Dacia Spring Electric Neuer Dacia Spring 2026

Ging es da nicht um Reichweitenverlust
Bitte mal einen Link setzen, zu dem Test mit 60% Ladeverlust.
Ja, den Bericht mit dem Reichweitenverlust kenne ich, bei meiner Aussage ging es aber um Praxistests von Besitzern von BEV, kein Prüfinstitut. Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass es sich um einphasiges Laden bei 120V und 12A (d.h. 1,44 kW) handelt und unter diesen Konditionen geht ein Grossteil der zugeführten Energie durch die Akkuheizung verloren. An der europäischen Haushaltsteckdose sieht es bei 230V/10 A (2,3 kW) etwas besser aus.

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Zuletzt bearbeitet:
Es gibt Praxistests aus Kanada, wo die Ladeverluste bei -20 Grad 60% betragen !
Für mich sehr Praxisfern, klingt im ersten Moment völlig absurd und schreckt jeden E-Auto-Interessenten ab.
Wer so etwas isoliert in den Raum wirft, betreibt bewusste Desinformation.
Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass es sich um einphasiges Laden bei 120V und 12A (d.h. 1,44 kW) handelt und unter diesen Konditionen geht ein Grossteil der zugeführten Energie durch die Akkuheizung verloren.
Erst hier lieferst du die technische Erklärung, warum dieser Extremwert überhaupt zustande kommt.
Der Praxisferne Test ist, als würde man ein Loch im Tank haben und sich beschweren, dass der Sprit beim Alibi-Tanken mit der Pipette verdunstet, Kontext ist schon wichtig.
 
Hat der Spring eine Akkuheizung? Vortemperieren kann er zumindest nicht.
Das aktuelle Modell Modelljahr 2026 hat einen LFP-Akku und der hat/braucht eine Heizung.

Vortemperieren über Innenraumheizung (Winter) oder Klimaanlage (Sommer) kann man den Spring über Connected Services bzw. Dacia App oder Kelec.
 
Unterm Strich ist der Dacia Spring das Angebot für alle, die den niedrigsten Einstieg suchen und beim Laden bewusst mit Einschränkungen leben.
Mit dem Power Paket für 500 Euro hat der Dacia Spring keine Einschränkungen beim Laden gegenüber dem Twingo.
Der Aufpreis wäre für mich, da ich nicht zu Hause laden kann, ein Muss.
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Für mich sehr Praxisfern, klingt im ersten Moment völlig absurd und schreckt jeden E-Auto-Interessenten ab.
Wer so etwas isoliert in den Raum wirft, betreibt bewusste Desinformation.
Es ging nur darum, die Grenzwerte der Ladeverluste aufzuzeigen. Der Bestcase liegt gemäss ADAC bei 5% unter idealsten (Labor)Bedingungen, was auch Praxisfern ist. Leider hat es der ADAC versäumt, entsprechende Messungen auch für den Winter durchzuführen, ob bewusst oder nicht sei mal dahingestellt.

Daher habe ich in nordischen Ländern recherchiert und bin halt in Kanada fündig geworden. Und ja, Asche auf mein Haupt, ich habe nicht berücksichtigt, dass die Amis resp. Kanadier nur 120V haben und nicht 230 V wie wir.

Anyway, jeder kann den prozentualen Verlust selbst ausrechnen, sofern der Hersteller die Heizleistung für die Batterie abhängig von der Umgebungstemperatur bekannt gibt. Lädt man z.B. an der Haushaltsteckdose mit 10A und die Batterieheizung benötigt 500 Watt, dann gehen rund 22% alleine dafür verloren. Dazu kommen dann noch die Verluste der Wallbox, Kabel, AC/DC-Wandlung, Ladeelektronik und Akku.

Und nein, auch die -20 Grad sind zumindest für die Schweiz nicht praxisfremd. In Samedan liegen z.B. die üblichen Nachttemperaturen im Winter bei -13 bis -16 Grad und selbst Werte unter -30 Grad sind keine Seltenheit (Quelle: SRF).
 
