Kleinwagen gestern & heute, Kosten & Zukunft

Mit dem Ursprungsthema hat sie allerdings nur noch teilweise etwas zu tun.
Zum einem großen Teil schon. Kleinwagen sind heute so teuer, weil da genau die gleichen Assistenten drin sein müssen wie in größeren Autos auch. Nur ist das Kleinwagensegment bzw. die potenziellen Käufer dort meist preissensitiver als in größeren Klassen.

Deshalb hat Ford z.Bsp. den Fiesta eingestellt und nur noch den Puma als Klein-SUV im Portfolio. Weil man den SUV als Lifestyle verkaufen und damit höhere Preise als bei einem Kleinwagen verlangen kann. Obwohl es eigentlich das fast gleiche Fahrzeug ohne objektive Vorteile ist.
 
Genau so ist es. Die einzigen Kleinwagen ohne Assistenzsysteme sin Mopedautos.
Irgendwann hole ich mir so eins......

Und zu den gelobten Assistenzsystemen , gestern in Marktcheck...wenn das Auto plötzlich auf die Bremse tritt....
 
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Und zu den gelobten Assistenzsystemen , gestern in Marktcheck...wenn das Auto plötzlich auf die Bremse tritt....
Berichtet man genauso populär auch über jeden Unfall, den ein Assistenzsystem verhindert hat?
 
Berichtet man genauso populär auch über jeden Unfall, den ein Assistenzsystem verhindert hat?
Kannst Du eigentlich damit leben, dass Du mit dem Auto potentiell auf jedem gefahrenen Meter einen nichtsahnenden Fussgänger ummähen könntest? Selbst mit der besten Assi-Armada der Welt? Ich meine, Auto stehen lassen wäre wesentlich solidarischer. Und nein, ich meine das ernst und nicht ironisch. Wenn ich Deine eigene Argumentation konsequent zugrunde lege, bleibt nur das. Alles andere wäre Messen mit zweierlei Mass. Aus der Nummer kommst Du nicht raus, wenn Du so hochmoralisch argumentierst.
 
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Aus der Nummer kommst Du nicht raus, wenn Du so hochmoralisch argumentierst.
Mit hochmoralisch hat das nichts zu tun, nur mit gesundem Menschenverstand nach dem man den Strassenverkehr (und auch Flugzeuge, Züge, Bergbahnen, Lifte, Rolltreppen, ...) dank moderner Technik sicherer machen kann und muss, nicht mehr und nicht weniger.
 
Mit hochmoralisch hat das nichts zu tun, nur mit gesundem Menschenverstand nach dem man den Strassenverkehr (und auch Flugzeuge, Züge, Bergbahnen, Lifte, Rolltreppen, ...) dank moderner Technik sicherer machen kann und muss, nicht mehr und nicht weniger.
Es mangelt Dir leider an der Fähigkeit, mal von der Metaebene aus Deine eigenen Aussagen zu betrachten. Dann würde Dir auffallen, dass das, was Dir so selbstredend logisch erscheint, nur aus Deiner eigenen Sicht so ist.

Es ist nur eine Frage, wo man seine persönliche Kompromisslinie zwischen Sicherheit und Freiheit zieht. Und Du hältst Deine für universell gültig. Aber ist halt trotzdem nur Deine.

Was spricht gegen ein generelles Tempolimit von 20 km/h? Macht die Straßen sicherer. Oder Mindestabstand 100 Meter zum Vorausfahrenden auf der Autobahn. Oder Tempoassistent, der das Beschleunigen über 20 km/h verhindert? Helmpflicht im Auto? Dazu Fahrverbot für alle Strecken unter 5km Mindestentfernung weil zu Fuss ist gesünder, außerdem bei Nacht, Regen und Schnee. Lächerlich findest Du? Rein subjektiv, würde ich meinen - ist absolut sinnvoll und könnte man alles sofort umsetzen. Verkehrsopferzahlen würden vermutlich um 90% sinken.
 
Klar ist das meine Meinung und nicht allgemein gültig, so wie deine Beiträge deine Sicht der Dinge wiedergeben. Letztendlich wird sich das durchsetzen, was die Gesellschaft, Industrie und Politik als sinnvoll und verhältnismässig betrachten.
 
Es mangelt Dir leider an der Fähigkeit, mal von der Metaebene aus Deine eigenen Aussagen zu betrachten. Dann würde Dir auffallen, dass das, was Dir so selbstredend logisch erscheint, nur aus Deiner eigenen Sicht so ist.

