Werkstattärger und Hilfe ( allgemein ).

So Leute,

"dem Herrn sei es getrommelt und gepfiffen". Das Auto fährt geradeaus!!!

Der Mitarbeiter bei Pneuhage hat es tatsächlich hinbekommen. Das Ganze hat 1h 15 Min. gedauert, 98,-€ gekostet und war jeden Cent wert. Laut eigenem bekunden macht er den Job bereits seit 1988 und das habe ich ihm definitiv abgekauft. Er hat vorher mit mir als Beifahrer eine kurze Probefahrt gemacht und gleich auf den ersten 50m gemeint "Oha, der zieht aber gut nach links".
Danach gings in die Werkstatt und er hat die Vermessung und die Einstellungen gemacht. Danach wieder Probefahrt und was soll ich sagen: Ich werde ihn in mein Nachtgebet mit einschließen :D
Augenscheinlich ein anderes Kaliber als im (jetzt ex-) AH, die es selbst einen ganzen Tag lang nicht hinbekommen haben.
Habe mal das Achsvermessungsprotokoll angehängt. Kann sein, dass er nicht massiv Werte verändert hat, aber was er eingestellt hat, hat es auch gebracht. Habe ihm dann bei der Verabschiedung noch 20,-€ Trinkgeld in die Hand gedrückt, weil er mir echt den Tag gerettet hat.
Dem AH habe ich alle ausgemachten Termine gecancelt und mitgeteilt, dass ich als Geldquelle nicht mehr zur Verfügung stehe.

Witzigerweise kam am 08.05.26 Abends eine Kunden-Zufriedenheitsabfrage von Dacia / AH per Mail. Diese werde ich natürlich entsprechend beantworten - wird denen nicht gefallen :devilish:

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Vielen Dank auch für eure zahlreichen und hilfreichen Tips. Ich liebe dieses Forum :love:

Have fun
Karsten
 
@quka ,
herzlichen Glückwunsch.
Der Fachmann hat den Pickel zwischen den Schultern sehr gut eingesetzt und gekonnt fachmännisch gearbeitet.
Sturz vorne rechts geändert, dann die Spur vorne pro Rad gut eingestellt. Damit war auch die Spreizung wieder im Rahmen.
Ist also nur die falsche Einstellung vorne gewesen.;)
 
Das Problem ist oft dass die Jüngeren gar nicht wissen was sie da überhaupt machen oder was sie gerade einstellen, der Tester gibt ja alles vor bzw wenn Grün dann ok.

Ich kann mich nicht erinnern dass je ein Lehrling wusste warum man erst den Sturz und dann die Spur einstellt und wenn man das anspricht kommt noch nicht mal die Frage warum. Das interssiert die überhaupt nicht.

Währen der Ausbildung auf dem Lehrgang war ich der einzige der gefragt hat warum, man konnte etwas merken dass der Lehrer etwas überrrascht war dass mal jemand fragt, nachdem er das vorher angesprochen hat und kurz gewartet hat ob da was kommt.
Das weiß ich noch wie gestern. Er hat mir das dann sehr ausführlich erklärt in seinen Aufenthaltsraum, da mir die Frage keine Ruhe ließ.

Aber oft sind auch einfach nur die Meßgeräte gar nicht richtig montiert. Das sehen andere einfach nicht sowas, aber wenn die Vorabeit schon sche...e ist, kann der Endergebnis auch nur sche..e sein. Sehe ich oft genug im Vorbeigehen...


Etwas OT dazu gibt es beim Räder wuchten den Spruch "Null ist Null! Nein ist es nicht, da werden dann an mehreren Stellen Gewichte geklebt, da das Gerät ja sagt es will da und da noch ein Gewicht nach haben. Gewichte gehören nur an einer Stelle pro Radseite, Ende der Diskussion! Alles andere ist Pfusch!
"Lustig" finde ich dann wenn Gewichte auch noch gegenüberliegend geklebt werden: man klebt also ein Kontergewicht zu ein vorher verklebtes Gewicht...finde den Fehler. Ich habe daher schon oft die Lehrlinge alles nochmal machen lassen inkl Erklärung, da kam dann oft ein fragendes Gesicht mit "das wusste man ja nicht!" bzw hat den vorher nie einer gezeigt.
Leider bleibt sowas oft nicht lange hängen.

btw: ich denke der Sturz wurde nicht geändert, das werden Messtoleranzen sein bzw die 6 Minuten sind zu wenig für eine Einstellung.
6 Minuten sind den Reifen scharf angucken 😂
Wenn man 10 AV hintereinander macht und das Auto dabei bewegt und alles immer ab- und aufbaut hat man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit 10 Ergebnisse durch Toleranzen.
Die sind idR aber so gering dass jede Tasche auf dem Beifahrersitz größere Auswirkungen hat.
 
Schrauber74
Ich habe in den Werkstätten immer mehr den Eindruck daß die jüngere Generation schon aufgeschmissen ist wenn bei irgendeinem Problem beim Auslesen des Fehlerspeichers kein Fehler angezeigt wird.
Kann sein daß ich mich irre aber das Gefühl bleibt...
 
