Bremslicht überprüfen

DeNord

Erfahrener Dacianer
Beiträge
156
Fahrzeug
Duster II
Modell
Extreme
Motor
dCi 115 2WD
Baujahr
2022
Mit dieser Meldung und dem orangenen Schraubenschlüssel meldete sich heute abend der BC meines Staubteufels. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, daß alle drei Bremsleuchten nicht funktionierten. Somit ließ sich ein durchgebranntes Leuchtmittel ausschließen. Die Überprüfung im Sicherungskasten ergab, daß sich die 7,5A-Sicherung verabschiedet hatte. Ich habe sie vorübergehend mit einer 10A-Sicherung ersetzt, die passende 7,5A besorge ich morgen früh.

Allerdings funktionieren die Bremsleuchten immer noch nicht. An der Sicherung dürfte es m. E. nicht liegen. Kann es noch eine weitere Sicherung zerblasen haben? Wenn ja, welche? Weitere Störungen am Fahrzeug liegen nicht vor, Fehlermeldungen ebenfalls nicht. Wo kann ich noch auf Fehlersuche gehen, bevor ich zur Werkstatt des Vertrauens fahre?
 
Bremslichtschalter Bremspedal im Fahrgastraum geprüft? (Ad Hoc Idee)
 
Nachdem es die Sicherung zerschossen hat muss da sowas wie ein Kurzschluß vorhanden sein.
Verdächtig ist oft das Kabel im Kofferraumdeckel. Das wurde in der Vergangenheit des öfteren als Übertäter ermittelt. Kabelbruch etc.....
 
Was gibt es da den Kopf zu schütteln? Ich nahm an, die defekte Sicherung sei der Grund, also habe ich sie ersetzt.
Hätte ich erwähnen sollen, daß ich sie wieder herausgenommen habe, als ich merkte, daß das nicht die einzige Ursache war?
 
Wäre hilfreich gewesen es zu erwähnen für z.B. nächste Antwort /Reaktion oder Nachahmer.

Diese lassen gerne ne Größere drin.
 
OK, das ist natürlich ein Argument. Und ebenso natürlich steht mir auch nicht auf der Stirn geschrieben, daß ich eben nicht zur "Ach, das paßt schon"- oder "Viel hilft viel"-Fraktion gehöre ;)
Also: die überdimensionierte 10A-Sicherung war nur vorübergehend zur Überprüfung drin und wurde hinterher wieder entfernt.

Ich würde mal F12 überprüfen.
Das ist bei mir die ABS-Sicherung, richtig? Die ist in Ordnung.
 
Ja richtig. Der Schalter am Pedal schaltet nicht nur das Bremslicht, sondern gibt auch Signale an die UCH und das Motorsteuergerät. Sonst käme es wohl nicht zu der Meldung. Würde nun mal den Schalter überprüfen. Trotzdem weist die defekte Sicherung auf einen Kurzschluss irgendwo hin.
 
Bei meinen anderen Fahrzeugen funktionierte bei defektem Bremsschalter auch der Tempomat nicht mehr...:)
 
Deswegen die Leitung zum Motorsteuergerät . Den Stecker mit den 4 Kabeln kann man aber gut sehen und ggf. mal abziehen zum Messen. Hier geht es ja um den Kreis zu den Bremsleuchten. Ein Wendelschluss im Leuchtmittel würde den Kurzschluss erklären, daher sollte man die sich genauer anschauen. Die normale Stromaufnahme sollte nicht mehr wie 4 bis max. 5 Ampere betragen.
 
So, dann will ich das Rätsel mal auflösen. Damit tut sich zwar automatisch eine neue Frage auf, aber das ist letztlich unerheblich.

In der Werkstatt stellte sich heute vormittag heraus, daß der Vorbesitzer in die Bremsleuchten links und rechts LED-Leuchtmittel eingebaut hatte. Mal abgesehen von der Unzulässigkeit verfügten sie auch nicht über den nötigen Vorwiderstand, weshalb die Software der Ansicht war, es liege ein Defekt vor. Dem AH war dieser Umstand beim Ankauf und der Weitergabe des Fahrzeugs an mich nicht aufgefallen, sogar der TÜV hatte nichts bemängelt. Lassen wir das einfach mal so im Raum stehen.
Dennoch wundert mich, warum die Software seit einem Dreivierteljahr niemals gemotzt hat. Aber was soll's - jetzt sind die guten alten Halogenleuchtmittel wieder drin, alles funktioniert einwandfrei, und auch weitere mögliche Defekte (Kabel, Schalter usw.) haben sich nicht bestätigt.

Aus reiner Neugier würde mich mal interessieren, welche Werte solch ein Vorwiderstand (pro Leuchtmittel) haben müßte, damit alles "paßt".
 
So, dann will ich das Rätsel mal auflösen. Damit tut sich zwar automatisch eine neue Frage auf, aber das ist letztlich unerheblich.

In der Werkstatt stellte sich heute vormittag heraus, daß der Vorbesitzer in die Bremsleuchten links und rechts LED-Leuchtmittel eingebaut hatte. Mal abgesehen von der Unzulässigkeit verfügten sie auch nicht über den nötigen Vorwiderstand,
Mir hat der Verkäufer dazu geraten im Rückfahrscheinwerfer LED einzusetzen, weil der Original schon sehr schlecht ist.
Ich habe mich aber zu einem zusatzlichem Rückfahrscheinwerfer entschlossen, ist dann zumindest legal.
 
Das ist aber etwas anderes. Fürs Bremslicht gibt es bislang keine zugelassenen Leuchtmittel. Klar kann man sich trotzdem LEDs einsetzen (wo kein Kläger ...), aber dann sollte man beim Kauf wenigstens auf LM mit integriertem Vorwiderstand achten.
 
Mag sein, daß es auch "stinknormale" Glühlampen sind. Für mich ist wichtig, daß alles wieder funktioniert. Wäre schon doof, wenn man mal eine etwas kräftigere Bremsung hinlegen muß und der Hintermann das zu spät mitbekommt.

Ohmsches Gesetz ... lang' ist's her ... ob ich das noch zusammenkriege?
 
Vielleicht ist eine von den LEDs hochohmiger geworden und das System hat erst jetzt angeschlagen.
 
Eine andere Erklärung fällt mir auch nicht ein.
 
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