BYD: Die Blade-Batterie 2.0 mit mehr Reichweite, Ladeleistungen und Lebensdauer

In 5 Jahren sind alle e-Neuwagen von heute veraltet, die keiner will. Zitat Ponyhof.

Und das ist ein Problem, weil…?

In Deutschland als „veraltet“ geltende Wägen werden seit Jahrzehnten nach Osteuropa & Afrika exportiert, wieso sollte das bei eAutos anders sein?
 
Und das ist ein Problem, weil…?

In Deutschland als „veraltet“ geltende Wägen werden seit Jahrzehnten nach Osteuropa & Afrika exportiert, wieso sollte das bei eAutos anders sein?
Es macht bezüglich Wertverlust wohl einen gewaltigen Unterschied, ob ein Fahrzeug schon nach 5 Jahren oder erst nach 15 Jahren als veraltet angesehen wird.
 
Nur wenn ich es auch nach 5 Jahren verkaufe.
Und darauf zielt Ponyhof ja ab. Aber sollte ich einen 5 Jahre alten E-Wagen verkaufen, nur weil er nicht mehr neu ist?

Beispiel hier Tesla Model 3, Neupreis 2017 war um die 36.000, kosten aktuell um die 20.000.

Es ist fast dasselbe wie bei Verbrennern und genau darauf will ich hinaus. Es spielt doch keine Rolle welche Antriebsform, auch Verbrenner wurden stetig „verbessert“ und haben dadurch Wertverlust.

Im Gegenteil: Wenn die doch anscheinend keiner will, dann fällt ja sicher der Preis.
Und dann nehm ich gern eins.
 
Uns allen sollte klar sein dass der Verbrenner technisch am Ende ist. Es wird nur noch versucht den Verbrauch irgendwie zusenken und den Schadstoffausstoß zuverringern was aber nur auf die Halbarkeit geht.
Der BYD Blade Akku ist auch nur ein LiFePo-Akku. Er kann mehr Ladezyklen (hält länger) hat aber eine geringere Energiedichte gegenüber einem LiIon-Akku. Lithium ansich kommt garnicht so selten vor aber es wird für die Gewinnung sehr viel Süßwasser gebraucht was nicht gut für die Umwelt ist. Deswegen forschen auch alle nach einer Alternative und wenn dort etwas kommen wie z.B. der Natrium-Ionen-Akku werden alte E-Autos stark im Preis fallen.
Sollten die Akkus wirklich mal von 0 auf 100% in 10 Minuten geladen werden können wird dass die nächsten 10 Jahre oder länger für die meisten nur in einem Ladepark gehen. Fast alle Leitungen für die Mittelspannung (10-30kV) und Niederspannung (230-400V) liegen in der Erde und die müssten erweitert oder neue gelegt werden. Es müssten neue Transformatoren aufgestellt (angeschlossen) oder ausgetauscht werden. Die Zuleitungen in die Gebäude reichen vom Querschnitt nicht und viele Unterverteilungen / Hausanschlüsse sind zuklein. Wer zur Miete wohnt hat da noch schlechtere Karten.
Gerade wenn die meisten tagsüber mit ihrem Auto unterwegs sind z.B. zur Arbeit und der Strompreis am niedrigsten ist, was uns als Privatkunde sowieso nicht weitergegeben wird, müsste es geladen werden.
Strompreis Börse
 
Gerade wenn die meisten tagsüber mit ihrem Auto unterwegs sind z.B. zur Arbeit und der Strompreis am niedrigsten ist, was uns als Privatkunde sowieso nicht weitergegeben wird, müsste es geladen werden.
Strompreis Börse
Da gibt es mittlerweile Speicherbatterien, und es ist auch erlaubt diese aufzuladen wenn der Preis gerade niedrig ist. Dann kann in der Nacht das Auto geladen werden.
Aber ja in Mietwohnungen ist das auch keine Lösung.
 