Es ist nur eine Frage, wo man seine persönliche Kompromisslinie zwischen Sicherheit und Freiheit zieht. Und Du hältst Deine für universell gültig. Aber ist halt trotzdem nur Deine.
Das ist schlicht falsch daher behauptet. Die Perspektive, die @Joggeri61 eingenommen hat, ist die Metaebene. Assistenzsysteme machen über alles betrachtet den Straßenverkehr sicherer und sind nur in einzelnen Fällen unsicher. So wie es auch mit Motorradhelm und Sicherheitsgurt war.

Und es sind einzelne, die zu Lasten der Allgemeinheit für sich die Freiheit einfordern, keine Assistenzsysteme verbaut haben zu wollen.

Noch endet die Freiheit des einzelnen, wo die Freiheit des anderen beginnt. Und durch Assistenzsysteme vor den Fehlern anderer geschützt zu werden ist eine Freiheit. Und vor der Belastung des gemeinschaftlich finanzierten Gesundheitssystem durch zu viele oder zu schwere Unfälle geschützt zu werden ist ebenfalls eine Freiheit des anderen.
 
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Und es sind einzelne, die zu Lasten der Allgemeinheit für sich die Freiheit einfordern, keine Assistenzsysteme verbaut haben zu wollen.
Die meisten hier wollen nicht keine Assisstenzsysteme, sondern wollen die zunehmende „Übergriffigkeit“ reduzieren.

Die neueste ist gerade im Kommen, die permanente Überwachung des Fahrers per Kamera. Und wenn dieser eine Sonnenbrille trägt,
oder Sekundenweise in eine andere Richtung schaut, geht das Gebimmel wieder los.

Und das nächste wird der eingebaute Alkoholtester,…

Wir geißeln alle, um einige Unvorsichtige zu bremsen. Jedoch wird es immer unverantwortliche und unvorsichtige Menschen geben, die dann auch diese Kontrollmechanismen umgehen.
(Wird demnächst auch der Drogenkonsum vor der Abfahrt getestet, muss man erst 10 Meter, mit der Kamera überwacht, vor dem Auto geradeaus laufen?)

Regelwut und Moralpolizei hilft nicht. Der gesunde Menschenverstand muss wieder trainiert und eingefordert werden.
 
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Nein, das ist nicht die Metaebene, sondern ein Standpunkt. Genau wie Dein Beitrag.
Standpunkte sind es immer, egal von welcher Ebene. Der eine betrachtet den Verkehr als System, der andere ein einzelnes Objekt.


Die meisten hier wollen nicht keine Assisstenzsysteme, sondern wollen die zunehmende „Übergriffigkeit“ reduzieren.
Wie soll ein regelnder Eingriff ohne "Übergriffigkeit" aussehen? Der sicherste Straßenverkehr ist der ohne emotionale Wesen am Steuer.
 
Assistenzsysteme machen über alles betrachtet den Straßenverkehr sicherer und sind nur in einzelnen Fällen unsicher.
Überall lese ich, dass Assistenzsysteme die Sicherheit erhöhen. Um "bis zu 50 %. Nirgends jedoch kann ich evidenzbasierte Studien hierzu finden. Also bleiben es für mich zunächst unbelegte Aussagen.
 
Überall lese ich, dass Assistenzsysteme die Sicherheit erhöhen. Um "bis zu 50 %. Nirgends jedoch kann ich evidenzbasierte Studien hierzu finden. Also bleiben es für mich zunächst unbelegte Aussagen.
Brauchst du ne Studie darüber das eine Schutzbrille beim Flexen die Augen schützt oder ist das vielleicht einfach nur logisch? ;)
 
Wir sollten aus der Historie lernen. Ende 2018 hat Greta T. eine Bewegung in Gang gesetzt (offiziell auch Kollateralschaden in Kauf genommen) die in der Konsequenz in Europa zu einer gewissen Deindustriealisierung führt.
Die Folgen vom Firmenabwanderungen und zunehmenden Entlassungen können wir wöchentlich in den Nachrichten sehen.

Solchen und auch diesen Überwachung-Aktionen von einer Moral Polizei sollten wir nicht mehr bedingungslos folgen.
Die Konsequenzen tragen wir alle in Europa. Aber der Welt im Gesamten geht es damit nicht unbedingt besser.
(und Vorbild ist Europa schon länger nicht mehr. Eher dafür, wie man es nicht machen sollte.)
 
Man "überlegt" einen Notbremsassistenten für XXL-MTB, E-Roller und E-Lastenfahrräder einzuführen. OT
 
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