E Auto Förderung 2026

scsdiscovery

Erfahrener Dacianer
Beiträge
171
Fahrzeug
Dacia & Toyota
Modell
Sandero und RAV 4.5
Motor
Vierzylinder :-)
Baujahr
2013

kam gerade im Newsletter. Allerdings ist wohl noch nicht alles "in Sack und Tüten".

Gruss
Steffen
 
Mit einer entsprechenden finanziellen Förderung wird der Kauf eines E-Autos für viele Autofahrer(innen) interessant. Aber da befürchte ich, dass es wohl nicht ein E-Dacia à la Spring (oder demnächst Nachfolger) werden wird...
Es sind ettliche Automarken am Start die wohl eher im kostengünstigeren Preissegment anbieten...
 
Ich würde warten! Gerade entwickelt sich eine neue Batteriengeneration die das E Auto Fahren auf ein neues Level hebt.

Mit den Feststoffbatterien erhöht sich nicht nur die Reichweite, durch das Fehlen der Flüssigkeiten werden die Autos auch im Falle eines Unfalls sicherer.
Außerdem sollen diese auch noch leichter sein. Ich glaube Toyota bringt 27 ein Auto damit auf dem Markt.
Derzeit arbeiten alle namhaften Autohersteller daran.
Wann allerdings ein Dacia damit auf dem Markt kommt, steht in den Sternen…

Ich weiß dass ein Motorradhersteller jetzt schon ein Mottorad damit auf den Markt gebracht hat
 
Als der Spring auf den Markt kam, gab es die fette Förderung von knapp 10.000 Euro.

Jetzt gibt es den Spring für 12.000 Euro, oder die neue Förderung.

Das sind immer nur Phasen, wo es günstiger ist. Danach für eine Weile wieder normal. Wenn man gerade kein Auto kaufen braucht oder nicht flüssig ist, lässt man Phase Phase sein. Aber wenn man eh überlegt, zu kaufen, dann jetzt.

Dann bekommt eben das danach folgende Auto die neuen Feststoffbatterien. Ich habe auch ein Paper von einem Projekt gelesen, da hat man anstatt 200 Wh/kg satte 2.000 Wh/kg realisiert - ist aber noch Grundlagenforschung. Es macht so gesehen die nächsten zehn Jahre keinen Sinn, auf ein Entwicklungsende oder ein -Plateau zu warten, die Entwicklung wird nur noch schneller. Vor lauter Schwindel vom Zuschauen weiß man dann gar nicht mehr, wann man zugreifen soll.

Von der Dacia-Website:
Der Elektrobonus in Höhe von 5.000 € (Brutto) wird von Dacia für Privatkunden und Kleingewerbe beim Kauf oder Leasing eines Dacia Spring gewährt. Der Bonus wird nicht bar ausgezahlt, sondern in den Fahrzeugpreis bzw. das Leasing- oder Finanzierungsangebot einkalkuliert. Der Elektrobonus von Dacia ist unabhängig von staatlichen Förderprogrammen. Im Falle einer Ankündigung staatlicher Förderprogramme für elektrisch betriebene Fahrzeuge kann der Dacia Elektrobonus neu definiert werden. Der Elektrobonus gilt für Kaufanträge und Leasingverträge von Dacia Spring Neuwagen im Zeitraum vom 01.01.2026 bis zum 28.02.2026 und Zulassung vom 01.01.2026 bis 30.09.2026.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch wie beim PC-Kauf. Wenn man immer auf was besseres wartet, kauft man nie. Und wenn man gekauft hat, ist es morgen schon fast wieder veraltet. Die Zeiten, wo ein Produkt/Technologie über Jahre Bestand hat, sind doch schon lange vorbei.
 
Das ist grundsätzlich richtig, aber hier sprechen wir aber von einem absehbaren riesigen Technologiesprung der schon in Umsetzung ist. Ich habe mal den Link mit dem Motorrad hier angefügt:


Geely und Co bringen wohl 26 schon die ersten Feststoffbaterieautos auf dem Markt.

Wenn ich nicht kaufen müsste, würde ich noch warten. Wir reden, dann von Reichweiten über 1000 Kilometer, aufladen in 10 Minuten und leichteres Gewicht.
Zumal der Wertverlust für dann veraltete E-Autos enorm sein wird.

Keine Rede werden Feststoffauto der 1. Genration schlechter sein, als die der nächsten Generationen. Aber den Technologiesprung warten wir auf alle Fälle ab
 
es gibt momentan den Dacia Spring ab 6000 Euro, den e-C3 ab 8000 Euro usw.
Ist doch völlig Unsinn das mit teuren Feststoffbatterien und Reichweiten ab 1000 km zu verbinden.
Diese Batterien werden wie jede neue Technologie die nächsten Jahre dann erstmal in den Premium Autos stecken.

