigenen Liquidität eingesetzt haben.

  • Das insolvente „Autohaus Gotthard König GmbH“ gehörte zu rund zwei Dritteln Dagmar König und zu etwa 16 Prozent dem Geschäftsführer Dirk Steeger. Geschäftsunterlagen, die der WELT vorliegen, zeigen, dass das Autohaus einer mit ihr verbundenen Firma („König Leasing GmbH“, KL) Darlehen in niedriger zweistelliger Millionenhöhe gewährt hat. KL wiederum hat einer weiteren, ebenfalls gesellschaftsrechtlich mit ihr verbundenen Firma („König Leasing Immobilienverwaltungs GmbH“, KLI) ein Darlehen in vergleichbarer Höhe gegeben. Dadurch stellt sich nun die brisante Frage: Hat Steeger als Geschäftsführer des „Autohaus König“ Mittel aus dem operativen Geschäft zur Finanzierung von Immobilien eingesetzt, die sich mittlerweile offenbar mehrheitlich in seinem Privatbesitz befinden?

 
die haben längst ihr "Schäfchen" ins trockene gebracht. Leidtragende sind Mitarbeiter und die, die schon ihr Auto bezahlt haben.
Diese von @Jens_Anett_und_Daci genannten Firmenkonstrukte sind heute normal, das sollte jeder wissen.
Was hilft dagegen- keine Neuwagen sondern Jahreswagen oder super junge Gebrauchte kaufen. Mache ich schon seit langem so.
 
... oder keine Anzahlung leisten und das Auto erst bezahlen, wenn das Fahrzeug übergeben wurde.
Ich habe am Tag der Abholung morgens um 9 Uhr per Sofortüberweisung den Sandero bezahlt. Und ihn dann um 13 Uhr im Autohaus abgeholt. Und natürlich keine Anzahlung vorher geleistet.
 
Was würde passieren wenn ich ein Auto z.B Dacia Bigster bei Autohaus König bestellt und angezahlt hätte?
 
Eine geleistete Anzahlung ist laut der Verbraucherzentrale im Insolvenzfall stark gefährdet und meistens verloren.

Eine geleistete Anzahlung ist laut der Verbraucherzentrale im Insolvenzfall stark gefährdet und meistens verloren.

## Was passiert mit dem Geld?
* Kein Sonderrecht: Sie stehen rechtlich wie ein normales Unternehmen oder ein Kreditgeber da. Das Geld gilt als zinsloses Darlehen an den Händler.
* Forderung anmelden: Sie müssen Ihr Geld als Insolvenzforderung in die offizielle Tabelle eintragen.
* Geringe Quote: Meistens erhalten Gläubiger am Ende nur einen kleinen Bruchteil der Summe (oft unter 15 Prozent) oder im schlimmsten Fall gar nichts.

## Bekommen Sie die Ware noch?
* Die Ware bleibt in der Regel beim insolventen Betrieb.
* Der Insolvenzverwalter entscheidet, ob der Vertrag erfüllt wird.
* Meistens wird die Lieferung verweigert, wenn das Geld nicht komplett gezahlt wurde oder die Ware nicht greifbar ist.

## Was können Sie tun?
1. Suchen Sie nach dem offiziellen Eröffnungsbeschluss für das Unternehmen.
2. Prüfen Sie alle Bekanntmachungen im Internet auf Insolvenzbekanntmachungen.
3. Melden Sie Ihre Forderung fristgerecht bei dem zuständigen Insolvenzverwalter an.
 
wenn Du Pech, hast was meist ist in diesen Fällen, fließt die Anzahlung in die Insolvenzmasse ein.
Dann kannst Du Dich als Gläubiger in die lange Reihe einreihen. Da sind Firmen dabei wo wir von Millionen sprechen die offen sind.
Ist leider so.
 
Das klingt aber auch stark nach Insolvenzverschleppung! Das Geld der Kunden nutzen um die Liquidität aufrechtzuerhalten ist schon fast kriminell. Bei 212 Millionen Verbindlichkeiten und 0,7 Prozent Quote hätte man wohl schon vor Monaten oder Jahren Insolvenz anmelden müssen.

Das angezahlte Geld ist weg, bzw. in der Insolvenzmasse!

Ich vermute das Thema wird uns noch länger beschäftigen…

Was die Kaufkraft angeht. Jepp das ist ein großes Thema und unsere Regierung agiert hier auch beschissen. Mein Vater wohnt nahe der polnischen Grenze und bezahlt für den Liter Be zin 1,60 Euro, während ich fast in Mitteldeutschland letztes Mal für 2.24 Euro E10 bezahlt habe. Logisch geht Kaufkraft verloren und das ist mit das Schlimmste was einem Staat passieren kann! Wenn man sich zurückhält, Geld in den Wirtschaftskreislauf zu bringen, produzieren Fabriken weniger, bezahlen weniger Löhne. Weniger Löhne, weniger Konsum!

