Kleinwagen gestern & heute, Kosten & Zukunft

Ich bin schon groß und kann selbst denken. Ich lass nicht gern andere für mich entscheiden. Das überlasse ich den 🐑.
Ohne übergeordnete Entscheidungen, Regeln und Gesetze, nach denen sich alle zu richten haben, würden wir in einer Anarchie leben.
 
Musste wirklich googlen was das ist !?
Vielleicht sollte ich mich weniger bei Renault und VW Autohäuser, dito bei YT herumdrücken, stattdessen meine allgemeine Bildung mal erweitern ...
Der Begriff taucht seit Jahren auch in den "alten" Medien wie lineares Fernsehen und gedruckte Tageszeitungen regelmässig auf.
 
Ob das Volksvertreter sind, das bezweifele ich mal.

Wer hat die gewählt ?
Fakt ist, ohne die meisten Assistenzsysteme kann ich auch gut Auto fahren.

Geradeaus im Trockenen fahren ja, der Rest ist meist Selbstüberschätzung ! :cool:
Wenn da immer mehr gefordert und eingebaut wird, ist es klar, das es sich verteuert. - Aber es gibt ja fast auch keine teuren Kleinwagen mehr.

Wie schon geschrieben, Kleinwagen sind kein Geschäft mehr für die Hersteller, also größere KFZ kaufen oder Rad und Öffis nehmen.;)

LG Rob
 
Geradeaus im Trockenen fahren ja, der Rest ist meist Selbstüberschätzung
Seit ich 1963 den Führerschein gemacht habe, verging eine lange Zeit bis zur Einführung der heutigen Assistenzsysteme. Bis dahin hat mich
meine Selbstüberschätzung folglich vor dem Allerschlimmsten bewahrt - wie schön!! Meine gesetzlich vorgeschriebenen Assistenzsysteme bestanden 1967 z.B. aus einem Innenspiegel und einem Außenspiegel links.
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Zuletzt bearbeitet:
Sieh Dir einfach die Zahlen (in den Links) an und dann sieht die Sache schon anders aus, 1 Unfall durch ein Assistenzsystem verhindert könnte Dein letzter gewesen sein. (über die Sinnhaftighkeit der Systeme brauchen wir nicht zu diskustieren)

LG Rob
 
Geringer als heute natürlich, aber es gab auch damals schon Kurven. Außerdem habe ich die Zeit von 1963 bis jetzt angesprochen.

Hier der Vergleich des Bundesamtes für Statistik der Jahre 1991 und 2024, alles klar?

Unfälle mit Personenschaden je 1 Mrd. Pkw-km775,9473,1−39,0 %
Getötete je 1 Mrd. Pkw-km22,84,5−80,2 %
Unfälle mit Personenschaden je 100.000 Pkw1.047,4592,1−43,5 %
Getötete je 100.000 Pkw30,75,6−81,6 %

War früher wirklich alles besser oder nur in deinen Vorstellungen?
 
Selbst wenn ein Assistenzsystem 2 Unfälle auslöst aber 3 verhindert, dann spricht das für das System. In der Presse berichtet man dann selbstverständlich sehr reisserisch nur über die ausgelösten, aber ganz bestimmt nicht über die verhinderten Unfälle.
 
Meinen 1960er Oldtimer fahre ich ohne Assistenzsysteme, ohne Gurte, ohne Kopfstützen, mit 4 Trommelbremsen, ohne Bremskraftverstärker, mit einer Einkreisbremsanlage, mit Blattfedern hinten, einer durchgehenden Lenkstange und 6V-Bilux-Licht.
Also ohne Assistenten außer den von el pedd angesprochenen Spiegeln und mit sehr bescheidener aktiver und passiver Sicherheit.
Das funktioniert und ich fahre ihn sehr gern und meist mit Bedacht, weil es halt ein altes Auto mit viel Historie ist.

Bei meinem Bigster genieße ich die Assistenten. Ich habe keinen davon abgeschaltet.
Wenn ich mal zu schnell fahre, meldet sich dezent ein Ton und dann kann ich selbst entscheiden, ob ich dennoch zu schnell fahre.
Wenn mich der Spurhalteassistent sanft zur Fahrbahnmitte zurückdrückt, fühle ich mich nicht bevormundet, sondern nehme das an.
Den Notbremsassistent habe ich noch nicht bemühen müssen, aber gut, dass es ihn gibt.

