Galerie: Bigster Geländetechnik und Geländeoptik

Overland_bigster_4x4

Dacianer-Fahrer
Beiträge
22
Fahrzeug
Bigster
Modell
Extreme
Motor
Hybrid-G 150 4x4
Baujahr
2026
Hallo zusammen,

ich begeistere mich für (modifizierte) Geländetechnik und Geländeoptik des Dacia Bigster und würde mich gerne von der Community weiter inspirieren lassen. Falls Interesse besteht, würde ich mich über eure Bigster-Modifikationen freuen. Gerne auch Eindrücke aus echtem Gelände.

Viele Grüße

Stephan
 
Moin,

Was erwartest Du? Unsere Bigster 4x4 sind KEINE Geländewagen, denn sie haben - den Lock-Modus mit der fixen Achskraftverteilung 50:50 beim „alten“ Bigster 4x4 außen vor - keine Differentialsperren verbaut. Insofern sind Geländeeinsätze wie bei der G-Klasse, dem Defender, dem Suzuki Jimny…. nur feuchte Träume.

Unseren 4x4 habe ich auf 16“ Dotz Dakar mit Falken Wildpeak gestellt und Schmutzfänger verbaut, weil ich mit unserem Hund öfter mal Wald/Feldwege befahre:

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Und das war‘s auch. Optisch kann man aus dem Wagen sicherlich ein echtes „Offroad-Beast“ machen, aber eventuell wird man dann auch von Insidern belächelt.
Auf die ganzen Werbe-Videos von YouTubern, die sich eine Stunde durch den Sand in Nordafrika wühlen, gebe ich nichts. Keiner weiß, in welchem Zustand die Technik im Anschluß war/ist.
Und glaube bitte nicht, dass der neue G150 4x4 ein echter Offroader ist, denn die Synchronisation beider Achsen erfolgt immer via Steuergerät über Sensoren. Da ist ein klassischer, mechanischer Allrad-Antrieb immer berechenbarer…

Meine klitzekleine Meinung dazu

Oldschool
 
Danke @Oldschool für deinen ungeschminkten Bericht. Jemand der von OffRoad keine Ahnung hat, so wie ich, dem wird einiges klar.
Wobei so ganz unnötig / unbrauchbar die 4x4 Funktion beim G150 nicht ist. Für den Schnee, was uns wohl alle mal betrifft, sehe ich Vorteile gegenüber 2WD. Besser kurzzeitig e-Allrad zu haben, als nix (an der Hinterachse).
 
Für die wenige Tage Schnee im Jahr macht es keinen Sinn, die zusätzliche 4x4 Technik 360 schneefreie Tage durch die Gegend zu kutschieren.
 
Danke für eure Beiträge.

Da ich häufiger Geländewagen fahre, sind mir die Unterschiede zu Defender, Land Cruiser oder auch Niva durchaus bewusst. Dass wir keinen permanenten Allrad bzw. mechanische Sperren, Untersetzung oder Starrachse bzw. Leiterkonstruktion haben, ist klar und dementsprechend ist der Bigster natürlich ein SUV. Keine Frage. Dennoch hat er eine ganz gute Bodenfreiheit und wird ja von dem ein oder anderen für leichtes Gelände eingesetzt.

Auch wollte ich keine grundsätzliche Diskussion auslösen, wer wann solche Technik braucht (These: Zumindest die meisten G-Klassen / neuen Defender werden auch nicht für den ursprünglichen Zweck eingesetzt. ;) Der Niva/Jimny hingegen schon).

Es ging mir tatsächlich einfach um schöne Eindrücke eurer Mods. :)
 
@Joggeri61
klar für "Flachlandtiroler" keine Option. Es gibt aber durchaus Gegenden in Europa und auch in der Schweiz wo Schnee fällt, und das nicht nur ein paar Tage im Jahr. Glaub mir, ich habe genügend Leute samt Fahrzeuge mit dieser Ansicht wie Du, im Winter in Vorarlberg, mit Land Rover oder Hilux aus dem Graben gezogen.
 
Wenn man in den Alpen wohnt, spricht nichts gegen 4x4.
 
Auch sonst spricht nichts gegen 4x4. Die Frage ist, ob man sich den finanziellen Mehraufwand leisten will und / oder kann...
Abgesehen davon habe ich auch schon genug "echte" Allradler im Sand auf der dänischen Insel Römö feststecken sehen (soviel zu Alpen)...

Und nochmal davon abgesehen tut das hier eigentlich nix zur Sache, denn der Themenstarter wollte eigentlich Bilder sehen und keine Diskussion pro oder contra 4x4 starten...
 
Vielen Dank euch allen für die Rückmeldungen und die interessanten Einschätzungen. 🙂

Mir war gar nicht bewusst, dass mein Beitrag so eine Grundsatzdiskussion zum Thema 4x4 auslösen würde. Das war wirklich nicht meine Absicht.

Eigentlich wollte ich mit dem Thema einfach eine kleine Einladung aussprechen, schöne Bigster mit interessanten Umbauten oder Modifikationen zu zeigen - egal ob eher optisch, technisch oder für den Einsatz auf Wald- und Feldwegen. Ich finde es einfach spannend zu sehen, welche Ideen andere umgesetzt haben und sich gegenseitig inspirieren zu lassen.

