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Dacia Modellübergreifend
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Selbst wenn ich eine PV-Anlage und Lademöglichkeit hätte, wäre der Kauf eines BEV für mich noch keine Option, weil es noch keine günstigen Grossraumkombis oder Hochdachkombis mit grosser Reichweite gibt.

Da das Interesse der Kunden an dieser Fahrzeugklasse aber leider sehr gering ist, wird es solche Fahrzeuge evtl. nie geben. Wie selbst die Entwicklung bei Dacia zeigt, bevorzugen die Leute lieber grosse, optisch attraktive Fahrzeuge mit geringem Nutzwert, als Quaderförmige Raumwunder.
 
Ich wohne auf dem Land,habe über 550qm Scheunen Dächer mit SW Ausrichtung,leider sind die Dächer zwar dicht,aber noch 20 Jahre halten die Bleche nicht mehr.Um also Richtung Pv zu gehen,müssten die Dächer erst neu,was Kostenrechnisch in Verbindung mit der Pv den Rahmen sprengt,da kann ich noch ganz viel Diesel für kaufen. Warum soll ich zudem für den Energieversorger Speicher schaffen,können die doch selber bauen.
Zudem wird der eigen produzierte Strom zeitnah nicht dünn besteuert werden,gerade jetzt ein eauto sich lohnen,in 3 Jahren wird es genauso teuer im Unterhalt wie ein Verbrenner heute sein.
Eigentlich wollte ich einen Spring kaufen, für auf Arbeit und zurück,wo die Förderung des Bundes dann aber auf den Grundpreis aufgeschlagen wurde,hab ich den Sandero Lpg bestellt versrschen können se einen anderen.
Für alles andere brauch ich ein EAuto mit 2000kg Anhöngelast,700km Reichweite mit dem Wohnwagen dran und alles bitte für 43000 Euro.Alles 3 kann kein Fahrzeug erfüllen,also wird weiter Diesel gefahren.
 
Ich muss hier doch widersprechen. Wir brauch nur weiter an der kostengünstigen Speicherung von Strom forschen, und dann wäre das vom Energiebedarf locker machbar.
Da muß ich erst recht widersprechen.
Offenkundig hast du dich mit der Thematik noch nicht eingehender befasst!
Akkus zu konstruieren die das x-fache der heutigen Leistungsdaten aufweisen, sind permanent in der Entwicklung. Vor Jahren schon geisterten Meldungen herum, daß diese "kurz vor dem Durchbruch" stünden. (Festkörperakkus z.B.) Was ist daraus geworden? NIX. Warum? Weil man langsam aber sicher an chemisch/physikalische Grenzen stößt!
Selbst wenn das gelöst werden sollte, bleiben da die Grenzen der Netzkapazitäten bei uns! Die sind für den notwendigen Bedarf einfach nicht ausgelegt. Hatte ich in meinem Kommentar ja auch bereits geschrieben.
Oder wir machens wie die Chinesen und dem bidirektionalen Laden.
Das ist auch so eine Traumtänzerei. Siehe oben, das mit den Netzkapazitäten.
Und wenn die Reichweiten der neuen Batteriegeneration erstmal zum Tragen kommen, laden die meisten vielleicht alle 2 Wochen mal.
Du drehst dich im Kreis!
Der Wirkungsgrad eines Elektromotors ist einfach soviel besser, als der eines Verbrenners.
Das ist vollkommen korrekt.
Aber entscheident ist der Gesamtwirkungsgrad. Und der wird von der Akkutechnik schwer runter gezogen. (Laden, speichern, abgeben)
Zwar immer noch erheblich besser als heutige Verbrennermtoren, aber einfach nicht gut genug. Dann kommt ja noch das erhebliche Gewicht der Antriebsakkus dazu. Was den Wirkungsgrad zusätzlich ganz erheblich runter zieht!
Ich sperre mich auch nicht gegen E. Aber es müssen Rahmenbedingungen und Preis passen.

Beim Preis bewegt sich was und auch die Rahmenbedingungen werden besser. Aber für mich reicht das nicht..(noch)
Das wird auch noch ziemlich lange dauern, befürchte ich. Vermutlich aber nicht. Nix wird billiger in der heutigen Zeit.
Und der Strompreis wird dann vom Finanzminister "festgelegt". Die Regierung macht das schon! Die wollen nur unser Bestes. Und das kriegen die auch. Unser Geld!
Unterm Strich ist und bleibt das eine Traumtänzerei mit der E-Mobilität für Millionen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das rechnet sich ja immer weniger...
Natürlich nicht einspeisen !
Sondern in eigenen Speicher füllen und dann übers Haus und E-Auto verbrauchen.
 
