Dacimilian
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Die richtige Reaktion braucht/muss man ja auch nicht durch Helfer unterstützen?
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Statistik ist, soweit mir bekannt, in jedem Studium mit das schwierigste Fach.ziemlicher Statikhumbug
ich gebe die Frage zurück: Glaubst du den Blödsinn auch selber, den du da schreibst?Glaubst Du eigentlich den Blödsinn auch selber, den Du da schreibst?
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Frankenschau aktuell: Keine Verkehrstote in Helsinki – Was kann Nürnberg daraus lernen? - hier anschauen
In der finnischen Stadt Helsinki ist seit einem Jahr niemand mehr im Verkehr gestorben. Finnland setzt sich seit Jahren dafür ein, dass nicht das Auto, sondern der Mensch an erster Stelle steht. Was können sich Städte wie Nürnberg davon abschauen?www.ardmediathek.de
Nachtrag: es gibt auch in Deutschland Kommunen, die "Vision Zero" anstreben und durch vielfältige Maßnahmen die Zahl der Verkehrsopfer stark senken konnten. Komplett "0" wird vielleicht (noch) nicht erreicht, aber sehr gute Plätze in den Statistiken. Und die Verkehrsplaner lernen und tauschen sich aus und auch die komplette "0" wird irgendwann gelingen.
bin deiner Meinung, ich kann mit "freie Fahrt für freie Bürger" auch nicht wirklich viel anfangen, das klingt ein wenig wie gewollte Anarchie, und gewisse Einschränkungen und Regeln müssen schon sein, damit das alles halbwegs gut funktionieren kann. Leider hast du mich (praktischerweise) in eine Klischee-Schublade geschoben und das darin enthaltene Feindbild auf meine Aussagen projeziert.Warum "Vision Zero" nun auch in Deutschland in greifbare Nähe gerückt ist:
Quelle: umwelt.nrw.de
Vor der Novelle war primär der Verkehrsfluss für Kraftfahrzeuge gesetzlich geschützt, nun gelten Sicherheit und Umwelt als gleichwertige Rechtsgüter. Die neuen Möglichkeiten müssen allerdings noch in das Bewusstsein der Verkehrsplaner gelangen. Immer noch werden Maßnahmen, die erlassen wurden, weil es Verkehrsopfer gegeben hat, wieder zurückgenommen, wenn es jahrelang an der so befriedeten Stelle keine neuen Verkehrsopfer gegeben hat ... um dann wieder Verkehrsopfer erleiden zu müssen, weil die ursprüngliche Gefahrensituation wiederhergestellt wurde.
Es war in der Vergangenheit Tatsache, dass erst Unfälle dokumentiert werden mussten, bevor man Maßnahmen ergreifen durfte. Vorsorgliches Handeln war oft nicht möglich.
Und sorry für Off-Topic, aber bei dem Quatsch von @Katzenpersonal ging mir die Hutschnur hoch.
Und die Doppelmoral muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, wie hier Assistenzsysteme als Gefahr eingeordnet werden, aber die sogenannte "freie Fahrt für freie Bürger" als zu schützendes Gewohnheitsrecht angesehen wird. Freiheit endet immer noch dort, wo die Freiheit des anderen beginnt.
Es gibt den Technologie-Reifegrad, gemessen auf einer Skala von 1 bis 9. In Deutschland schaffen es Innovationen häufig nur bis TRL 6, denn danach würden sie den Campus der Forschungsinstitute und Universitäten verlassen und den etablierten Produkten Konkurrenz machen. Das gilt nicht nur für Automotive, das gilt generell. Und das ist unser deutsches Problem. Die neuen Techniken, deren Entwicklung von unseren Steuergeldern bezahlt wurden, gehen dann samt Ingenieuren und Entwicklern ins Ausland und kommen als fertige Produkte zu uns wieder zurück. Wir sind dann aber nicht mehr Produzenten mit entsprechender Wertschöpfung, sondern Konsumenten. Und die zugehörige Industrie ist futsch.
Außerhalb Europas hat das ganze Spiel auch einen Namen: schöpferische Zerstörung. Und es ist z.B. ausdrückliche Strategie im aktuellen chinesischen Fünfjahresplan. Das findet in Kombination mit dem sogenannten Leapfrogging statt, also sich z.B. nicht mehr dem technischen Wettbewerb beim quasi ausentwickelten Verbrennungsmotor zu stellen sondern gleich die Nachfolgetechnik zu perfektionieren und sich so die Weltmarktführerschaft zu sichern.
