Duster 3 bringt alle Fehlermeldungen die es gibt

OTA Update ist eine tolle Sache, wenn es richtig umgesetzt wird. Da ein OTA Update sehr instabil ablaufen kann sollte das System in einem ersten Schritt alle Daten übertragen, dann auf Vollständigkeit und Unversehrtheit verifizieren und erst dann den Update lokal ausführen. Wenn dann die Rechner im Auto noch so dimensioniert sind, dass sie in einem weiten Spannungsbereich (z.B. 5 - 20 Volt) stabil laufen und auch gegen Surges und Sags abgesichert sind, dann sind solche Crashes nahezu ausgeschlossen. Aber eben, da setzt man dann den Rotstift an und der leidtragende ist der Kunde.
 
Alle Hersteller haben das eine oder andere Qualitätssystem in ihren Betrieben.
Aber es wird nicht konsequent umgesetzt, sind alles nur Alibi Systeme. Sowas dürfte theoretisch überhaupt nicht passieren das man einen Softwareupdate hinterher schieben muss. Da mangelt es an allen Ecken aber sowas ist heutzutage leider Standard geworden.
Die Hersteller schämen sich nicht ihre Produkte an der Qualität vorbei auszuliefern. Eigentlich könnten Sie ihre Qualitätsabteilungen einsparen, hält sich sowieso keiner mehr dran.
 
Letztendlich stellt sich aber auch die Ei-Henne-Frage. Dacia Käufer sind sehr preissensitiv und da ist es nun mal nicht möglich, die beste Qualität zum tiefsten Preis zu liefern. Es gilt "You get what you pay for".
 
Ich hatte ein ähnliches Erlebnis auch mit meinem Firmenwagen. Da hat ein OTA Update zwar keine Fehler geworfen aber alle Displays waren für ne Minute tot und das Fahrpedal hat nicht mehr reagiert. Passierte glücklicherweise im Stadtverkehr und nicht auf der Autobahn. Das ist ein aktueller BMW i5.
 
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Letztendlich stellt sich aber auch die Ei-Henne-Frage. Dacia Käufer sind sehr preissensitiv und da ist es nun mal nicht möglich, die beste Qualität zum tiefsten Preis zu liefern. Es gilt "You get what you pay for".
Nun wenn ich ein Qualitätssystem eingeführt habe, dann hab ich ein Qualitätssystem. Wenn sich keiner dran hält dann kann ich es auch wieder abschaffen und die Kosten einsparen.
 
Das Qualitätsmanagement sorgt dafür, dass unter den gegebenen Rahmenbedingungen (u.a. Kosten) eine definierte, minimale Qualität eingehalten wird und nicht die maximal mögliche.
 
Bei Qualität gibt es kein vieleicht.
Nein, aber es gibt je nach Einsatzzweck einer Komponente ganz unterschiedliche Qualitätslevels und Grenzwerte. Dazu ein einfaches Beispiel:

Ein bestimmtes Bauteil für ein Billigauto muss z.B. mit einer Toleranz von 0,1mm gefertigt werden, das selbe Bauteil für ein Flugzeug hingegen mit einer maximalen Abweichung von 0,01mm. Die Qualitätssicherung muss nur dafür sorgen, das diese Vorgaben überprüft und eingehalten werden und nicht, dass die Toleranz so gering als möglich ist.
 
Für Gerät wird normalerweise ein Datenblatt erstellt. Wenn es fertig ist soll das Gerät eben dieses Datenblatt erfüllen.
Es spielt keine Rolle ob es ein Rasenmäher ist oder ein Rolls-Royce, jedes Gerät hat seine eigenes Datenblatt welches eben jeweils erfüllt werden muss.
 
Für Gerät wird normalerweise ein Datenblatt erstellt. Wenn es fertig ist soll das Gerät eben dieses Datenblatt erfüllen.
Es spielt keine Rolle ob es ein Rasenmäher ist oder ein Rolls-Royce, jedes Gerät hat seine eigenes Datenblatt welches eben jeweils erfüllt werden muss.
Es wird nicht nur für das Endprodukt ein Datenblatt erstellt, sondern für jede einzelne Komponente, d.h. auch jede Schraube und jedes Kabel. Und da sind die zu erfüllenden Daten bei einem Rasenmäher oder Dacia nicht identisch mit jenen, eines RollsRoyce.
 
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Das hat rein gar nichts mit mangelnder Qualität zu tun, sondern mit technisch nicht mehr konkurrenzfähigen Produkten: Zitat "Reichweite, Antriebspower und Ladeleistung sind im Klassenvergleich einfach extrem mau."

Beim Thema Qualität geht es nicht um solche Dinge, sondern um Zuverlässigkeit, Lebensdauer, Ausfallswahrscheinlichkeiten, MTBF-Raten, ....
 
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