Man muss ja nur in den Artikel von dir schauen. Da geht es um ein MOTORRAD. Preis:
""In den kommenden Monaten", also im Laufe des Jahres 2026, will Verge die neue TS Pro mit Feststoff-Batterie (Solid State) an Kunden ausliefern. Auch in Deutschland, je nach Wunsch-Konfiguration ab circa 37.000 Euro."
 
ich sehe das so wie @Schwabenduster . Bis diese Batterien in die "Preiswertklasse"kommen, das wird dauern.
Da die meisten E Fahrzeuge eh geleast werden, würde ich ( wenn ich eins kaufen wollte) jetzt zuschlagen und in 2 Jahren sieht die Welt anders aus. Dann kann ich mich neu orientieren.

Gruss
Steffen

Allerdings is Dacia da immer noch teuer:


Ich habe mich schon gewundert, das hier schon etliche T03 laufen.



 
Zuletzt bearbeitet:
Wen wundert es (mich nicht)?
... Wer über einen Carport oder Garagenstellplatz verfügt, besitzt fast doppelt so häufig ein Elektrofahrzeug wie jemand, der sein Auto auf der Straße abstellen muss ...
Quelle: fr.de

Aber eine Quote von nur 4,1% ist eben doch noch wenig. Ich bin überzeugt, da geht noch mehr. Und dafür braucht es keine Förderung, nur einen spitzen Bleistift zum Rechnen.
 
.....und das nötige Kleingeld....
 
Ich würde warten! Gerade entwickelt sich eine neue Batteriengeneration die das E Auto Fahren auf ein neues Level hebt.
So gesehen kann man ewig warten, denn sobald die nächste Generation Batterien auf dem Markt ist, wird bereits die übernächste angekündet, welche dann das EAuto wieder auf ein völlig neues Level hebt. Und so geht es weiter und weiter und
 
Wenn die vom Bundesumweltministerium dazu veröffentlichten Informationen ernst zu nehmen sind (wovon ich erst mal ausgehen würde), dann ist der von der Europäischen Kommission angekündigte "Industrial Accelerator Act" unschädlich bzw. nicht relevant für die aktuellen Pläne zur Förderung von BEV.

Wenn man auf der verlinkten Seite ganz nach unten scrollt und beim betreffenden Absatz über das "+"-Symbol den Text ausklappt, ist folgendes zu lesen.

Die Europäische Kommission erarbeitet derzeit einen Vorschlag für den so genannten "Industrial Accelerator Act". Diese Entwürfe haben keine Auswirkungen auf aktuelle Förderfähigkeit von Elektrofahrzeugen. Das Förderprogramm der Bundesregierung wird auf Grundlage der aktuell geltenden Rechtslage umgesetzt.

Die Europäische Kommission hat noch keinen Vorschlag vorgelegt. Erst nach der Vorlage beginnt das ordentliche Gesetzgebungsverfahren der Europäischen Union, in dem das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union den Vorschlag beraten und beschließen. Dieses Verfahren nimmt üblicherweise geraume Zeit in Anspruch. Verbindliche rechtliche Vorgaben entstehen erst nach Abschluss dieses Verfahrens sowie dem Inkrafttreten eines entsprechenden europäischen Rechtsakts.

Für das deutsche E-Auto-Förderprogramm wird die Aufnahme sogenannter EU-Präferenzregelungen geprüft (siehe FAQ). Diese könnten gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt in das Förderprogramm integriert werden. Das Bundesumweltministerium wird Verbraucherinnen und Verbraucher in diesem Fall frühzeitig informieren.

Stand: 27.02.2026


Wobei der letzte Absatz wo erwähnt wird, dass "die Aufnahme sogenannter EU-Präferenzregelungen geprüft" werden die erste Aussage mindestens wieder zu relativieren scheint. Wann der "spätere Zeitpunkt" sein wird, bleibt auch völlig offen.
Da der "Industrial Acelerator Act" aber derzeit nur ein Entwurf ist und das darauf folgende Gesetzesverfahren üblicherweise eine ganze Zeit dauern wird, sollte es mindestens eine erste Welle der E-Auto Förderung in D geben, wo es noch keine Einschränkungen hinsichtlich der Fertigungsregion geben wird. Vielleicht wird dann aber mit Stichtag z.B. 1.1.2027 nachgebessert und die Einschränkungen kommen dann.

Wer weiß. Nun ja, der neue Spring ist bestellt und er soll Mitte März eintreffen. Ab Mai soll es möglich sein, den Förderantrag zu stellen.

Es bleibt spannend!
 
