Hallo zusammen,
ich brauche mal euer Schwarmwissen, da meine freie Werkstatt leider nicht mehr weiterweiß und mich zu Renault schicken möchte. Bevor ich da jetzt hunderte Euro für die Diagnose lasse, hoffe ich auf eure Einschätzung.
Zum Auto:
Was kürzlich gemacht wurde:
Das Problem:
Wenn ich zügig/sportlich in eine Rechtskurve fahre, greift das Auto plötzlich massiv ein. Es fühlt sich an, als würde das Rad vorne links kurz hart abbremsen oder blockieren.
Was die Werkstatt schon probiert hat:
Die freie Werkstatt konnte das Problem bei einer Probefahrt reproduzieren. Sie haben daraufhin alle Sensoren (auch den Lenkwinkelsensor) über das Diagnosegerät neu kalibriert bzw. auf null gesetzt. Leider hat das keine Besserung gebracht. Mechanisch ist an der Lenkung auch alles fest.
Meine aktuelle Vermutung:
Kann es sein, dass das ESP hier völlig überreagiert, weil die Abrollumfänge der Reifen nicht mehr passen?
Hinten sind ja jetzt neue Reifen mit vollem Profil drauf, vorne die alten mit weniger Profil (also kleinerer Umfang). Hinzu kommt, dass der Reifen vorne links (der vorher hinten links war) vielleicht ein falsches Verschleißbild hat, weil die Spur vor der Achsvermessung ja so extrem verstellt war. Denkt das ESP in der Rechtskurve unter Belastung vielleicht fälschlicherweise, dass die Vorderräder durchdrehen (Schlupf) und bremst deshalb vorne links so hart ab?
Hatte jemand von euch schon mal genau dieses Phänomen nach einem achsweisen Reifenwechsel oder einer Achsvermessung? Macht meine Theorie mit den Reifen Sinn oder bin ich da auf dem Holzweg?
Bin für jeden Tipp dankbar!
Viele Grüße
ich brauche mal euer Schwarmwissen, da meine freie Werkstatt leider nicht mehr weiterweiß und mich zu Renault schicken möchte. Bevor ich da jetzt hunderte Euro für die Diagnose lasse, hoffe ich auf eure Einschätzung.
Zum Auto:
- Dacia Sandero, EZ 02/2019
- TÜV wurde gerade im Februar ohne Mängel neu gemacht (mechanisch sollte also alles top sein).
Was kürzlich gemacht wurde:
- Achsvermessung: Vorne links war die Spur massiv verstellt (-0°29'). Sie wurde jetzt wieder perfekt auf -0°02' korrigiert.
- Reifenwechsel: Ich habe zwei brandneue Reifen auf die Hinterachse ziehen lassen. Die alten Reifen von der Hinterachse sind nach vorne gewechselt.
Das Problem:
Wenn ich zügig/sportlich in eine Rechtskurve fahre, greift das Auto plötzlich massiv ein. Es fühlt sich an, als würde das Rad vorne links kurz hart abbremsen oder blockieren.
- Fahre ich die exakt gleiche Kurve langsam, passiert absolut gar nichts.
- In Linkskurven oder beim Geradeausfahren ist auch alles unauffällig.
- Eine ESP-Leuchte habe ich im Tacho nicht bewusst blinken sehen (kann aber auch sein, dass es zu schnell geht oder vom Lenkrad verdeckt war).
Was die Werkstatt schon probiert hat:
Die freie Werkstatt konnte das Problem bei einer Probefahrt reproduzieren. Sie haben daraufhin alle Sensoren (auch den Lenkwinkelsensor) über das Diagnosegerät neu kalibriert bzw. auf null gesetzt. Leider hat das keine Besserung gebracht. Mechanisch ist an der Lenkung auch alles fest.
Meine aktuelle Vermutung:
Kann es sein, dass das ESP hier völlig überreagiert, weil die Abrollumfänge der Reifen nicht mehr passen?
Hinten sind ja jetzt neue Reifen mit vollem Profil drauf, vorne die alten mit weniger Profil (also kleinerer Umfang). Hinzu kommt, dass der Reifen vorne links (der vorher hinten links war) vielleicht ein falsches Verschleißbild hat, weil die Spur vor der Achsvermessung ja so extrem verstellt war. Denkt das ESP in der Rechtskurve unter Belastung vielleicht fälschlicherweise, dass die Vorderräder durchdrehen (Schlupf) und bremst deshalb vorne links so hart ab?
Hatte jemand von euch schon mal genau dieses Phänomen nach einem achsweisen Reifenwechsel oder einer Achsvermessung? Macht meine Theorie mit den Reifen Sinn oder bin ich da auf dem Holzweg?
Bin für jeden Tipp dankbar!
Viele Grüße