Künftig dürfen Tankstellen nur noch einmal um 12.00 Uhr die Preise erhöhen

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Heute nach 12: Verstehe ich jetzt nicht wirklich. SMH ist die Tanke ohne Menschen und war immer am günstigsten, IMMER!. Und nun?

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Eine Tanke darf für den Liter 10 Euro verlangen und du kannst wählen, wo du tanken willst. Das ist nicht dubios sondern der Markt.

Dumm nur dass die Preisgestaltung nahezu ausschließlich von Konzernen und der Politik bestimmt wird und eine Tankstelle quasi nichts am Liter Sprit verdient, also schleich dich mit deinem „mArKt“.

Ist dir so langweilig, oder warum musst du hier eigentlich immer alles zerreden? Ich lass dir mal was da, die Zeit dafür hast du sicherlich.

Erklärung Spritpreis für Frustrierte

PS: Vorsicht, absichtlich hektisches Video ;)
PPS: Nein, das ist in der Schweiz nicht anders ;)
 
Bei mir in Portugal werden Kraftstoffpreise seit eh her staatlich geregelt. Maximalpreise werden eine Woche vorher für die kommende Woche festgesetzt und angekündigt. Momentan sind die Preise an der Algarve moderat, obwohl sie vor dem Irankrieg ähnlich dem Niveau Deutschlands entsprachen. Preise (02.04.2026):
 

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Gegen 18 Uhr: Es wird deutlich, dass je später um so günstiger. Da die nur nach unten korregieren können hangeln die sich langsam tiefer um Kunden zu bekommen. Wahrscheinlich muss man kurz vor Geschäftsschluss tanken. Hier bei mir alle um 22 Uhr / 21 Uhr.

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sie scheinen zu begreifen ( hoffe ich ) das Konkurrenz das Geschäft belebt und nicht Preisabsprachen.
Heute Mittag um 12 Uhr bei Jet 2,169 und jetzt bei 2,119, gleichauf mit den Freien Tankstellen. Aral bei 2,189 und an der BAB bei 2,559 Euro für E10.
Nun ja deshalb tanke ich schon Jahrzehnte nimmer an der BAB :-)

Gruss
Steffen
 
Eine Tanke darf für den Liter 10 Euro verlangen und du kannst wählen, wo du tanken willst. Das ist nicht dubios sondern der Markt.
Ja, das schlimme ist es geht noch höher. Und getankt wird dann trotzdem noch. Weil man halt nicht anders kann und darauf angewiesen ist. Der Spruch es ist fünf vor 12 passt jetzt auch fürs tanken als Countdown :rolleyes:

Grüße Martini
 
Und getankt wird dann trotzdem noch. Weil man halt nicht anders kann und darauf angewiesen ist.
Man kann schon anders, wenn man will. Rund 50% der Fahrten sind reine Freizeitfahrten auf die man verzichten kann. Heute Nachmittag war z.B. der Stau am Gotthard 15km lang. Die Leute schimpfen zwar über die gestiegenen Preise, dennoch sitzen sie ins Auto und fahren für netto (d.h. abzüglich der Reisezeit) 2-3 Tage in den Süden. Bei diesem Marktverhalten der Kunden würde ich als Erdölkonzern noch sehr viel höhere Preise verlangen, den offensichtlich ist die Zahlungsbereitschaft für das "Suchtmittel Autofahren" vorhanden.

Aber es gibt ja auch noch welche, die ihr Verhalten bei steigenden Benzinpreisen anpassen. So wird in Zeiten hoher Spritpreise vermehrt mit dem öV gefahren/gependelt, für Kurzstrecken wird wieder mehr das Rad benutzt, eCargo-Bikes boomen, und auch das Home-Office erlebt wieder einen Aufschwung.
 
... Aber es gibt ja auch noch welche, die ihr Verhalten bei steigenden Benzinpreisen anpassen. So wird in Zeiten hoher Spritpreise vermehrt mit dem öV gefahren/gependelt ...
Bis zum Kriegsbeginn hatte ich morgens immer Sitzplatz mit Tisch und konnte meine Tasche mit meinem "tragbarem Büro" neben mir abstellen. Jetzt ist der Zug voll und ich bin froh, wenn ich überhaupt einen Sitzplatz bekomme.