Ein Fahrzeug wegen irgendwelcher Fördermittel zu kaufen ist sowieso der falsche Weg.
Klar kann man die mitnehmen wenn es sie gibt.
Wenn ich aber ein Wagen bestelle interessieren mich eventuelle Födermittel erstmal nicht.
 
Wir wollen uns den Spring ja nicht aus Jux und Dollerei anschaffen oder nur um die Förderung abzugreifen. Der Hintergrund ist, dass unser 28 Jahre alter Opel Astra letzten Dezember nicht mehr durch den TÜV gekommen ist. Etliche eigentlich eher kleinere Mängel, die aber in der Summe einen ziemlich teuren Werkstattbesuch nach sich ziehen würden (Spiel Spurstangenkopf, Rost an etlichen Schrauben von Teilen der Radaufhängungen vorne, Öl am Motor u.a.m.).
Das alles auf Vordermann zu bringen traue ich mir zwar durchaus zu, die reinen Ersatzeilkosten würden auch nur bei rund 130,- € liegen, also sehr überschaubar. Aber mangels trockener Halle könnte ich das erst in Angriff nehmen wenn das Wetter einigermaßen dauerhaft trocken bleibt. Dann habe ich ziemlich schlechte Erinnerungen an verrostete Schrauben bei einigen alten Autos die ich früher gefahren und repariert habe. Diese auszutauschen kann schnell in eine höchst unangenehme Plackerei ausarten, mitunter mit leider nur geringen Erfolgsaussichten. Und ob die alte Karre dann wirklich noch 2 Jahre durchhält wenn sie TÜV bekommt, oder ob in einem halben Jahr nicht eine andere teure Reparatur reingrätscht ... das ist alles mit nicht geringem Risiko behaftet.

In dieser Situation schneite die Nachricht von den 5000,- € Rabatt seitens Dacia ins Haus, und dann kam die Ankündigung der Förderung dazu, wo ich mir 4500m- € Zuschuss ausrechnen konnte.
So ging das Pendel bei uns dann ganz schnell in Richtung Neuanschaffung. Der Spring gefallt uns gut, und als typischer Zweitwagen für einen Radius von 30-60 km um unseren Wohnort reicht der völlig aus. Da wir eine 10 kWp PV-Anlage auf dem Dach haben, war ohnehin schon länger der Gedanke bei uns gereift, bei einer Neuanschaffung in Richtung kleines BEV zu denken.

Ich würde sagen, dass diese Gedankengänge als vernünftig angesehen werden dürfen.
 
In der Regel machen Fördermittel ein Produkt teurer, sind nur von psychologischer Bedeutung. Ohne Fördermittel senken die Hersteller den Preis. Für den Konsumenten bleibt es somit gleich, ob mit oder ohne Fördermittel.

Über einen längeren Zeitraum betrachtet sind eratische Förderaktionen sogar nachteilig, weil sie insgesamt das Preisniveau im jeweiligen betroffenen Markt erhöhen.

Das gilt generell, nicht nur für PKW.

Man muss sich immer vor Augen führen, dass aus Sicht eines Herstellers Preise nichts mit Kosten zu tun haben. Man nimmt immer so viel, wie die Kunden bereit sind zu zahlen. Wird die Marge dadurch zu klein, zieht man sich aus dem Markt zurück. Die Welt ist groß, da muss man nicht um einzelne Länder buhlen.

Speziell bei Dacia sind die Lieferzeiten von mindestens drei Monaten markant. Die Zeitspanne reicht, um gegebenenfalls die Belegschaft zu entlassen, sollten die Verkaufszahlen starkt einbrechen. Alles darauf getrimmt, keine Kosten ohne Umsatz zu haben.
 
In der Regel machen Fördermittel ein Produkt teurer, ...
Stimmt auffällig, man beachte nur die Preise für Wärmepumpen-Installationen.
Bin seit einiger Zeit mit der Planung zum Austausch des jetzt 33 Jahre alten Brennwert-Kessels beschäftigt. Dank sehr guter Hinweise und Tipps aus dem "waermepumpen-forum.com" bin ich jetzt an dem Punkt, den Austausch komplett in Eigenregie zu machen (voraussichtlich im Sommer). So kann ich auch eine Lösung für die Einbindung einer nach wie vor sehr effizient arbeitenden Thermosolar-Anlage für die Warmwasserbereitung einbauen, die mir kein Heizungsbauer anbieten kann (schlicht, weil es die dazu nötige Steuerung nicht von der Stange gibt, die habe ich schon mit einem Arduino selber entwickelt und programmiert).
Bei den Angeboten die ich zunächst eingeholt hatte (ursprünglich hatte ich mich nicht an eine komplette Eigenleistung heran getraut), wären nach Abzug der Förderung zwischen 14.000,- und 20.000,- € bei mir hängen geblieben (die Angebote lagen von 28.000,- bis 35.000,- €). Nach meinen ersten Kalkulationen wird mich der Selbstbau, bei dem ja im Wesentlichen nur die Kosten für das Material und die Geräte anfallen, ungefähr 8.500,- € kosten. Im europäischen Ausland hätten die Angebote selber kaum um die 15.000,- € überschritten.