Es macht bezüglich Wertverlust wohl einen gewaltigen Unterschied, ob ein Fahrzeug schon nach 5 Jahren oder erst nach 15 Jahren als veraltet angesehen wird.
Wenn ein Auto 12 Stunden am Tag fahren würde, müssten erheblich weniger Flächen versiegelt werden und die Autos wären nach 5 Jahren aufgebraucht und könnten recycelt werden - sprich die Evolutionszyklen im Straßenverkehr könnten viel kürzer ausfallen, das komplette Verkehrssystem könnte sich viel schneller transformieren.
 
Da gibt es mittlerweile Speicherbatterien, und es ist auch erlaubt diese aufzuladen wenn der Preis gerade niedrig ist. Dann kann in der Nacht das Auto geladen werden.
Ein Elektrofahrzeug der Mittelklasse hat einen Akku im Bereich 50 - 80 kWh, ein bezahlbarer Akku für die PV-Anlage 10 - 15 kWh. Damit kommt man nicht weit, wenn man das Auto laden will. Zudem ist der Akku der PV-Anlage dazu gedacht, das Haus am Abend mit Strom zu versorgen. Wenn man damit das Auto aufladet, muss man fürs Haus den Strom wieder teuer einkaufen, d.h. man hat nix profitiert.
 
Damit kommt man ca 100km weit.
Auch ein Akku der PV-Anlage wird vorteilhaft nur im Bereich 20 - 80% betrieben, damit bleiben noch nutzbare 6 - 9 kWh minus die Verluste von Entladen, Wechselrichter und Laden, dann bleiben am Schluss noch 5 - 7 kWh netto übrig, damit kommt man nicht sehr weit.

Wenn man Verbrenner fahren tut, muss man teuer tanken, d.h man hat nix profitiert.
Ich fahre mit 46 Liter (= aktuell CHF 83) rund 1000 km weit d.h. Spritkosten von CHF 8,30 / 100 km. Das ist etwa gleich teuer, wie wenn ich ein eAuto günstig im Haushalt laden würde. An einer Schnelladesäule wären die Kosten nahezu doppelt so hoch.
 
In Deutschland als „veraltet“ geltende Wägen werden seit Jahrzehnten nach Osteuropa & Afrika exportiert, wieso sollte das bei eAutos anders sein?
Ich denke in den von Dir genannten Ländern ist die Ladeinfrastuktur für die Stromer noch bescheidener als bei uns.
Sprit haben die genug für unsere alten Karren
 
Naja, bereits 2024 hatten dort manche Länder Neuzulassungsquoten von E-Autos von 60%.
In Kenia ist erstmal der öffentliche Verkehr Ziel für die vollständige Elektrifizierung. Äthiopien hat seit 2025 ein Verbrenner-Importverbot. In den nächsten 25 Jahren wird sich die Anzahl der Autos in Afrika verdoppeln. China investiert dort massiv, auch in Ladeinfrastruktur. Jeder der extrapolieren kann, weiß wohin die Reise geht.

Bei all dem deutschen Vorurteilen, Nörgelei und Pessismus würde es mich absolut nicht wundern, wenn einige Länder Afrikas uns mit der E-Mobilität vor 2030 überholen, während wir hier immernoch weiter stumpf Verbrenner fahren.
Mit Sprit welchen wir Afrikas Ländern abkaufen. Stark :D
 
In Kenia werden jährlich etwa 15.000 Neuwagen verkauft, in Äthiopien stolze 2.000 Stück.
Überholen sieht wohl anders aus. Die Zahlen fassen E-Autos und Verbrenner zusammen.
 
Korrekt, weil der Markt auch zu 90% von importierten Gebrauchtwägen dominiert wird. Und hier auch der Zirkelschluss zu Ponyhofs Beitrag, wenn irgendwann hier e-Autos nicht mehr gewollt werden: Wird das genau nichts ändern. Die gehen einfach nach Afrika.
 
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