... für Kurzstrecken wird wieder mehr das Rad benutzt ...
Was nicht nur den Ölkonzernen den Übergewinn streitig macht, sondern auch noch das Gesundheitssystem entlastet (nicht, wenn man nur einmal ausnahmsweise mit dem Rad fährt: dann erkältet man sich und ist zusätzlich krank; man muss sich schon das Radfahren behutsam und dauerhaft wieder angewöhnen, dann stellt sich auch eine gewisse Kerngesundheit mit ihrer Widerstandskraft gegen alle möglichen Bazillen, Bakterien und Viren wieder ein).

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, arbeiten mittlerweile in NRW mehr Menschen in Jobs für erneuerbare Energien als seinerzeit in der Montanindustrie und der neue Industriezweig erwartet wegen der aktuellen Entwicklung einen zusätzlichen Boost.

Ich weiß, es kann nicht jeder Halter eines Elektroautos sein, oft passen die Umstände noch nicht. Aber vielleicht kann man sich in Nachbarschaften zusammentun und Fahrzeugpools bilden, um möglichst viele Kilometer elektrisch und nur noch sehr wenige Kilometer mit fossilen Brennstoffen zurückzulegen. Da hat @Joggeri61 einfach einen Punkt: bleibt die Nachfrage hoch, bleiben es auch die Preise.


Und bitte Geduld, die ersten 14 Tage nach der Gesetzesänderung darf man nicht werten. Einfach mal etwas abwarten und dann erst ein Urteil fällen. Mit der Gesetzesänderung geht der Preis nicht runter, er wird nur besser kalkulierbar und damit für Menschen, die sich die Zeit zum Tanken nicht frei auswählen können, ein bisschen gerechter. Ich habe mir diesen Schritt schon lange gewünscht, ich hasse Schnäppchenjagd ... Schnäppchen jagen zu müssen fühlt sich halt so an, als wenn man nichts Besseres zu tun hätte.


Nachtrag: noch ein letzter Funfact: soviel verschenkt Deutschland jedes Jahr an ferne Länder für Energie, die man auch im eigenen Land "ernten" könnte:
Und der Balken für 2026 wird wieder richtig doof hoch wachsen.
 
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... SMH ist die Tanke ohne Menschen und war immer am günstigsten, IMMER!. Und nun ...
Verzeih' es ihnen. Wenn sie günstig sind und wenig Profit machen, haben sie auch den geringsten finanziellen Rückhalt und müssen vorsichtig kalkulieren. Das pendelt sich wieder ein. Eigentlich ist das ein gutes Zeichen, halte ihnen die Stange.
 
Man kann schon anders, wenn man will. Rund 50% der Fahrten sind reine Freizeitfahrten auf die man verzichten kann. Heute Nachmittag war z.B. der Stau am Gotthard 15km lang. Die Leute schimpfen zwar über die gestiegenen Preise, dennoch sitzen sie ins Auto und fahren für netto (d.h. abzüglich der Reisezeit) 2-3 Tage in den Süden. Bei diesem Marktverhalten der Kunden würde ich als Erdölkonzern noch sehr viel höhere Preise verlangen, den offensichtlich ist die Zahlungsbereitschaft für das "Suchtmittel Autofahren" vorhanden.
Aber sonst geht es die gut.......
Ich fahre am Dienstag auch nach Italien für 4 Tage........ich habe mein ganzen Leben gearbeitet und soll jetzt auf meine Freizeitfahrten verzichten.....:ROFLMAO: mit Sicherheit nicht.....lieber höre ich mit dem Rauchen auf......:)

Ich fahre gerne Auto und Zweirad......das wird sich auch nicht ändern wenn Benzin 3 Euro oder mehr kostet.

LG Thomas
 
Aber sonst geht es die gut.......
Es ging nur um diese Aussage "Weil man halt nicht anders kann und darauf angewiesen ist."