1960 kamen im Straßenverkehr der Bundesrepublik über 14.000 Menschen zu Tode bei 9,4 Mio. Kfz,
1970 waren es über 19.000 Menschen bei 16,7 Mio. Kfz,
2024 waren es in Gesamt-Deutschland 2770 Menschen bei 69,1 Mio. Kfz. (alle Daten vom KBA)

Das ist ein sehr großer Erfolg und der gewachsenen Sicherheit in den Fahrzeugen zu verdanken.
Ich bin ein Befürworter der Verpflichtung, Assistenten einzubauen. Auch in Kleinwagen.
Die Preise sind auch schon durch rechte Außenspiegel, Gürtelreifen, Bremskraftverstärker, heizbare Heckscheiben, Gurte, Zweikreisbremsanlagen, ABS, Airbags gestiegen. Immer gab es ähnliche Diskussionen.
 
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Käufern vorzuschreiben, was in ihren Autos drin zu sein hat, ist autoritär. Das könnt Ihr drehen und wenden wie Ihr wollt. Ihr nehmt den Leuten die freie Wahl. Wenn die Assistenten so toll sind, dann werden sie sicher gut angenommen und der freie Markt regelt. Wer sie trotzdem nicht will, soll sie abwählen können. Ganz einfach. Aber nein, der Bürger braucht ja Vorschriften, an die sich alle zu halten haben. Dann hat der Tag Struktur.
 
Ihr nehmt den Leuten die freie Wahl.
Es geht nicht um deine freie Wahl, sondern um die möglichst weitgehende Verhinderung von Unfällen und Minderung von Unfallfolgen.
Im Verkehr ist die persönliche Freiheit nun einmal zu recht eingeschränkt. Und wenn ich deinen Beitrag lese, bin ich froh, dass es so ist.

Freu dich, du hast die freie Wahl auf ein Fahrzeug vorgeschriebenen Assistenten zu verzichten.;)
 
Das nächste preistreibende "Gadget" ist anscheinend schon in Arbeit.
Angeblich sind verpflichtende Türwarnsysteme geplant um "Dooring"-Unfälle mit Radfahrern zu vermeiden.

Das gezeigte Bild ist echt der Hit!
Bin auch Radfahrer und der Meinung wer heutzutage immer noch ohne Helm Rad fährt dem ist nicht mehr zu helfen.
Oder wie es mal jemand so treffend ausdrückte "wer nichts zu schützen hat braucht auch keinen Helm aufzusetzen" ;)!
 
Zuletzt bearbeitet:
Käufern vorzuschreiben, was in ihren Autos drin zu sein hat, ist autoritär.

Und das ist gut so weil Genossen wie Du dann auf andere mit einer Kiste losgelassen werden die andere gefährden. :cool:
Das könnt Ihr drehen und wenden wie Ihr wollt. Ihr nehmt den Leuten die freie Wahl.

Wo steht das Du eine freie Wahl im öffentlichen Verkehr hast oder haben kannst ?
Vor Leuten wie Dich ("Verschwörungstheoretiker") muss man die Allgemeinheit schützen, das ist gut so !
Wenn die Assistenten so toll sind, dann werden sie sicher gut angenommen und der freie Markt regelt.

Und dann rumjammern das die Autos so teuer geworden sind, der Markt regelt auch die Daciapreise die auch steigen und steigen.
Alles okay denn der freie Markt regelt ! ;)
Wer sie trotzdem nicht will, soll sie abwählen können.

Wer sagt das und wo stünde das in einer gesetzlichen Regelung an die Du Dich halten musst?
Ganz einfach. Aber nein, der Bürger braucht ja Vorschriften, an die sich alle zu halten haben. Dann hat der Tag Struktur.

Richtig, weil wenn ich mir frei auswähle wie ich mein Leben gestalten kann dann könnte es für Dich schlecht ausgehen ABER gsd gibt es Regeln fürs Zusammenleben an die auch Du Dich halten musst, egal ob es Dir passt oder nicht.

LG Rob
 
Du meinst Deine Ausflüchte und sinnlose Argumenationen ?
Als 'Waldschrat' ( nur im selbst gekauften Wald) kannst gerne nach Deinen Regeln leben aber in der Zivilisation geht es anders zu als in Deiner Phantasie !

LG Rob

EOD
 
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