Eine Deckelung des Benzinpreises auf 1,80 Euo würde eine ganz andere Dynamik haben, dazu die Symbolkraft an den Bürger, wir nehmen dich ernst. Dann wäre auch die Unzufriedenheit mit der Regierung nicht so groß.

So hat man ständig das Gefühl der Schröpfaugust zu sein. Da erkämpft man sich durch Gewerkschat knapp 5 Prozent mehr Gehalt und hat genau nix davon!

Wenn du mich fragst, funktioniert das ganze Umlagesystem nicht mehr, egal ob Renten, Pflege oder Arloverischerung!!

Dazu kommt KI und damit im ersten Schritt vor allem ein Abschwung bei Akademiker, was by the wy wiederum die Kaufkraft mindert…

Eigentlich musst du in D den Resetknopf drücken, eine allesumfassende Steuerreform. Dann ist Benzin vielleicht mal nicht dreifach besteuert…
 
Ja, macht nur keinen Sinn da der ja nicht deutlich günstiger ist als der Jogger. Dazu noch der eingeschränkte Aktionsradius.
Sowas in der Art als Hybrid mit 45 PS Verbrenner plus 30 PS E-Motor wäre ein guter Kompromiss. Und dann natürlich für nicht mehr als 15k. Uneingeschränkte Reichweite plus emissionsarmer Stadtbetrieb und vielleicht 3l. Verbrauch........

Da gäbe es den BYD Dolphin derzeit recht günstig. Überlege mir, einen in holen. Da ich die meiste Zeit in Ungarn bin, würden dort 100 km fahren gerade mal mit 2 Euro Stromkosten zu buche schlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und weil es so schön ist eine Meinung aus der Politik:

Die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Christine Schneider (CDU) beklagt, dass Lebensmittel in Deutschland im internationalen Vergleich zu günstig seien.

Die Zuckersteuer ist praktisch schon beschlossen. Insgesamt also Auto abmelden und im Garten Kartoffeln anbauen - aber ökologisch bitte.
 
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Das Geschwätz ist ja unerträglich! Die Regierung hat das Autohaus zum Betrug gezwungen und zerstört, weil es zu viele Beamte gibt. Oder hätte ich der stringenten Argumentation doch bis zum Schluss folgen müssen?
 
Das Geschwätz ist ja unerträglich! Die Regierung hat das Autohaus zum Betrug gezwungen und zerstört, weil es zu viele Beamte gibt. Oder hätte ich der stringenten Argumentation doch bis zum Schluss folgen müssen?
Unerträglich ist nur das dauernde Bashing gegen Regierungen und Politiker. Es ist leicht in einem Forum zu schreiben, was man alles wie besser machen sollte. Selbst wäre man aber dazu nicht mal annähernd in der Lage, es zu tun.
 
jedem ist nunmal sein eigener Ar.... am nächsten. Das fängt bei der Regierung an endet beim letzten Sandler, hier in D Bettler genannt.
Der Kapitalismus ist genauso korrupt wie der Sozialsmus, leider.
Jeder sieht nur wie er über die Runden kommt und verliert den Blick auf den Nachbarn. Schade, aber heute normal.
So wird es auch bei König gewesen sein, Gewinnmaximierung nach dem Schneeballsystem. Alle schauen weg,, incl. der Finanz. Werden wohl auch Vorteile gehabt haben. Gibst Du mir, geb ich Dir. Sonst hätte das doch schon viel früher auffallen müssen, daher der Begriff Insolvenzverschleppung. Jetzt wo alles Geld gesichert oder sicher geparkt ist und das Konto im Minus, machen sie halt die Insolvenz.
Klar werden sich die Gerichte damit beschaäftigen und dann irgendwann 2030 feststellen, kein Geld mehr da. Halt wie immer.
 
Nur zu meiner Ehrenrettung. Ich hab das Video noch garnicht angeschaut.
 
… Dadurch stellt sich nun die brisante Frage: Hat Steeger als Geschäftsführer des „Autohaus König“ Mittel aus dem operativen Geschäft zur Finanzierung von Immobilien eingesetzt, die sich mittlerweile offenbar mehrheitlich in seinem Privatbesitz befinden?
Dann wäre Insolvenzmasse vorhanden, nämlich die erworbenen Immobilien.
 
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