Volvo bietet es als Option an, weitere werden folgen und ich hoffe, dass dieser Assi auch so rasch als möglich zwingend eingeführt wird, ohne ihn abschalten zu können.Alkohollocker gibts nur auf gerichtliche Anordnung,
Nein, jede Kollision verhindert der NBA nicht, aber jede Kollision die er verhindert, rechtfertigt dessen Einsatz. In meinem Fall hat er zuverlässig reagiert und einen Unfall verhindert.Der NBA verhindert bei weitem nicht immer eine Kollision, weil auch er keine Hintertürchen in der Physik kennt - er setzt lediglich die Geschwindigkeit möglichst schnell herab, damit kein ungebremster Aufprall erfolgt. Falls er das Hindernis erkennt, und das tun nicht alle unter allen Umständen.
Und nur weil sie nicht alles verhindern, soll der Einsatz nicht sinnvoll sein?Totwinkelassi sind v.a. bei LKW ein Thema, aber auch sie verhindern nicht alles und können eine falsche Sicherheit erzeugen.
Das sind reine Fake News der Verschwörungstheoretiker und Schwurbler.Der "Müdigkeitswarner" (den es in vielen Ausführungen gibt) gibt ebenfalls jede Menge Fails aus, und mich persönlich würde es rasend machen, wenn (bei der Kameraversion) ständig eine Linse auf mich gerichtet ist, die mit dem Konzern über Standleitung verbunden ist ...
Nein im Gegenteil. Da ich alles andere als ein perfekter Autofahrer bin, werde ich dank der Assis weniger in solche Rechtsfälle hinein gezogen. In meinen bald 50 Jahren am Steuer hatte ich (privat und Firmenfahrten eingerechnet) 5 Unfälle. 3 davon hätte schon die Assis auf heutigem Stand mit sehr grosser Sicherheit verhindern können.Kurz: die Einzigen, die Angst haben sollten, sind die Kunden der Fahrzeuge, wenn die Assistenten versagen und die Beteiligten dann professionell Haftungsbilliard spielen.
Deine Ausdrucksweise zeigt doch schon Deine feindliche Einstellung zur Technik. Mit einer solchen Haltung wirst du daher Assis auch nie akzeptieren können.Das elektronische Gelumpe ist doch heute in ...
... kurzlebigen Mist einfach
Da könnten wir wohl nicht unterschiedlicher sein. Die junge Generation wird nicht zum Problem, sondern sie ist Teil der Lösung. Meiner Meinung nach sollte man längst viel mehr junge Leute in Geschäftsleitungen, Vorständen und in die Politik berufen.Vor letzterer Gruppe grausts mir regelrecht und ich hoffe, dass ich schon lang weg vom Fenster bin, wenn die zum Problem werden.
Weder noch, ich lasse mich gerne von der Technik unterstützen, nicht mehr und nicht weniger.Die einen möchten, das Unzuverlässigkeit das Denken übernimmt, die anderen meinen Ich denke besser wie die Unzuverlässigkeit der Assis.
das kommt ganz darauf an, ob der zwangsinstallierte Helfer die gleiche Vorstellung von "richtige Reaktion" hat. Kann sein, dass er sonst ein wenig übergriffig wird.Die richtige Reaktion braucht/muss man ja auch nicht durch Helfer unterstützen?
Die meisten grossen Erfindungen und Entwicklungen der Menschheit z.B. in der Technik, Medizin und Naturwissenschaft wurden von Visionären begründet. Aber auch viele künstlerische Meisterwerke verdanken wir grossen Visionären.Ja, Menschen brauchen Denkmodelle, Ziele und Motivationen - aber keine Visionen. Die kippen sehr leicht in Ideologien, und so bemerkt man gar nicht, dass man (inzwischen) scheunentorgrosse Scheuklappen auf hat und sich immer mehr in den Blödsinn reinsteigert. Das sind schleichende Prozesse.
Richtig, Transitionsphasen sind oft kritisch, aber meist unumgänglich, um von A nach C zu gelangen.und genau dieser "Zwischenschritt" ist der kritische. Hätte nichts dagegen, wenn jemand ein VA produziert, das sich hochsicher bei allen Umgebungssituationen und variablen Parametern wie Wetter usw verhält, und das zu einem akzeptablen Preis.