Bei dem Spring sollte ich aber in der Tat von den Rabatten und der Förderung rein netto gut profitieren. Die Preise für verschiedene Modelle hatten wir uns ausrechnen lassen, als es zwar schon den Rabatt von Dacia gab, aber von einer staatlichen Förderung noch nichts zu sehen und hören war.
Als wir dann bestellen wollten, waren die Fahrzeuge aus dem Bestand alle schon verkauft, inklusive des Vorführwagens - mittlerweile war die staatliche Förderung schon durch die Medien gegangen. Aber es waren da schon mehrere Fahrzeuge im Zulauf, von denen wir auch schon die Preise hatten ausrechnen lassen, aus diesem Pool haben wir dann auch einen bestellt. Da hatte der Händler keine Chance, noch mal wieder etwas drauf zu rechnen.
Eine komplette Neubestellung mit eigener Konfiguration hätte gut ein halbes Jahr Wartezeit bedeutet. Das war uns wegen des abgelaufenen TÜV´s beim Opel zu lang (bei einer Überziehung bis 4 Monaten werden zwar nur 15,- € Bußgeld fällig, allerdings wird dann natürlich eine Frist zum Nachholen der Prüfung gesetzt, die üblicherweise recht kurz ausfällt, bzw. darf man dann nicht mehr lange mit dem abgelaufenen Auto fahren, bzw. nur noch zu einer Werkstatt und dann zum TÜV).

Bin mal gespannt wo jetzt die Preise für den Spring landen. Heute läuft der Zeitraum für den Rabatt durch Dacia ab (war zwischenzeitlich schon auf nur 3.000,- € bei Barzahlung gefallen, nur bei Finanzierung konnte man noch 5.000,- € Rabatt bekommen).
Was werden die interessierten Käufer ab wohl morgen zu bezahlen haben bei einer Neubestellung?
 
... Bei den Angeboten die ich zunächst eingeholt hatte (ursprünglich hatte ich mich nicht an eine komplette Eigenleistung heran getraut), wären nach Abzug der Förderung zwischen 14.000,- und 20.000,- € bei mir hängen geblieben (die Angebote lagen von 28.000,- bis 35.000,- €). Nach meinen ersten Kalkulationen wird mich der Selbstbau, bei dem ja im Wesentlichen nur die Kosten für das Material und die Geräte anfallen, ungefähr 8.500,- € kosten. Im europäischen Ausland hätten die Angebote selber kaum um die 15.000,- € überschritten ...
Diese "Schieflage" ist auch denen bewusst, die die Förderungen auf den Weg gebracht haben. Aber es erschien als der bessere Weg, möglichst viele fossile Heizungen zu ersetzen. Jetzt bekommen wir mit einem neuen Player auf dem Wärmepumpenmarkt wahrscheinlich in eine neue Lage, ähnlich wie es bei den Autos ist: China hat die Wärmepumpen als Verkaufsschlager entdeckt. Da ist dann bald tatsächlich keine Förderung mehr erforderlich, Wärmepumpen sind dann auch ohne erkennbar günstiger. Und in den Kommunen, wo gemäß Wärmeplanung demnächst das Gasnetz zurückgebaut oder stillgelegt wird, sowieso.

Es ist zum Heulen, überall wo sich die fossile Wirtschaft mit aller Gewalt an die letzten Jahre mit guten Geschäften klammert, verlieren wir in Europa den technischen Anschluss. Das Geld für Forschung und Entwicklung wird noch hier ausgegeben, aber wenn es dann um den Markteintritt (und damit Konkurrenz zu alten etablierten veränderungsunwilligen Unternehmen) geht, verjagen wir die neuen potentiellen Marktteilnehmer nach Asien. Die nutzen China als riesigen Heimatmarkt, ihre Produkte zu optimieren und vor allem die Produktion zu skalieren, und verkaufen sie dann unerreichbar günstig an uns. Was brandneu in China auf den Markt kommt, wird in sogenannten dunklen Fabriken hergestellt - ohne Arbeiter im 3-Schicht-Betrieb. Die vom Fließband freiwerdenden Arbeiter helfen in der Entwicklung und halbieren oder vierteln die Zeit vom Entwurf bis zum Verkaufsbeginn. Wir haben echt verloren, wenn wir nicht mit unserer Blockadehaltung gegen alles Neue aufhören. Einige Firmen haben es zum Glück begriffen, ein paar Lichtblicke, die Hoffnung machen, gibt es.
 
Zurück
Oben