Deshalb würde auch ich mich freuen, wenn wir wieder zum ursprünglichen Thema zurückfinden und der eine oder andere noch Bilder oder Erfahrungen mit seinem Bigster teilt. Ich freu‘ mich. 😊
 
Es kommt ganz darauf an, ob du den „Bad-Ass“-Look à la REDUST anstrebst oder ob du echte Geländetauglichkeit erwartest.
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Unmengen an Kunststoff-Anbauteilen an die Karosserie zu kleben, ist meist die schnellste und günstigste Lösung. Wenn du mehr willst, musst du auf eine Vollmetall-Lösung setzen (inklusive verbessertem Unterfahrschutz, neuen Rädern, längeren Stoßdämpfern, Dachgepäckträger usw.).
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man einen Rammschutzbügel zur Montage einer Seilwinde in Betracht zieht, würde ich sagen, dass es sich dabei nach wie vor um ein Offroad-Ausstattungsmerkmal handelt.
Da der Bison jedoch schon vor langer Zeit aus Europa verschwunden ist, lässt sich der Rammschutzbügel für sich genommen kaum rechtfertigen.
 
es wurde doch gerade darum gebeten beim Thema zu bleiben, und nein es gibt immer Leute, die dieses nicht verstehen oder auf Klicks aus sind. Leider. Die letzten drei Beiträge sind definitiv unpassend zum Thema.

Selbst Taubenreuther hat OffRoad teile für den Bigster im Angebot

 
Zuletzt bearbeitet:
Letztendlich kommt es darauf an, was genau du im Gelände vorhast.
Das Fahrzeug etwas höherzulegen ist sinnvoll, ebenso wie die Montage einer Unterfahrschutzplatte.
Das verbessert zwar die Geländegängigkeit, aber das Fahrzeug bleibt dennoch nicht für diesen Einsatzzweck konstruiert.
Sinnvoll sind zudem ein Frontschutzbügel mit Seilwinde für schwierige Situationen, bessere Reifen und ein Dachträger für Dinge, die nicht in den Kofferraum passen.
Das größte Problem bei einem solchen Fahrzeug ist, dass es nicht für hohe Lasten ausgelegt ist.
Ich würde zum Beispiel nicht einmal in Erwägung ziehen, mit einem solchen Auto tiefes Wasser zu durchqueren.
Ich glaube, Leute, die wirklich ein Geländefahrzeug wollen, ziehen den Kauf eines Dacia Duster oder Bigster nicht in Betracht – zumindest nicht der neuen Modelle.
Aber mit Geld und Geduld lässt sich jedes Auto in ein Geländefahrzeug verwandeln.
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Zuletzt bearbeitet:
Das größte Problem bei einem solchen Fahrzeug ist, dass es nicht für hohe Lasten ausgelegt ist.
Ich würde zum Beispiel nicht einmal in Erwägung ziehen, mit einem solchen Auto tiefes Wasser zu durchqueren.
stimmt. Und auch wenn die Bodenfreiheit bei Duster/Bigster im Vergleich zu anderen SUVs recht hoch ist (so um die 21cm), dürfte (so weit ich mich richtig erinnere) die Obergrenze für Wasserdurchquerungen bei ca 40 cm liegen. Schrittgeschwindigkeit, versteht sich, sonst entsteht eine deutlich höhere Bugwelle. Echte Geländefahrzeuge kommen mit mehr zurecht, sind aber auch besser darauf ausgelegt (zB hochgelegte Luftansaugung, höhere Einstiege, Mehrfachdichtungen, Wasserabläufe usw). Und sie sind auch kräftiger, auf extremere Hochlast vorbereitet, nicht nur, was die Motorleistung angeht, sondern auch die Materialstabilität. Eine potente Seilwinde ist bei solchen Nutzfahrzeugen auch meist Standard.
Ich glaube, Leute, die wirklich ein Geländefahrzeug wollen, ziehen den Kauf eines Dacia Duster oder Bigster nicht in Betracht – zumindest nicht der neuen Modelle.
mein '24er Duster ist gerade noch so an der Grenze und hat noch Kardanwelle mit Differenzial(sperre), die '25er sind bereits mit E-Motoren hinten ausgestattet. Was mir aufgrund der doch recht arg kleinen 1.2-1.4kWh-Mild-Hybrid-Batterie nicht so ganz einleuchtet, denn wenn man ein solches Fahrzeug aus einem Schlammloch befreien will, ist das doch sehr energieintensiv, und wenn die schon vorher nicht voll ist (Normalzustand), könnte das schon etwas knapp werden. Vielleicht irre ich mich da auch.

Allerdings hab ich den Duster ua wegen der Bodenfreiheit gekauft, damit man auch mal einen Feldweg oder schlechtere Strassen mit Schlaglöchern unbeschadet passieren kann. Mit früheren Fahrzeugen bin ich da regelmässig aufgesessen und musste danach mühsam aufbocken, darunter kriechen und ausbessern. Dass ich damit eine Paris-Dakar-Ralley bestreite, war nie vorgesehen. Ist halt kein "richtiger" Geländewagen, aber dennoch ein deutlich besser auf leichtes Gelände ausgelegter SUV als die meisten anderen dieser Fahrzeugklasse. Und dafür preislich fast unschlagbar.
 
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