Wertverlust von Elektroautos

OT, weils bei so halben Fakenews einfach sein muss: Da bei uns in Deutschland das Vergraben von Rotorblättern verboten ist, wird fast alles (~90%) von so einer Anlage normal mechanisch recycled. Nur die Rotorblätter aus Faserverbundwerkstoff werden aktuell noch thermisch verwertet, sprich, in Zementwerken mit verbrannt oder kommen in die Pyrolyse um die Ausgangsstoffe wieder zu erhalten, beides ist entweder nicht sehr nachhaltig (weil CO2 emittierend) oder aber ineffizient. Windkraft ist in ganz anderen Punkten kritisierbar als in diesen Themen. Bei Kohleverstromung scheints niemanden zu jucken?

Bis 2040 könnten sich in Deutschland bis zu 640.000 Tonnen Rotorblatt-Abfall ansammeln. Jährlich fallen derzeit etwa 20.000 Tonnen an, mittelfristig sogar 50.000 Tonnen. OT
So nun zurück zum Elektroauto, dass diese Energie benutzt......;)

Ich setz dir das mal ins Verhältnis:
Pro Jahr werden etwa 5,3 Millionen Tonnen Kraftwerksreststoffe aus der Kohleverstromung in Deutschland auf Deponien abgelagert.

Wenn man schon über EVs bzgl Stromerzeugung spricht, dann bitte wenigstens auch mit Fakten und nicht mit Meinung.
 
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Wunschdenken zu Pyrolyse. Vielleicht ja bald Tagtraum ;)

Ürigens steht auch bei deiner Quelle drin dass sie thermisch verwertet werden.
 
Windräder, die verbuddelt werden, schaden weniger als Kohlenstoff, der ausgegraben und verbrannt wird. Mit allen Stoffen muss der Mensch verantwortungsvoll umgehen.
 
Der Wertverlust ist einfach sehr individuell, das muss jeder für sich schon selbst rechnen. Ich finde es auch relevant, wann man das Geld ausgeben muss, die Zinsen sind ja leider auch nicht mehr niedrig.
Nokia war nicht nur gut, sondern extrem gut. Dennoch sind die Leute auf den innovativen Zug von Apple & Co. aufgesprungen und dabei geblieben. Jegliche Versuche, langlebige Handys z.B. mit austauschbaren Akku und Innenleben sind am Markt gescheitert.
Die sind doch nicht deshalb weg vom Fenster, das Handy ist einfach zu wichtig und daher nicht mit Kfz vergleichbar.

Fachfrage:
1. Weiß jemand was es kostet ein E-Auto fachgerecht zu entsorgen? Müssen ja offensichtlich Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.

2. Die Frage des CO2-Verbrauchs ist ja auch interresant, da der ganze Prozess vom Bau der Autos und der Batterien bis zum Ende Energie verbraucht.
1. Man baut die Batterie aus, der Rest ist wohl ziemlich identisch. Da die Batterie evtl. noch weiter genutzt wird, dürfte es kaum teurer sein. Der Metallschrottwert ist halt etwas geringer.

2. Es verbraucht keines ;-) relevant ist aber eh nur was du dafür zahlst, denn der Staat besteuert die C02 Produktion. Das würde der doch nie unfair an der Realität vorbei machen, denn es ist schließlich sehr sehr schädlich.
 
Was sich die Leute manchmal für einen Schwachsinn ausdenken - und dann auch noch als vermeintliche Experten angesehen werden sollen ["Energieökonom Prof. Lion Hirth (41, Hertie-School)"]. Warum rät er nicht, den Strompreis auch für die Endkunden zu senken, damit sie alle ihre Heimspeicher und Elektroautos aufladen anstatt auf die kostenlose "Ernte" zu verzichten?


Unfassbar, wie einfältig manche denken, nur um die 80 Mrd. Euro jährlich zu bewahren, die aus Deutschland in die Kassen der Anbieter fossiler Energieträger fließen. Ich möchte nicht so offensichtlich für doof verkauft werden. Ich kann mir das nur mit dem Eigennutz eines dessen erklären, der sein Erspartes in fossile ETFs gesteckt hat.

Denn wenn der Strom an öffentlichen Ladesäulen günstiger wäre, wäre auch der Wertverlust nicht der Rede wert. Heute müsste man, wenn auch negative Preise weitergegeben würden, ja sogar Geld überwiesen bekommen, wenn man sein E-Auto lädt.
 
Denn wenn der Strom an öffentlichen Ladesäulen günstiger wäre, wäre auch der Wertverlust nicht der Rede wert. Heute müsste man, wenn auch negative Preise weitergegeben würden, ja sogar Geld überwiesen bekommen, wenn man sein E-Auto lädt.

Mit einem Smartmeter geht das auch in Deutschland.
In der Praxis sieht das dann so aus: Am Morgen erhalten Kunden mit dynamischen Tarifen eine Nachricht von ihrem Anbieter, in der Regel von einer App auf dem Smartphone. Darin werden sie darauf hingewiesen, zu welcher Uhrzeit Strom an diesem Tag besonders günstig sein wird. Zu dieser Zeit können Verbraucher dann ihr Elektroauto aufladen oder ihre Waschmaschine einschalten und ihren Stromspeicher mit günstigem Strom aufladen. Abends, wenn die Sonne weg ist und der Strompreis an der Börse wieder steigt, können sie den gespeicherten Strom nutzen, statt den teuren Strom aus dem Netz zu beziehen. Mit einem Smart Meter passiert das alles automatisch: Er weiß, wann die Preise fallen werden und koordiniert die Geräte im Haushalt entsprechend.
Quelle: t-online.de


Und so sieht es in Deutschland im Vergleich zum übrigen Europa mit dem Smartmeter-Rollout aus (Deutschland ist der Dritte nicht erkennbare Balken von rechts):
Unbenannt.webpAbbildung 1: Anteil der mit intelligenten Messsystemen ausgestatteten Haushalten in den EU-Mitgliedsstaaten, Norwegen und Großbritannien
Quelle: ffe.de

Wir werden nach Strich und Faden verarscht, Im Wesentlichen von den Medien! Und dann auch noch subtil. Die Überschrift sagt etwas anderes als der Textteil. Komplett krass, wenn sich der Textteil hinter einer Bezahlschranke befindet. Und unter Medienschaffenden ist bekannt, das oft nur noch Überschriften gelesen werden.
 
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