Äh, und wo ist da der Nutzen? Mit eigener Stromproduktion lädst du ja den Akku im eigenen Keller sowieso. Macht die Familie meiner Nichte so. Wenn dann noch der eigene Wagen geladen wird, könnte das so gerade noch passen. Aber den Rest des Tages hast du womöglich einfach nur eine übermäßige Überkapazität der Quelle. Und somit "zu viel" Geld ausgegeben.
 
Eine kleinere Anlage liefert im Winterhalbjahr zu wenig, eine grössere Anlage im Sommer zu viel.
 
Aber den Rest des Tages hast du womöglich einfach nur eine übermäßige Überkapazität der Quelle. Und somit "zu viel" Geld ausgegeben.
Ich sehe da nur das ich zu wenig Speicher hätte.
Das Auto müsste täglich nach Feierabend geladen werden können.
Nur in den Wintermonaten sollte der Strom aus dem Netz kommen.
Einspeisen sollte am besten gar nicht stattfinden.
 
Da muß ich erst recht widersprechen.
Offenkundig hast du dich mit der Thematik noch nicht eingehender befasst!
Doch habe ich! Ich mag mich nicht ständig wiederholen! (verschiedene threads hier im forum)

Ich nämlich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das „Traumtänzerei“ ist. Viele Argumente gegen E-Mobilität hören wir seit 10 Jahren immer wieder — gleichzeitig entwickeln sich Technik und Infrastruktur aber trotzdem weiter.

Bei den Akkus stimme ich dir teilweise sogar zu: Der große Wunderakku „nächstes Jahr“ wurde schon oft angekündigt. Trotzdem hat sich die Energiedichte real bereits deutlich verbessert und vor allem die Preise sind massiv gefallen. Genau das sieht man aktuell in China. Dort werden E-Autos inzwischen teilweise günstiger produziert als vergleichbare Verbrenner.

Und beim Netz wird oft so getan, als würden plötzlich abends 40 Millionen Autos gleichzeitig mit 300 kW laden. So funktioniert Mobilität aber nicht. Die meisten Fahrzeuge stehen 20–23 Stunden am Tag herum. Mit intelligentem Laden, Nachtstrom, bidirektionalem Laden und größeren Reichweiten verteilt sich die Last viel stärker als viele denken.

Bidirektionales Laden ist übrigens keine „Träumerei“, sondern technisch längst Realität. In China und teils auch Japan wird das schon praktisch eingesetzt. Natürlich braucht es dafür Netzausbau — aber wir bauen Stromnetze seit 100 Jahren ständig um und aus. Das war bei Industrialisierung, Wärmepumpen oder Internet-Infrastruktur auch nicht anders.

Und beim Gesamtwirkungsgrad bleibt der E-Antrieb trotz Akkuverlusten klar überlegen. Ein Verbrenner verheizt den Großteil seiner Energie als Wärme. Deshalb fährt ein 2-Tonnen-E-SUV trotz Gewicht oft effizienter als ein deutlich leichterer Verbrenner.

Ich sehe E-Mobilität auch nicht als perfekt oder alternativlos. Aber zu sagen, das wäre grundsätzlich unmöglich für Millionen Menschen, halte ich mittlerweile schlicht für widerlegt — allein wenn man nach Norwegen oder China schaut.
 
Bidirektionales Laden ist übrigens keine „Träumerei“, sondern technisch längst Realität. In China und teils auch Japan wird das schon praktisch eingesetzt.
Wofür braucht es für bidirektionales Laden denn Netzausbau?
Damit ist doch nur gemeint, dass man das E-Auto auch gleichzeitig als Stromspeicher nutzt und den Strom ins Hausnetz bzw. ins Netz speisen kann.
Das scheitert bei uns noch an folgendem Szenario:
Mittlerweile fahren viele einen elektrischen Dienstwagen (auch bei uns in der Firma).
Die könnten dann vor Feierabend die Kiste nochmal am Schnelllader auf Firmenkosten vollladen und zu Hause dann ihren ganzen Verbrauch darüber abdecken. Das wäre dann schon ein unfairer Vorteil gegenüber anderen, die keinen Anspruch auf einen Dienstwagen haben. Und natürlich würde man so jegliche Abgaben und Steuern auf den Strom umgehen.
Ich sehe da nur das ich zu wenig Speicher hätte.
Das Auto müsste täglich nach Feierabend geladen werden können.
Nur in den Wintermonaten sollte der Strom aus dem Netz kommen.
Einspeisen sollte am besten gar nicht stattfinden.
Korrekt, so sieht der Idealfall aus. (y)
Und dafür gibt es mittlerweile intelligente Steuerungen, die alle möglichen Verbraucher sinnvoll mit der Anlage koppeln.
 
