daciamorra
Dacianer-Cruiser
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- 140 Hybrid
Ich verstehe, worauf du hinauswillst, aber ich glaube, hier werden ein paar Dinge durcheinandergebracht.
Der zentrale Punkt ist die Unterscheidung zwischen kW und kWh.
kWh beschreibt die Energiemenge im Akku, kW hingegen die Leistung des Motors. Die Rechnung mit den 123 Sekunden basiert zwar mathematisch auf (1,2 / 35) × 3600, ist aber physikalisch nicht wirklich aussagekräftig, weil sie von einer konstanten Leistungsabgabe von 35 kW ausgeht – also quasi Dauer-Vollgas. Das hat mit der realen Nutzung eines Fahrzeugs wenig zu tun.
Im Alltag liegt die durchschnittliche Leistungsaufnahme deutlich niedriger, weshalb man Reichweite nicht über solche Zeitrechnungen herleitet, sondern über Verbrauchswerte in kWh pro 100 km.
Was die 85 % angeht:
Ja, es gibt Schutzpuffer im Akku sowie Einflüsse durch Temperatur und Systemsteuerung. Aber daraus einen festen Wert abzuleiten, ist eher eine grobe Vereinfachung. Je nach Fahrzeug und Batteriemanagement liegt die nutzbare Kapazität typischerweise irgendwo zwischen etwa 80 und 95 %.
Unterm Strich ist der Gedankengang also nicht komplett falsch, aber die Herleitung über Leistung und Zeit führt hier in die Irre. Für die Praxis ist entscheidend, wie viel Energie im Akku steckt und wie effizient das Fahrzeug damit umgeht.
Der zentrale Punkt ist die Unterscheidung zwischen kW und kWh.
kWh beschreibt die Energiemenge im Akku, kW hingegen die Leistung des Motors. Die Rechnung mit den 123 Sekunden basiert zwar mathematisch auf (1,2 / 35) × 3600, ist aber physikalisch nicht wirklich aussagekräftig, weil sie von einer konstanten Leistungsabgabe von 35 kW ausgeht – also quasi Dauer-Vollgas. Das hat mit der realen Nutzung eines Fahrzeugs wenig zu tun.
Im Alltag liegt die durchschnittliche Leistungsaufnahme deutlich niedriger, weshalb man Reichweite nicht über solche Zeitrechnungen herleitet, sondern über Verbrauchswerte in kWh pro 100 km.
Was die 85 % angeht:
Ja, es gibt Schutzpuffer im Akku sowie Einflüsse durch Temperatur und Systemsteuerung. Aber daraus einen festen Wert abzuleiten, ist eher eine grobe Vereinfachung. Je nach Fahrzeug und Batteriemanagement liegt die nutzbare Kapazität typischerweise irgendwo zwischen etwa 80 und 95 %.
Unterm Strich ist der Gedankengang also nicht komplett falsch, aber die Herleitung über Leistung und Zeit führt hier in die Irre. Für die Praxis ist entscheidend, wie viel Energie im Akku steckt und wie effizient das Fahrzeug damit umgeht.