Hallo,
demnächst kriege ich meinen neuen Sandero. Wie ist das mit dem "Einfahren". Im Handbuchs steht glaub ich was von die ersten 5000KM nicht über 3500 Umdrehungen fahren. Was kann man denn beim einfahren für Fehler machen? Bin da recht ahnungslos.
Aufgrund wesentlich geringerer Fertigungstoleranzen bei heutigen Motoren und Antriebskomponenten ist das "Einfahren" nicht mehr von solcher Bedeutung wie noch vor 30 Jahren.
Vor meinem Bigster Hybrid hatte ich drei fabriksneue Sanderos "eingefahren". Die beiden 2er-Sanderos mit dem 899ccm TCe (Bj. 2014, Bj. 2018) und den 3er-Sandero mit dem 1 Liter-TCe mit CVT-Automatik (Bj. 2024).
Bei normaler Fahrweise braucht es ohnehin selten mehr als 3500 U/min (selbst mit dem CVT Getriebe war es nicht anders).
Wenn du kurzzeitig mal drüber kommst - z.B. beim beschleunigen auf der Autobahnauffahrt - wird die Welt davon nicht untergehen.
Viel wichtiger ist es meines Erachtens, dass man (bei Schaltgetriebe) nicht mit einem zu hohen Gang und somit mit niedrieger Drehzahl unter Vollgas fährt.
Von den Ölwechsel-Zweijahresintervallen, welche bei Neufahrzeugen mittlerweile Usus sind, bin ich auch nur mäßig begeistert - vor allem wenn man oft Kurzstrecke fährt.
Wenn man sich damit wohler fühlt, kann man ja den Ölwechsel jährlich machen. Den Motor wird das sicher nicht stören.
In der Garantiezeit würde ich dies aber mit dem Vertragshändler abklären, bevor ich da vielleich noch auf die Idee käme, selbst Hand anzulegen!
Zusammengefasst:
5000 km klingt mir ein bisschen viel. Penibel aufgepasst habe ich immer die ersten 1000 km, bis 3000 km habe ich auf die "Einfahrphase" zumindest noch geachtet, danach war das Thema für mich erledigt.
Ich bin aber jemand, der 95% der Zeit ohnehin im Normalbereich fährt.
Ein durchgedrücktes Gaspedal gibt es bei mir nur dann, wenn es die Situation notwendig macht.
Also: Angaben im Handbuch berücksichtigen, normal fahren und nicht "treten"!