Wofür braucht es für bidirektionales Laden denn Netzausbau?
Damit ist doch nur gemeint, dass man das E-Auto auch gleichzeitig als Stromspeicher nutzt und den Strom ins Hausnetz bzw. ins Netz speisen kann.
Das scheitert bei uns noch an folgendem Szenario:
Mittlerweile fahren viele einen elektrischen Dienstwagen (auch bei uns in der Firma).
Die könnten dann vor Feierabend die Kiste nochmal am Schnelllader auf Firmenkosten vollladen und zu Hause dann ihren ganzen Verbrauch darüber abdecken. Das wäre dann schon ein unfairer Vorteil gegenüber anderen, die keinen Anspruch auf einen Dienstwagen haben. Und natürlich würde man so jegliche Abgaben und Steuern auf den Strom umgehen.

Korrekt, so sieht der Idealfall aus. (y)
Und dafür gibt es mittlerweile intelligente Steuerungen, die alle möglichen Verbraucher sinnvoll mit der Anlage koppeln.

Das Problem ist weniger das bidirektionale Laden selbst, sondern die Größenordnung dahinter.
Wenn Millionen Fahrzeuge gleichzeitig als Speicher dienen und zu bestimmten Zeiten Strom ins Netz zurückspeisen oder laden, entstehen enorme Lastspitzen und Steuerungsanforderungen für das Stromnetz. Genau dafür braucht man langfristig Netzausbau und intelligente Netze. (hat mir mein Papa der Elktroingenieur ist, erklärt)

Für den Eigenheimbereich ist bidirektionales Laden dagegen erstmal sogar hilfreich, weil es Lasten verschieben kann:
Tagsüber laden, abends Haus versorgen, PV-Überschuss speichern usw.

Dein Beispiel mit Dienstwagen ist tatsächlich ein interessanter Punkt. Das wäre im Prinzip eine Art „indirekte Stromvergütung“ über den Arbeitgeber. Technisch möglich wäre das natürlich. Deshalb diskutiert man ja bereits über getrennte Abrechnungssysteme, steuerliche Behandlung und intelligentes Lastmanagement.

Aber das ist eher ein steuerliches Problem – kein technisches Gegenargument gegen bidirektionales Laden an sich.
 
Als Argument gegen bidirektionales laden wird immer mal wieder der zusätzliche Akkuverschleiss aufgeführt.

Und je nach Nutzungsprofil bringt es gar nix. Kommt man z.B. am Abend öfters mit einem fast leeren Akku nach Hause und muss anderntags wieder eine grössere Strecke fahren, so will man zuhause primär das Auto laden und nicht entladen. Da in der Nacht die PV aber keinen Strom liefert, braucht es dazu einen sehr grossen Speicher, wobei über diesen Umweg letztendlich auch rund 30% an Energie verloren geht.

In den Werbeprospekten sieht alles immer sehr gut aus, weil der Usecase so konstruiert ist, dass es optimal für PV, Speicher und Bidi-BEV ausschaut. Die Realität sieht dann aber nicht selten komplett anders aus.
 
Nette Diskussion...auch wenn ich nichts beitragen kann. Habt dennoch Dank für die vielschichtigen Sichtweisen!

OT on:

Da es für "unsere" Anforderungen aktuell nix wirklich passendes, elektrisches, voll, mild, hybrid und was auch sonst noch gibt fahren wir weiter Dokker=allerliebst.

OT off:
 
Tja, die EU ist ja wieder am "stricken". Geht der Artikel jetzt für die Elektrofahrzeuge oder gegen sie?
lesen
 
Ich würde sagen eindeutig gegen Elektro bzw. Reifenhersteller.
Allerdings ist der Artikel schon 4 Jahre alt ;)!
Ende OT
 
Zuletzt bearbeitet:
Und je nach Nutzungsprofil bringt es gar nix. Kommt man z.B. am Abend öfters mit einem fast leeren Akku nach Hause und muss anderntags wieder eine grössere Strecke fahren, so will man zuhause primär das Auto laden und nicht entladen.
Das wäre ja quasi "bidirektionales Entladen"...
Da müsste man aufpassen, das bei "Dunkelflaute" nicht der Akku vollends leergelullert wird, weil der Nachbar seine Nachttischlampe einschaltet...

