Dann erkläre mir mal warum es einen Warner fürs Türöffnen gibt. Den damit man nicht einfach die Fahrertür aufreißt, egal was ist. Wozu eine Verkehrsschilderkennung? Jemandem der das selber nicht hinbekommt gehört eigentlich keine Fahrerlaubnis zu erteilen. Gilt auch für Fahrstreifenerkennung. Das sind essentielle Dinge welche auch ohne die Helferlein beherrscht werden müssen.
Den fürs Türöffnen gibt es ja noch nicht

Beim Rest stimme ich dir grundsätzlich zu, all das sollte ein Autofahrer ohne Hilfsmittel immer beherrschen.
Jetzt kommt das große Aber:
Der Mensch ist nun mal keine Maschine, die immer gleich reagiert. Man ist mal müde, abgelenkt durch ein Gespräch mit dem Beifahrer, usw.
Und keiner kann mir erzählen, dass er auf seiner morgendlichen Strecke zur Arbeit immer 100% konzentriert fährt.

Und dann kommt halt nach hunderten Fahrten mal eine Situation, wo man froh ist, dass die Verkehrsschilderkennung das neue 80er-Schild erkennt, das gestern noch nicht da war, und man nicht in den Blitzer fährt.
Und davon abgesehen: es sind immer noch
Assistenten. Das heißt (und steht auch immer im Handbuch), dass man sich nicht blind darauf verlassen sollte. Sie sollen halt nur helfen, verantwortlich ist nach wie vor der Fahrer.
Hab selbst vor 2 Monaten von einem Auto ohne jegliche Assistenten zu einem mit so ziemlich allen drin gewechselt.
Ist erstmal eine Umstellung gewesen, aber meistens funktionieren die ziemlich gut. Und mittlerweile weiß ich auch, wo ich manche besser abschalte.
Den Spürführungsassi z.Bsp. auf unserer schmalen Landstraße ohne Linien zur Spurtrennung.
Tempo 120 auf der Autobahn so wie bei euch, würde noch mehr Todesopfer verhindern...
Laut Google KI (mit Verweis auf das Statistische Bundesamt) entfielen 10-12% der Verkehrstoten auf Autobahnen (Landstraßen 56-60%, Städte 30%).
Jetzt müsste man noch herausfinden, wie viele von den 10-12% auf Abschnitten mit unlimitierter Geschwindigkeit und mit Geschwindigkeiten >120 km/h passiert sind, die bei 120km/h nicht tödlich gewesen wären.
Nicht falsch verstehen, jeder verhinderte Verkehrstote wäre ein Gewinn. Ich habe bloß meine Zweifel, ob ein Tempolimit wirklich messbare Auswirkungen außerhalb der jährlichen Schwankungen hätte. Die allermeisten fahren heute eh nicht mehr schneller als 120-130km/h, schon wegen der Spritpreise.