Dergleichen Eindrücke habe ich auch schon seit ich angefangen habe Auto zu fahren.
Mein erster Blick geht zu erst in die Werkstatt. Wenn ich da nur junge Leute sehe und der Chef sitzt vorne im Büro dann hab ich schon den ersten Verdacht und des Öfteren hat sich das dann auch bestätigt.
 
@MCVBT hat völlig Recht. Es liegt an der Ausbildung, egal ob in der Schule oder in der Praxis.
Wir sind noch ganz anders ausgebildet worden, mich z.B. hat man oft einfach ins "kalte Wasser" geschmissen. Dadurch lernt man definitiv schneller :-) Man will sich ja nicht blamieren und ich habe 3 abgeschlossene technische Lehren samt einem Meisterabschluss aus den 80-ern. Heute sagt man wohl eher Bachelor dazu. Dazu kommt aber auch ein technisches Interesse meinerseits. Ein Bekannter von mir meinte letztens, eine Waschmaschine lässt sich nunmal nicht mit KI oder Youtube reparieren. Ich habe es doch bei meinen letzten Kfz Werkstatt/Händler "Nebenherarbeitgeber" gesehen. OBD 2 Problem und alles brach bei den meisten Jüngeren zusammen. Mal selber überlegen oder sich durchwursteln, geht kaum noch. Leider.

Gruss
Steffen
 
Na klar doch, früher war alles besser und wie unfähig doch die heutige Jugend ist. So können nur alte, verbitterte Leute reden.
 
Na Du kennst dich ja aus......

aus meiner Sicht liegt es nicht an der heutigen Jugend sondern an der Ausbildung.
Früher wurden viele Sachen gerichtet und heute gleich ersetzt,
heute verlässt man sich auf das Auslesen des Fehlerspeichers, nur blöde wenn da nichts hinterlegt ist....:)

LG Thomas
 
Nun ja einige wollen aber auch nichts dazu lernen, ich war als LKW Fahrer in einem Baumaschinen Betrieb.
Der Azubi 3. Lehrjahr war auf Fehlersuche (Kurzschluss Scheibenwischer), als ich sah das da schon 15 bis 20 Sicherungen auf dem Bodenlagen fragte ich ob die kein Geld kosten und warum er keine Prüflampe dazwischen schaltet.
Hat ihn wenig intressiert, und er hat weiter Sicherungen zerschossen. (Hatte ihm sogar erklärt wie und wo er die Prüflampe einsetzt.)
 
Es gab und gibt in jeder Generation fähige und unfähige Leute. Ich hatte in meiner beruflichen Laufbahn mit Fachleuten jeglichen Alters und deren Aus- und Weiterbildung zu tun. Und da gab es durchaus auch hervorragende junge Fachkräfte, von denen die älteren sehr viel hätten lernen können, wenn sie denn bereit dazu gewesen wären, über ihren eigenen Schatten der Arroganz und Selbstherrlichkeit zu springen.
 
Als ich in der Lehre war, was elektrotechnisches, hatten wir erstmal sechs Monate Schlosserausbildung. Nicht daß die später gebraucht worden wäre, es ging nur darum Geduld und Präzision zu lernen. War später wertvoll wenn man irgendwelche winzigen Teile irgendwo ersetzen mußte.
Diese sechs Monate sind für mich bis heute wichtig geblieben. Ich kann feilen, bohren, drehen, fräsen und schmieden. Schweißen, elektrisch, habe ich mir selbst beigebracht.
 
Es gibt aber auch (Fachleute) die ihr Wissen für sich behalten, wei sie dann meinen unersätzlich zu sein.
Einen Azubi hatten wir auch der seinen Abschluss als zweitbester in SH abgeschlossen hat.
Zwei jahre später hat er dann seinen Meister gemacht.
 
Na klar doch, früher war alles besser und wie unfähig doch die heutige Jugend ist. So können nur alte, verbitterte Leute reden.
ich bin weder verbittert , noch fühle ich mich alt. Ich habe auch nie geschrieben, das alle jungen Leute so sind. Du solltest schon richtig lesen, wenn so über mich urteilst. Ich schrieb auch, das es an der Ausbildung liegt. Klar verbunden bei vielen über ein geringes Interesse. Das ist aber bei vielen Generationen so. Es gibt immer solche und solche. Ich habe bis vor 5 Jahren noch Lehrlinge ausgebildet , kann also vieles einschätzen.

Gruss
Steffen
 
@scsdiscovery
Das war nicht (nur) an dich gerichtet, sonst hätte ich dich zitiert oder mit @ adressiert.
 
naja, wenn da Dein Post genau nach meinem als erstes folgt,
muss natürlich jeder User schlussfolgern, das ich gemeint bin.
 
Na klar doch, früher war alles besser und wie unfähig doch die heutige Jugend ist. So können nur alte, verbitterte Leute reden.
KI meint:

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Dazu noch die berufliche Orientierung in kurzen Zeiteinheiten aka 1/2 Jahr arbeiten und dann erst mal reisen etc. Kein längerfristiger Plan. Keine Ausdauer.
Ergo: früher war alles besser.
 
Und es lebe OT.
Echt Jungs? Reisst euch doch bitte zusammen und bleibt bei den Themen. In letzter Zeit ist es echt mühsam mit dem Abdriften. Wenn euch langweilig ist chattet doch untereinander mittels PN.

Danke und Gruzz
Guescht
 
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