;)
duckundweg
 
Das Problem ist weniger das bidirektionale Laden selbst, sondern die Größenordnung dahinter.
Wenn Millionen Fahrzeuge gleichzeitig als Speicher dienen und zu bestimmten Zeiten Strom ins Netz zurückspeisen oder laden, entstehen enorme Lastspitzen und Steuerungsanforderungen für das Stromnetz. Genau dafür braucht man langfristig Netzausbau und intelligente Netze.
Das ist klar (y) Und wenn sich die ganzen Energiekonzerne nicht jahrzehntelang die riesigen Gewinne selbst einverleibt hätten, sondern da schon an den Ausbau gedacht hätten, wären wir schon wesentlich weiter.
Dein Beispiel mit Dienstwagen ist tatsächlich ein interessanter Punkt. Das wäre im Prinzip eine Art „indirekte Stromvergütung“ über den Arbeitgeber. Technisch möglich wäre das natürlich. Deshalb diskutiert man ja bereits über getrennte Abrechnungssysteme, steuerliche Behandlung und intelligentes Lastmanagement.

Aber das ist eher ein steuerliches Problem – kein technisches Gegenargument gegen bidirektionales Laden an sich.
Natürlich kein technisches Problem. Aber genau deshalb ist das in Deutschland noch nicht erlaubt.
Als Argument gegen bidirektionales laden wird immer mal wieder der zusätzliche Akkuverschleiss aufgeführt.
Das ist wirklich ein Punkt. Irgendein Autohersteller (weiß nicht mehr welcher) hat zu seinem Auto eine bidi-fähige Wallbox mit angeboten.
Gleichzeitig wurde dann aber die Garantie auf den Akku streng auf eine bestimmte Anzahl Ladezyklen begrenzt, die wohl beim vollen Ausnutzen schon nach 2-3 Jahren erreicht wäre.
Abgesehen davon wird sich das bidirektionale Laden wohl (wenn es irgendwann mal kommt) auf DC-Wallboxen konzentrieren.
Einfach weil dann weniger Umwandlungsverluste entstehen. Allerdings kosten die auch ab 5000€ aufwärts zur Zeit. So zumindest vor kurzem die Info eines Wallbox-Herstellers.
(hat mir mein Papa der Elktroingenieur ist, erklärt)
Schöne Grüße ebenfalls aus der Elektro-Branche :)
 
Das ist klar (y) Und wenn sich die ganzen Energiekonzerne nicht jahrzehntelang die riesigen Gewinne selbst einverleibt hätten, sondern da schon an den Ausbau gedacht hätten, wären wir schon wesentlich weiter.

Natürlich kein technisches Problem. Aber genau deshalb ist das in Deutschland noch nicht erlaubt.
Und warum ist der Hauptgewinner dann am Ende der Finanzminister?
Wieso hat die Politik dann die Hauptverantwortung für die Genehmigungsfähigkeit für einen Ausbauantrag?
Die Energiekonzerne wollen ausbauen. Damit würden sie Geld verdienen. Sie dürfen aber nicht so, wie sie wollen! Frag mal beim Söder oder sonst wem von der Mischpoche nach!
Technisch ist das somit tatsächlich kein Problem. Aber ein politisches!
Abgesehen davon wird sich das bidirektionale Laden wohl (wenn es irgendwann mal kommt) auf DC-Wallboxen konzentrieren.
A: Eine Wallbox heißt auf Deutsch schlicht Wandsteckdose!
B: Warum nur für Autoladestationen? Was ist mit stationären Akkus im Keller? Für die wurde/wird das auch angedacht!
Einfach weil dann weniger Umwandlungsverluste entstehen. ....
Egal welcher Akku auch immer. Wandlungsverluste hast du immer bei Akkus. Beim Laden, wie auch beim Entladen. Daher auch der schlechtere Wirkungsgrad bei E-Antrieben. Egal wie hoch der Wirkungsgrad eines E-Motors selbst auch sein mag. (Der Wirkungsgrad eines V-Motors ist trotzdem schlechter.)
 
Eine Wallbox heißt auf Deutsch schlicht Wandsteckdose!
Nein, eine Wallbox und eine Wandsteckdose sind zwei völlig verschiedene Dinge:

Eine Wandsteckdose ist eine normale Haushaltsteckdose, die üblicherweise mit max. 2.3 kW belastet werden darf und grundsätzlich nicht für Dauerbetrieb bei maximaler Leistung gedacht ist.

Eine Wallbox ist eine intelligente Ladestation mit einer Ladeleistung von üblicherweise 11 kW und falls vom Energieversorger freigegeben sogar 22 kW. Für Einstellhallen oder Reihengaragen gibt es sogar Versionen, die gegenseitig kommunizieren und so das LoadBalancing übernehmen können, wenn z.B. die maximale Anschlussleistung des Grundstückes geringer ist, als die Summe der Ladeleistungen aller Wallboxen.
 
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