Sandero "einfahren"

Schnuddelwutz

Dacianer-Anwärter
Beiträge
16
Fahrzeug
Sandero
Modell
3 Essential
Motor
SCe65
Hallo,

demnächst kriege ich meinen neuen Sandero. Wie ist das mit dem "Einfahren". Im Handbuchs steht glaub ich was von die ersten 5000KM nicht über 3500 Umdrehungen fahren. Was kann man denn beim einfahren für Fehler machen? Bin da recht ahnungslos.
 
Das kommt auf das Fahrzeug an, bei vielen neuen Modellen gilt:
Erster Ölwechsel und alle weiteren Ölwechsel alle 2 Jahren oder alle 20'000km (das was zuerst eintritt).
Klar, früher geht immer, ist aber nicht notwendig.
 
Öl würde ich nicht mehr bei 1000km wechseln, das war vor 30 Jahren. 20000km finde ich allerdings zu viel. Die goldene Mitte, damit fährt man meist gut. 10000km... Wie gesagt muss man nicht machen.
 
Dann mach es selber dem Motor tut es gut
Ich lass es alle 10000Km wechseln und gut ist
 
Von mir aus kann man das Öl auch alle 1‘000 oder 5‘000 km wechseln. Ich halte mich strikt an die Wartungsanweisung des Herstellers, weil ich der vertraue.
 
Und von der Steuerkette ganz zu schweigen. Die wird es durch längere Haltbarkeit danken.
Aber der Wechsel kostet ja auch nur ein paar Peanuts *lach*
Muss also jeder selbst wissen was er tut.
 
Hallo,

demnächst kriege ich meinen neuen Sandero. Wie ist das mit dem "Einfahren". Im Handbuchs steht glaub ich was von die ersten 5000KM nicht über 3500 Umdrehungen fahren. Was kann man denn beim einfahren für Fehler machen? Bin da recht ahnungslos.
Aufgrund wesentlich geringerer Fertigungstoleranzen bei heutigen Motoren und Antriebskomponenten ist das "Einfahren" nicht mehr von solcher Bedeutung wie noch vor 30 Jahren.
Vor meinem Bigster Hybrid hatte ich drei fabriksneue Sanderos "eingefahren". Die beiden 2er-Sanderos mit dem 899ccm TCe (Bj. 2014, Bj. 2018) und den 3er-Sandero mit dem 1 Liter-TCe mit CVT-Automatik (Bj. 2024).
Bei normaler Fahrweise braucht es ohnehin selten mehr als 3500 U/min (selbst mit dem CVT Getriebe war es nicht anders).
Wenn du kurzzeitig mal drüber kommst - z.B. beim beschleunigen auf der Autobahnauffahrt - wird die Welt davon nicht untergehen.
Viel wichtiger ist es meines Erachtens, dass man (bei Schaltgetriebe) nicht mit einem zu hohen Gang und somit mit niedrieger Drehzahl unter Vollgas fährt.
Von den Ölwechsel-Zweijahresintervallen, welche bei Neufahrzeugen mittlerweile Usus sind, bin ich auch nur mäßig begeistert - vor allem wenn man oft Kurzstrecke fährt.
Wenn man sich damit wohler fühlt, kann man ja den Ölwechsel jährlich machen. Den Motor wird das sicher nicht stören.
In der Garantiezeit würde ich dies aber mit dem Vertragshändler abklären, bevor ich da vielleich noch auf die Idee käme, selbst Hand anzulegen!
Zusammengefasst:
5000 km klingt mir ein bisschen viel. Penibel aufgepasst habe ich immer die ersten 1000 km, bis 3000 km habe ich auf die "Einfahrphase" zumindest noch geachtet, danach war das Thema für mich erledigt.
Ich bin aber jemand, der 95% der Zeit ohnehin im Normalbereich fährt.
Ein durchgedrücktes Gaspedal gibt es bei mir nur dann, wenn es die Situation notwendig macht.
Also: Angaben im Handbuch berücksichtigen, normal fahren und nicht "treten"!
 
Bei den heutigen sensiblen Steuerketten kann es schon Sinn machen das Öl öfter zu wechseln.
Vielleicht hält diese dann ein bisschen länger. Mehr kann man da nicht machen, wenn sie dann trotzdem reißt dann hat man wenigsten das möglichste getan.
 
Es ist eigentlich schon alles gesagt, möchte dennoch noch was hinzufügen: Keine Kurzstrecken, immer warm fahren, auch das Öl. Die ersten 800 KM wurden bei mir nahezu am Stück gefahren, nur 1 gestoppt wegen LPG nachtanken.
 
Keine Kurzstrecke beim Einfahren ist zwar grundsätzlich korrekt, aber wenn ich ein Fahrzeug hauptsächlich für dieses Profil kaufe, fahre ich nicht zuerst extra 3000 km sinnlos auf Langstrecke durch die Gegend.
 
Beim Ölwechsel bei 1.000 km war im Filter kaum etwas zu sehen. Beim nächsten Wechsel bei 5.000 km waren dagegen deutlich sichtbar Metallspäne im Ölfilter (bzw. im Gehäuse). Wenn nur ein außerplanmäßiger Ölwechsel beim Einfahren geplant ist, würde ich daher nicht schon nach 1.000 km wechseln, sondern eher etwas später.
 
Den ersten Ölwechsel habe ich immer so bei 1500- 2500 KM gemacht, Metallspäne habe ich da nie im Öl gehabt und ich habe schon einige Neufahrzeuge bzw. Tageszulassungen in 42 Jahren gehabt(10)......auch bei unseren Steppy 3 nicht......

LG Thomas
 
Den ersten Ölwechsel lasse ich bei 20.000km machen. Da wird dann der Ölfilter vermutlich voll mit Abrieb sein, denn genau dafür ist er da und somit ist alles gut.

Beim Jogger Hybrid müsste ich sogar erst bei 30.000km das Öl wechseln, aber die erreiche ich nicht in 2 Jahren.
 
Vielen Dank für die zahlreichen antworten.
Im Handbuch hab ich jetzt auch geschmökert, das steht das hier:
Fahrzeuge mit BenzinmotorWährend der ersten 1.000 km imgrößten Gang die Geschwindigkeit von130 km/h bzw. eine Motordrehzahl vonca. 3.000 bis 3.500 Umdr./min nichtüberschreiten.Ihr Fahrzeug wird erst ab ca. 3.000 kmseine maximale Leistung erbringen.

Also im Prinzip wie es @R.S. schon zusammengefasst hat "normal fahren und nicht "treten"!" . Ich bin aber eh ein normlafahrer und treten tu ich nur wenn ich muss (AB Auffahrt oder so).

Zum Thema Kurzstrecke: Ich fahr halt nur kurzstrecke (3,5 km am Tag). Dat muss der Dacia abjönnen 😆
Kann ja am Wochenende mal 30 km durch die Pampa gurken. Werde ich wohl auch machen, nur aus Jux und Dollerei.
 
Also bei 3,5 KM am Tag würde ich mit Roller, E-Bike oder einem E-Auto fahren.......:)
ich laufe z.B jeden Tag 6 KM mit meinen Hunden und die wollen immer raus egal wie das Wetter ist....;)

LG Thomas
 
Zurück
Oben