Hat der Spring eine Akkuheizung? Vortemperieren kann er zumindest nicht.
Der Twingo hat eine Heizmatte verbaut. Bei Temperaturen knapp über null dauert es eine Weile bis da warme Luft aus den Düsen kommt.
Jedenfalls länger als bei meinen Verbrennern. Wird im Spring auch so sein.

Vortemperieren habe ich bisher bei meinem 2026er Twingo noch genutzt oder gestestet. Werde ich die Tage wenn es noch Kälter wird.
Vorgekühlt hatte ich im Sommer ein paar mal und das funktionierte Einwandfrei.

Vorgekühlt oder Vorgeheizt wird immer auf fest eingestellte 21 Grad.
Lässt sich entweder im Auto oder per App programmieren oder auch per App manuell aus der Ferne starten.
 
@strobel : wie sind denn so Deine realistischen Reichweiten mit dem Twingo?
Ich hatte den jetzt einen Tag als Leihfahrzeug und bin eher so bei 15KWh / 100km rausgekommen, man muss aber auch sagen das es etwas kälter war, geregnet hat und die Topografie eher bergig war.
Bei der Zoe liege ich so bei 16 KWh und im tieferen Winter auch schonmal bei 22 KWh.

Gruß
 
Hier noch ein Bericht vom ADAC betreffend Ladeverluste, er verwirrt allerdings mehr als er hilft:


Da ist auf der einen Seite von Ladeverlusten an der Haushaltsteckdose die Rede:

"Die größten Verluste - zwischen 10 und 30 Prozent - entstehen dabei an der Haushaltssteckdose. "

Nur wenige Zeilen weiter unten steht hingegen:

"Bei sehr niedrigen Temperaturen ziehen einzelne Elektroautos in Ausnahmefällen auch noch Energie aus dem Stromnetz, um ihre Batterie zu heizen, wie z.B. der VW ID.3 (Software 2.3). In diesen Fällen kann der Verlust auf bis zu 20 Prozent ansteigen."

Ja was denn nun, bis zu 30% Verlust unter normalen Bedingungen aber bei sehr tiefen Temperaturen wo noch Strom für die Batterieheizung hinzu kommt sind es dann auf wundersame Art und Weise doch nur 20%? Und was genau heisst "sehr niedrige Temperaturen"? Dilettantischer kann man einen solchen Bericht wohl nicht mehr gestalten.
 
@strobel : wie sind denn so Deine realistischen Reichweiten mit dem Twingo?
Ich hatte den jetzt einen Tag als Leihfahrzeug und bin eher so bei 15KWh / 100km rausgekommen, man muss aber auch sagen das es etwas kälter war, geregnet hat und die Topografie eher bergig war.
Bei der Zoe liege ich so bei 16 KWh und im tieferen Winter auch schonmal bei 22 KWh.
Mit Ladeverlusten hatte ich im Sommer einen Verbrauch von ca 12 KWh. Jetzt wo es Kälter ist liege ich bei über 14 KWh.
Gesamtverbrauch lag bisher bei über 3000 km im Durchschnitt bei knapp 13 KWh. Mein Arbeitsweg über Landstrasse ist auch recht bergig.
Jetzt im Herbst habe ich eine Reichweite von knapp 200 km.
Mit der letzten Ladung bin ich 186 Kilometer gefahren und der Akku hatte noch einen Füllstand von 10 Prozent.
Im Sommer waren entspechend mehr Kilometer drin.
Gespannt bin ich nun auf den Winter.
 

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… Vortemperieren über Innenraumheizung (Winter) oder Klimaanlage (Sommer) kann man den Spring über Connected Services bzw. Dacia App oder Kelec.
Ich meinte nicht Innenraum vortemperieren, sondern Akku vortemperieren. Innenraum vortemperieren kann glaube ich jedes E-Auto. Und den Akku vor dem Einfrieren des Elektrolyts unter -17° Celsius schützen müsste eigentlich auch jedes E-Auto können, aber dazu steht nichts in der Bedienungsanleitung. Den Akku vor einem Ladevorgang auf eine optimale positive Temperatur temperieren kann unser Spring nicht. Kann das der 2026-Spring?
 
