Assistenzsysteme sinvoll, oder tödlich ?

transarena

Dacianer-Meister
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Wenn das Auto plötzlich auf die Bremse tritt....
 
Wird auch so populär über jeden Vorfall berichtet, wo Assistenzsysteme Unfälle verhindern und Leben retten?

Ja, Assistenzsysteme verursachen selbst auch Unfälle, aber wenn sie mehr Unfälle vermeiden als selbst verursachen, dann haben sie ihre volle Berechtigung. Hinzu kommt, dass diese Systeme immer besser und zuverlässiger werden.
 
Na ja, wenn der Wagen beim Überholvorgang in die Bremsen geht und der Gegenverkehr kommt auf einen zu, dann ist das nicht lustig.
Und wenn einem plötzlich ein Fahrzeug frontal entgegen kommt, weil es nicht mit einem Spurhalteassi ausgerüstet ist, ist es genaus tragisch. Und solche Frontalkollisionen wo Autos aus unerklärlichen Gründen auf die Gegenfahrbahn gelangen, gibt es leider sehr viele.

Und der Verbraucher ist das Versuchskanienchen.
Man kann nun mal nicht jeden Fehler im Labor ausmerzen. Der Einsatz beim Verbraucher gehört zum normalen Entwicklungsprozess, auch wenn ein Produkt noch nicht perfekt ist, was es ohnehin auch nie sein wird.
 
Mir grauts vorm nächsten Auto!
Für mich sind die Assis mit ein Grund dafür, dass ich meinen Wagen früher als geplant durch ein Fahrzeug mit den Assis ersetzen werde. Das ist meiner Meinung nach sehr gut investiertes Geld zum eigenen Wohl und dem Schutz und Wohl der Familie und der Mitmenschen.
 
Ich fahre jetzt 50 Jahre Auto. Habe noch nie einen Unfall gehabt, oder einen Mitmenschen verletzt.
Und nun ?
Soll ich Assistenzsysteme haben, auf die ich auch noch zusätzlich aufpassen muß ?
Nein Danke.

In dem Bericht von Marktscheck wird ja auch klar gesagt, Handy Nutzung verboten.
Aber sich während der Fahrt minutenlang mit dem Display zu beschäftigen um irgendwas ein oder auszuschalten erlaubt.
Wo ist da die Logik bei den Verantwortlichen?

Viele Assistenzsysteme sind unausgereift, fehlerhaft und eine Gefahr für die Gesellschaft.
 
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Ich fahre jetzt 50 Jahre Auto. Habe noch nie einen Unfall gehabt, oder einen Mitmenschen verletzt.
Und nun ?
Soll ich Assistenzsysteme haben, auf die ich auch noch zusätzlich aufpassen muß ?
Nein Danke.
Möglicherweise hattest du nur deswegen noch nie einen Unfall, weil Assistenzsysteme in andern Autos verhindert haben, dass du unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurdest.

Aber sich während der Fahrt minutenlang mit dem Display zu beschäftigen um irgendwas ein oder auszuschalten erlaubt.
Das ist nur einer der Gründe, weshalb es die Möglichkeit gar nicht geben sollte, die Assis auszuschalten. Einzig sinnvoll zum temporären Ausschalten ist allenfalls der Spurhalteassi bei Baustellen. Aber dazu könnte man einen Taster am Lenkrad anbringen, der den Assi z.B. für einige Minuten deaktiviert.
 
Möglicherweise hattest du nur deswegen noch nie einen Unfall, weil Assistenzsysteme in andern Autos verhindert haben, dass du unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurdest.
Wie lange gibt es den Quatsch?
Mein Caddy von 2011 hat Null Assistenzsysteme und die 30 Jahre davor gab es auch Null Assistenzsysteme.
Also kann deine Logik nicht stimmen.
 
Seit 1980 gibt es ABS, das ESP kam kurz darauf. Seit 2000 gibt es adaptive Tempomaten mit Abstandshaltern und ab 2010 kamen alle andern Systeme schrittweise auf den Markt.

Und nein, kein Quatsch sonder äusserst sinnvolle Entwicklungen, um den Strassenverkehr sicherer zu machen. Siehe dazu auch die Unfallstatistik im anderen Faden.
 
Seit 1980 gibt es ABS, das ESP kam kurz darauf.
Das ist ja auch sinnvoll.

Nicht sinnvoll ist aber
Wenn der Wagen ins Lenkrad eingreift.

Wenn der Wagen 30 erkennt, obwohl 80 gefahren werden darf.

Wenn ich keine Sonnenbrille mehr tragen darf, weil die Überwahungskamera dann meint, ich sei müde.

