2026 Keine Förderung für Dacias Antriebskonzept. Ein Irrweg?

1.8 R4

Dacianer-Fahrer
Beiträge
35
Fahrzeug
Bigster
Modell
Journey
Motor
155
Baujahr
2025
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand wird es auch weiterhin keine Förderung für Vollhybride geben. Warum eigentlich nicht???
Bürokratie?
 
Hybride sind meiner Meinung nach nicht der Weg in die Zukunft.
Wenn schon elektrischen Antrieb dann auch richtig und keine halben Sachen. Sonst wird das nichts mit CO2 Einsparung.
 
@kandy ,
leider ist die E-Infrastruktur für sehr viele Autofahrer noch nicht gegeben. Die Versorgung in den Kommunen für "dickere" Kabel zwecks DC- Ladesäulen öffentlich wie privat wird nicht genehmigt. (Technische Probleme).
Unser RSAG hat e-LKW bereits angeschafft. Wenn sie mehr als 2 auf dem Betriebshof gleichzeitig laden, dann ist es im Büro dunkel. Daher müssen sie unterwegs bei anderen laden . 😎 2026
 
Da hast du vollkommen recht.
Mit den Hybrids wird es auch nicht besser, durch das doppelte Antriebskonzept wird das Auto nur teurer.
Die Infrastruktur fehlt einfach noch um richtig elektrisch fahren zu können auch europaweit.
 
@kandy ,
daher habe ich mir den Vollhybrid 155 Bigster Journey und meine Frau den 140 (1.6) Vollhybrid Duster Journey angeschafft. War die praktikabelste Lösung im Jahr 2025 und wir kommen immer dahin wo wir wollen.;) Teils im Vollelektro-Modus.
 
Wenn ich richtig informiert bin dann lädt ein Vollhybrid autonom, d.h. es wird über den Benzinmotor und etwas über Rekuperation geladen.
Also ein bisschen sparsamer als ein reiner Benziner aber die gesamte Energie stammt aus dem Verbrennungsmotor, somit CO2 lastig.
 
Irgendwann wird dacia nur Elektroautos bauen.
Und wenn es für die Förderung reichen sollte, eine Steckdose an den Hybrid zu bauen, kann ich mir durchaus vorstellen, dass das in Zukunft für Deutschland angeboten wird als Option.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich richtig informiert bin dann lädt ein Vollhybrid autonom, d.h. es wird über den Benzinmotor und etwas über Rekuperation geladen.
Wenn man das One Pedal Drive beherrscht, wird rund 80% der Energie, die beim reinen Verbrenner in der Bremsanlage verheizt wird, in elektrische Energie umgewandelt.

Also ein bisschen sparsamer als ein reiner Benziner aber die gesamte Energie stammt aus dem Verbrennungsmotor, somit CO2 lastig.
Nein, er ist nicht ein bisschen sparsamer, sondern man spart je nach Fahrprofil und Jahreszeit bis zu 40% Sprit.
 
Irgendwann wird dacia nur Elektroautos bauen.
Und wenn es für die Förderung reichen sollte, eine Steckdose an den Hybrid zu bauen, kann ich mir durchaus vorstellen, dass das in Zukunft für Deutschland angeboten wird als Option.
Plug-In Hybrid?
Die sind doch, soweit ich weiß, als aus der Förderung geflogen und die Vollhybrid gar nicht erst reingekommen, weil bei beiden die CO2-Emission zu hoch war.
 
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand wird es auch weiterhin keine Förderung für Vollhybride geben. Warum eigentlich nicht???
Bürokratie?
Zumindest in der Schweiz gibt es je nach Kanton Ermässigung bei der jährlichen Verkehrssteuern und es gibt auch Versicherungen, die für Hybride einen Umweltrabatt gewähren.
 
Hybride sind meiner Meinung nach nicht der Weg in die Zukunft.
Wenn schon elektrischen Antrieb dann auch richtig und keine halben Sachen. Sonst wird das nichts mit CO2 Einsparung.
Völlig einverstanden, aber Hybride sind je nach Wohnsituation (Stichwort Laternenparker) und Fahrprofil zumindest eine sinnvolle Übergangslösung.
 
Völlig einverstanden, aber Hybride sind je nach Wohnsituation (Stichwort Laternenparker) und Fahrprofil zumindest eine sinnvolle Übergangslösung.
Wenn man das pragmatisch sieht, ist das genau so und eigentlich, ich weiß blödes Wort😉, der richtige Weg.
Nur haben wir in D den vermeintlichen Königsweg eingeschlagen und versucht politisch das zu regeln, was der Markt sonst macht.
Damit hat man den Prozeß stark ausgebremst.
 
Es wird doch immer propagiert das jedes vermiedene Gramm CO2 gut für die Umwelt ist.
Da müsste man den Diesel mehr fördern anstatt die Hybrids.
Mein letzter Diesel, Duster dCi 115 aus 2024, verbraucht deutlich weniger als 4 Liter, ganz ohne Hybrid.
(Von Bayern zum Gardasee ca. 550 km nur 3,5 Liter)
Kenne keinen Benziner mit Hybrid mit sowenig CO2.
 
Die jeweilige Förderung ist innerhalb der EU Ländersache.
So gibt es je nach CO2-Ausstoß zum Beispiel in Griechenland eine Kfz-Steuerbefreiung wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

"Das Fahrzeug ist seit dem 1. Januar 2021 in Griechenland zugelassen und emittiert bis zu 122 Gramm CO₂ pro Kilometer. Von der Kfz-Steuer befreit sind alle Elektrofahrzeuge, da sie keine Schadstoffe ausstoßen, sowie die meisten Plug-in-Hybrid- und selbstladenden Fahrzeuge, da ihre Emissionen deutlich unter 122 Gramm CO₂ pro Kilometer liegen.Das Fahrzeug war vom 1. November 2020 bis zum 31. Dezember 2020 in Griechenland zugelassen, sofern seine Schadstoffemissionen unter 90 Gramm CO₂ pro Kilometer lagen."

Die unterschiedlichen CO2-Grenzwerte resultieren aus der Messmethode der Abgasnorm. In jedem Fall sind Fahrzeuge mit geringerem Ausstoss steuerlich begünstigt -> indirekt gefördert.
 
Diese Wort "Dienstwagen-Privileg" schürt nur Neid und Missgunst.
Habe die letzten 10 Jahre im Außendienst gearbeitet. Hatte einen Dienstwagen mit dem ich jeden Tag zu Kunden gefahren bin.
Es war für mich Büro und Werkzeug um meine Arbeit verrichten zu können. Bin von der Ostsee über die neuen Bundesländer, Tschechien, Österreich, Schweiz wieder zurück nach Bayern unterwegs gewesen. Musste für diesen Wagen auch noch 1% des Anschaffungslistenpreis versteuern pro Monat. Nur als Beispiel Wagen kostet 40 TEuro, ergibt 400€ pro Monat zusätzliche Steuerlast.
Also wenn das ein Privileg ist dann müsste jeder das Werkzeug das er braucht um seiner Arbeit nachzukommen auch mit 1% des Listenpreises versteuern. Also komplette Büroeinrichtung samt Gebäudebenützung und sonstige Werkzeuge pro Monat wenn es gerecht sein sollte.
Ich sehe da nur Belastung und kein Privileg.
Wäre für eine Abschaffung diese "Privilegs" wenn ich die 1% pro Monat nicht zahlen müsste.
 
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