@Intrepid
Im Benützerhandbuch steht auf Seite 21/22:

Heizelement
Die Antriebsbatterie ist mit einem Heizelement ausgestattet, das sich aktiviert, wenn die Temperatur zu niedrig ist.
Dieses System wurde entwickelt, um sowohl die Ladeleistung als auch das Fahrverhalten (Beschleunigung...) des Fahrzeugs zu optimieren.
Es arbeitet in den folgenden Situationen:
– Während des Ladevorgangs mit Wechselstrom oder Gleichstrom
– während der Fahrt
– während der Fahrgastraum-Vorkonditionierung.
Je nach Situation kann die Aktivierung des Heizelements zu Folgendem führen:
– einer Verringerung der Reichweite, wenn der Ladestecker nicht angeschlossen ist; oder
– erhöhtem Energieverbrauch, wenn der Ladestecker angeschlossen ist.

 
OK, das macht Sinn. Es schützt die Antriebsbatterie. Aber es wärmt nicht vor, wenn man auf die nächste Ladesäule zusteuert, wie es höherwertige E-Autos machen. Dann ist es so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber dazu nicht die passenden Stellen im Handbuch unseres Spring finden konnte.

Ist vermutlich ähnlich wie mit der Rekuperation. Jedes E-Auto rekuperiert. Bei höherwertigen E-Autos kann man diese manuell einstellen, beim Spring ist sie dauerhaft immergleich voreingestellt (und kann über Brems- und Gaspedal gesteuert werden ... aber das ist eine andere Geschichte).
 
Gibt es beim Spring nicht auch 2 Stufen der Rekuperation (D, B), so wie bei den Dacia Vollhybriden?
 
Im Benützerhandbuch steht auf Seite 21/22:
Das ist das Benutzerhandbuch vom alten (bisherigen) Spring.
Aber bezüglich dem Heizelement wird es wohl identisch zum Neuen sein.

Aber es wärmt nicht vor, wenn man auf die nächste Ladesäule zusteuert, wie es höherwertige E-Autos machen.
Wer die eingebaute Navi-Funktion ab Werk hat, kann den Akku vorkonditionieren.
Habe gerade keine Zeit in den Bedienungsanleitungen zu suchen, daher das erste google Ergebnis:
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Gibt es beim Spring nicht auch 2 Stufen der Rekuperation (D, B),
Ja, geschaltet wird jetzt mit dem Hebel am Lenkrad. Gefällt mir so sehr gut.

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Bei höherwertigen E-Autos kann man diese manuell einstellen,
Beim Twingo Techno zB kann man mit Paddels am Lenkrad vier Stufen einstellen bis zum "Ein-Pedal-Fahren".
Der Basis Twingo und der Spring haben "nur" die zwei Stufen D + B.

​

 
Es sind halt in jeder Hinsicht Videos, die leider nur den Bestcase zeigen:

Laden und fahren bei +16 Grad ist ideal, aber wie sieht es bei 0 Grad oder -10 Grad aus?

Und beim Transport eines Rades ist der Unterschied gewaltig ob es sich wie gezeigt um ein Rad für kleine Leute handelt (Rahmengrösse im Bereich 52) oder z.B. um Rahmengrösse 62. Ganz zu schweigen von einem XXL MTB mit 29 oder neu sogar mit 32 Zoll Rädern. Und zum im Video erwähnten Triathlon verwendet man oft ein Rad mit Auflegerlenker und da müsste man auch noch das Hinterrad demontieren, wobei es selbst dann knapp werden dürfte.

Weiter stellt sich die Frage, wie man das Rad im Spring festzurren kann, denn so wie gezeigt darf man zumindest in der Schweiz ein Fahrrad nicht transportieren.

Nein, ich will weder BEV im Allgemeinen noch den Spring im Besonderen schlechtreden, aber wer sich ein solches Auto kauft sollte halt nicht nur vom Idealfall ausgehen.
 
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