Wenn der Wagen in einer Baustelle meint, ich müsse in einer anderen Spur fahren als die, welche vorgegeben ist.

Wenn der Wagen im Überholvorgang eine Notbremsung hinlegt.

Unausgereift ist das.
Mich wundert, daß da noch niemand geklagt hat gegen den Mist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie es leider jeden Tag passiert.
Abgelenktheit und Zeitdruck waren noch nie gute Partner beim Autofahren.
Können in solchen Fällen Assistenzsysteme wirklich helfen?








30 April. Trotz doppelter Linie und keine Sicht auf den Straßenverlauf setze die junge Frau zum Überholen an.
Sie war in Zeitdruck, morgens 10 vor 7.

So endete es
https://www.ww-kurier.de/artikel/170261-2--aktualisierung--schwerer-verkehrsunfall-auf-der-b327-bei-kastellaun--junge-frau-verlor-ihr-leben


30April.webp

Einen Tag zuvor: 29-April
Linksabbieger übersieht 19 jährigen "Kawa"-Fahrer. Der Golf-Fahrer (polo steht dort, was falsch ist), war abgelenkt ...

So endete es
https://blaulichtreport-saarland.de/2026/04/nach-schwerem-unfall-bei-homburg-19-jaehriger-motorradfahrer-verstorben/

29April.webp


Trauerkerzen.webp
 
Tja, da haben wohl die von joggeri61 gelobten Assistenzsysteme versagt.
Assistenzsysteme sind genauso wie der Mensch nicht perfekt. Aber selbst wenn sie nur einen Teil der Unfälle vermeiden können, haben sie ihre Berechtigung. Und auch dann noch, wenn sie auf 2 Unfälle die sie selbst verursachen, deren 3 andere verhindern können.
 
Ich fahre jetzt 50 Jahre Auto.

Möglicherweise hattest du nur deswegen noch nie einen Unfall, weil Assistenzsysteme in andern Autos verhindert haben, dass du unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurdest.
Jogggeri61, transarena spricht hier von 50 Jahren und Du sprichst in dem Zusammenhang von Assistenzsysteme in andern Autos in diesem Zeitraum. Welche bitte sollen das in diesem Zeitraum über lange Jahre hinweg denn großartig gewesen sein?!
 
Unausgereift ist das.
Wenn der Mensch neue Technologien immer erst dann eingeführt hätte, wenn sie ausgereift gewesen wären, würden wir noch immer in Höhlen wohnen.

Jeder Unfall ist einer zu viel und jeder Unfall der dank eines Assistenzsystems vermieden werden kann, ist ein gutes Argument für solche Systeme und ein Schritt in die richtige Richtung auf dem Weg hin zur Vision Zero.
 
Seit 1980 gibt es ABS
Wer das hatte, bekam sogar einen Preisnachlass bei Versicherungen. Dann hat man festgestellt, dass die Bremswege mit ABS auf Schnee viel länger waren als die ohne ABS, weil sich kein hemmender Schneekeil vor den stehenden Rädern mehr aufbauen konnte. Auffahrunfälle waren die Folge und der Preisvorteil bei den Versicherungen war schnell wieder futsch. Heute ist ABS vorgeschrieben und alle haben daher bei Schnee den Nachteil des längeren Bremsweges.
 
Jogggeri61, transarena spricht hier von 50 Jahren und Du sprichst in dem Zusammenhang von Assistenzsysteme in andern Autos in diesem Zeitraum. Welche bitte sollen das in diesem Zeitraum über lange Jahre hinweg denn großartig gewesen sein?!
Siehe #11. Ein Zeitraum von nicht ganz 50 aber immerhin 45 Jahren seit den ersten ABS. Und wer weiss, evtl. hat gerade letzte Woche ein Assi in einem andern Fahrzeug ein Unfall mit ihm vermieden, weil der Aufmerksamkeits- oder Spurhalte- oder Notbremsassi eingegriffen hat.
 
Heute ist ABS vorgeschrieben und alle haben daher bei Schnee den Nachteil des längeren Bremsweges.
Auch wenn sich der Bremsweg auf Tiefschnee oder Schotter verlängern kann, bietet das ABS einen entscheidenden Sicherheitsvorteil: Das Auto bleibt lenkbar. Ohne ABS würden die blockierenden Vorderräder über den Schnee rutschen und das Fahrzeug ließe sich nicht mehr in eine andere Richtung bewegen und man würde daher ungebremst auf ein Hindernis prallen. Mit ABS kann man während einer Vollbremsung dem Hindernis ausweichen.
 
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