Ich habe aus unzähligen Beispielen die ich aufzeigen könnte, zwei bekannte und weit verbreitete gewählt.das willst du tatsächlich nur an Windows und iPhone festmachen?
Ein Buchstaben mehr in der Modellbezeichnung oder ein Facelift haben rein gar nichts mit Innovation, Produktezyklen und der sich immer schneller ändernden Technik zu tun, sondern mit reinem Marketinggedöns. Wer sich aber von solchen Pseudoschritten stressen lässt und meint, dass sich das Rad der Zeit deswegen immer schneller dreht, ist selbst schuld.Wie erklärst du dir zB die zahlreichen Hersteller, die eine fast unüberschaubare Modellvielfalt generieren, die trotz fast identischer Bezeichnungen ständig neue Sub-Modelle generieren, die zahlreiche Änderungen im (inneren) Aufbau beinhalten?
Richtig, wer das erkannt hat wird bemerken, dass die Technik gar nicht so schnell so grosse Fortschritte macht, wie uns dies die Marketingabteilungen gerne weiss machen wollen.Ganz grundsätzliche Neuerungen sind natürlich selten geworden. Alles, was wir zB an Elektronik haben, basiert weiterhin auf Komponenten, die man bereits vor 50J eingesetzt hat: Transistor, Widerstand, Induktivität, Kondensator. Recht viel mehr ist da nicht drin, nur alles viel, viel kleiner, in viel höherer Konzentration und natürlich in zahlreichen, leistungsfähigeren Variationen. Software dasselbe: alles Bits und Bytes, alles braucht Prozessoren, Arbeitsspeicher, Massenspeicher. Selbst Algorithmen sind nicht wirklich neu, auch nicht "selbst lernende". Autos haben bis auf wenige Ausnahmen immer noch 4 Räder, einen Energiespeicher, einen Antrieb, eine Karosserie, Bremsen, Fahrwerk, Sitze, Scheiben usw.
Das ist tatsächlich ein Problem und da ist die EU zum Glück daran, solchen Machenschaften einen Riegel vorzuschieben. Aber das wäre ein Thema für einen andern Faden.Die Produktzyklen sind aber auch an Haltbarkeiten und Kompatibilitäten gebunden: ein Produkt kann schon obsolet werden, wenn keine Sicherheitsupdates mehr erfolgen oder die OS-Version zu niedrig ist - da streiken schon etliche Programme bei der Installation. Also Neukauf. Weiteres Problem sind geplante Obsoleszens-Strategien, zB empfindliche Hochglanzoberflächen, geringe Stabilität, Verwendung von Plastik-Weichmachern, die sich in 1-2 Jahren verflüchtigen, Software, die immer umfangreicher wird und Hardware-Aufrüstungen (also wieder Neukauf) äusserst nahelegt, Akkus, die nach 1-2J intensiven Gebrauchs höhere Kapazitätsverluste haben, aber man bekommt keinen (neuen) Ersatz dafür bzw die Kosten für die Reparatur übersteigen einen Neukauf undundund.
Das liegt im eigenen Einfluss- und Entscheidungsbereich, ob man mit der Mode gehen will oder nicht. Mit einer Portion Selbstbewusstsein kann man sehr gut gegen den Trend schwimmen und Statussymbolen entsagen.Und da ist natürlich auch noch die Mode, man will ja ständig "in" sein: mit einem Smartphone, das 1J alt ist und vielleicht schon ein paar Abnutzungspuren hat, erntet man nur noch mitleidiges Lächeln. Also Statusfragen, gerade (aber nicht nur) bei den jüngeren.
Es spricht nichts gegen eine objektive und ausgewogene Berichterstattung. Wenn man aber einen Bagatellschaden, den ein Robo verursacht hat wochenlang in den Medien breit schlägt, hat das wohl nichts mehr mit seriösem Journalismus zu tun sondern mit Quotenhascherei.klar, das ist für die Bevölkerung ja auch deutlich (sicherheits)relevanter ...
Gleichermassen zu seinem Vor- wie auch zu seinem Nachteil. Und das genau macht den Menschen in seinem Handeln nicht wirklich zuverlässig.Der Mensch kann vor allem intuitiv handeln.