Ich will bestimmt niemandem das Autofahren verbieten. Aber wenn man sich Freizeitfahrten gönnen will, dann darf man sich nicht im gleichen Atemzug darüber beschweren, dass man gezwungen werde, die hohen Preise zu bezahlen und es keine Alternativen gäbe.

P.S.:
Sobald es genug Zeitgenossen gibt denen es nichts ausmacht, dass der Liter Sprit 3 Euro oder noch mehr kostet, dann wird es auch nicht mehr lange dauern, bis er 3 Euro oder noch mehr kostet. Die Zahlungsbereitschaft/Preissensitivität der Kunden ist ein wichtiger Faktor bei der Festlegung der Preise. Und damit wären wir wieder beim Thema Marktwirtschaft.
 
Was soll ich mit einem Bahnticket......hilft mir nichts......
Haben einen Spring und in der Familie mehrere Zweiräder, APE.......
Zur Not kann ich auch mal 2 Monate überbrücken ohne an die Tankstelle zu fahren.....
ansonsten schaffe ich mir wieder ein Pferd an.....:ROFLMAO:

LG Thomas
 
Leute kauft mehr Bahntickets
Ich will ja jetzt nicht "den Teufel an die Wand malen" aber da würde ich mich vorher lieber mit genug haltbaren Lebensmitteln eindecken!
Wer weiss schon wie es um die Versorgung der Supermärkte bestellt ist sollte der Sprit wirklich knapp werden ;)!
Hoffen wir mal dass sich die Lage bald wieder entspannt....
 
Ich will bestimmt niemandem das Autofahren verbieten. Aber wenn man sich Freizeitfahrten gönnen will, dann darf man sich nicht im gleichen Atemzug darüber beschweren, dass man gezwungen werde, die hohen Preise zu bezahlen und es keine Alternativen gäbe.
Mit angewiesen meinte ich z.B. jemand wie ich, der am Dorf wohnt, ohne Anschluss am ÖPV. Oh Verzeihung, zweimal am Tag kommt ein Bus, aber leider zu völlig unbrauchbaren Zeiten. Fahre mit dem Duster deswegen meine ersten 12 km zum Bahnhof und pendle dann seit Jahrzehnten die restlichen 50 km mit dem Zug zur Arbeit und wieder zurück. Daher weiß ich von was ich rede. Das meinte ich mit angewiesen und nicht anders kann.
Würde ich nur aus der Haustür für die Arbeit fallen oder hätte eine super Anbindung dann bräuchte ich auch kein Auto.
Die nächsten Tage/Wochen wird es sich zeigen wie es sich mit den Spritpreisen verhält. Wir wissen ja leider alle was der Auslöser dafür war.

Grüße Martini
 
Die Unabhängigkeit vom Auto und somit die Anbindung an den öV war bei uns das wichtigste Kriterium bei der Hauswahl. Und wenn sich nichts passendes ergeben hätte, wären wir weiterhin in der gut gelegenen Mietwohnung geblieben. Lrtztendlich muss man dabei auch an Zeiten denken, wo man altersbedingt nicht mehr Autofahren kann.
 
Och jo, das Thema hat sich eh bald erledigt, dann steht nur noch 00,00 an den Presitafeln …
Die Kraftstoffverfügbarkeit stoppt nicht von heute auf morgen, da gibt es einen abgestuften Plan. Außerdem haben wir das alles schon erlebt mit Sonntagsfahrverboten und Tempolimit als erste sanfte Maßnahmen für alle, die keine systemrelevanten Fahrten durchführen müssen.
 
Autofahren bedeutet für mich ein Stück Freiheit - wohl auch für viele andere auch, sonst würde trotz hoher Spritpreise der Verkehr weniger werden. Gottseidank fahre ich einen Benziner und habe heute nur 1,88 €/l bezahlt (E5). E10 wird in Portugal nicht angeboten. Über die Grenze, in Spanien, kostet Superbenzin noch weniger: 1,57 € (E5), Diesel 1,75 € und Autogas 0,83 €
 
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