Aber was nützt es mir, wenn mein Auto durch assistiertes stärkeres Bremsen eine Kollision vermeidet, der Fahrer hinter mir aber auffährt und mich auf meinen Vordermann schiebt? Das Szenario gibt es zwar auch ohne assistenzsysteme, aber verhindern kann man nicht jedes Risiko.
Zumindest wird man dir dann nicht die Schuld am Unfall zusprechen, da du ja genug Abstand zum Vordermann hattest um rechtzeitig abzubremsen

Wenn der Hintermann dir drauffährt hatte er zu wenig Abstand in der Situation.
Wie im anderen Thread schon geschrieben hab ich ja seit 2 Monaten mein erstes Auto mit allerlei Assistenten.
Die funktionieren zum größten Teil auch wirklich gut (das schwankt ja anscheinend auch von Hersteller zu Hersteller etwas), ich käme aber nie auf die Idee denen blind zu vertrauen. Es sind halt nur Assistenten, eine Hilfe beim Fahren, aber schlussendlich bin ich verantwortlich.
Deshalb bleibt z.Bsp. im Moment auf meiner Arbeitsstrecke der Spurhalte-Assi (der gegenlenkt wenn man die Linie überfährt) aus, da im Moment ne Baustelle auf der AB ist und er auf der schmalen Landstraße nicht richtig funktioniert.
Bei längeren Fahrten kommt dafür der Abstandstempomat in Kombination mit der Spurführung (hält das Auto exakt mittig in der Spur) zum Einsatz, da muss man eigentlich nix mehr selbst machen außer die Spur wechseln wenn man überholen will.
Im Übrigen finde ich den Titel hier auch recht reißerisch. Erinnert an ne Schlagzeile in der BLÖD-Zeitung