Gemäss einer Studie der Allianz halten sich Befürworter und Gegner in etwa die Waage. Was die Untersuchungen auch zeigen ist das grosse Demografische Gefälle. Die Gen Y und Z ist der modernen Technik gegenüber sehr aufgeschlossen. Und bereits bei der Gen Alpha werden in wenigen Jahren die Assis im Auto beim Kaufentscheid eine entscheidende Rolle spielen.... Assistenten zu tun und der Ablehnung eines sehr grossen Teils der Bevölkerung, sie zu benutzen.
Jetzt hör doch endlich mit dem Gewaltausdruck "übergriffig" auf und beschäftige dich zuerst mal mit der Bedeutung dieses Wortes.das kommt ganz darauf an, ob der zwangsinstallierte Helfer die gleiche Vorstellung von "richtige Reaktion" hat. Kann sein, dass er sonst ein wenig übergriffig wird.
Das heißt es wär am besten wir lassen alles so wie es ist, weil früher war es auch okay und es wird schon passen? Oder was wär deine Lösung für den technischen Fortschritt? Stehen bleiben?
Für mich klingt das nämlich alles nach küchenpsycholgischem, moralischen Highground, gepaart mit der Meta-Aussage: „Da es ja eh alles nicht ausgereift ist, warten wir einfach bis andere Länder die Technik standfest entwickelt haben und kaufen sie uns dann einfach teuer ein“.
Sehr viele Entwicklungen basieren genau auf dem Prinzip von try-and-error. In der Pharmaentwicklung ist einer von 100 Ansätzen letztendlich erfolgreich. Nur wer bereit ist, 99x zu scheitern, wird 1x mit Erfolg belohnt. Wer hingegen das Risiko scheut, wird nie gewinnen.dass das jetzt leider doch nicht so einfach und toll war wie erhofft, sorry, haben uns geirrt, viel Geld verbraten, aber hey, wir haben es schliesslich "gut gemeint".
das gefällt dir nicht, hm?Jetzt hör doch endlich mit dem Gewaltausdruck "übergriffig" auf und beschäftige dich zuerst mal mit der Bedeutung dieses Wortes.
in der Pharmabranche ist es sogar noch viel extremer. Die wissen nur ganz selten, warum ein Medikament wirkt, sondern nur, dass es das in bestimmten Fällen tut. Wir wissen auch bis heute nicht, was zB im Detail im Körper bei Anästhesie abläuft, sondern nur, wie wir sie am besten dosieren und herbeiführen. Mit enorm vielen anderen Medis verhält es sich ganz genauso, das sind eher selten bewusst designte Wirkstoffe, die genau das machen, was sie lt Plan sollen.Sehr viele Entwicklungen basieren genau auf dem Prinzip von try-and-error. In der Pharmaentwicklung ist einer von 100 Ansätzen letztendlich erfolgreich. Nur wer bereit ist, 99x zu scheitern, wird mit dem Erfolg belohnt. Wer hingegen das Risiko scheut, wird nie gewinnen.
berücksichtigt die Studie auch die jeweilige Auswahl oder wurde nur nach pauschal Assi y/n gefragt? Es wär schon interessant, welche Assis mehr oder weniger attraktiv erscheinen und welche eventuell komplett abgelehnt werden.Gemäss einer Studie der Allianz halten sich Befürworter und Gegner in etwa die Waage. Was die Untersuchungen auch zeigen ist das grosse Demografische Gefälle. Die Gen Y und Z ist der modernen Technik gegenüber sehr aufgeschlossen. Und bereits bei der Gen Alpha werden in wenigen Jahren die Assis im Auto beim Kaufentscheid eine entscheidende Rolle spielen.
Beim Spurhalteassi ist es ein Hinweis durch sanftes Gegenlenken, den man locker ohne grossen Kraftaufwand überblenden kann.Wie willst du es denn sonst nennen? "Wohlwollend ohne deine Einwilligung die Kontrolle übernehmend"?
Nein. Der Ursprung dieses Brandings war ein Label, um deutsche Produkte besser boykottieren zu können. Hat sich dann nur gedreht weil die Produkte halt doch gut waren. Wo zehren wir da großartig davon, außer als Relikt besserer Zeiten? Wir rücken (innovationsmäßig) jedes Jahr weiter in die Irrelevanz.Das war es doch mal, was "made in germany" bedeutet hat, oder? Davon zehren wir heute noch.
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