Habe ich heute gelesen: Da an Ostern schönes Wetter war und wenig gearbeitet wurde stieg der Strompreis zeitweise auf minus600€. Bedeutet daß die Stromerzeuger 600€ pro Megawattstunde drauflegen mußten um den Überschuß loszuwerden. Was zwingend erforderlich war und ist sonst hätten wir spanische Zustände bekommen.
So einfach ist die Sache mit den Stromgestehungskosten auch wieder nicht.
Ja. Leider werden die (Batterie-)speicher bürokratisch ziemlich ausgebremst. Die ANträge dafür liegen vor, werden aber viel zu langsam abgearbeitet.
Man muss aber auch sagen, dass negative Strompreise eher selten sind und gehen im Rauschen unter. Aber klar - die sind Teil des Übergangs.
Hier standen auch praktisch alle Windräder still, obwohl kräftiger Wind wehte. Schade um die nicht verwertete Energie. Andererseits zeigt das, was PV mittlerweile zu leisten vermag - und es ist erst April (allerdings war auch Ostern mit entsprechend reduziertem Bedarf).
Würde gerne mal den Strom zu Minus Preisen abnehmen, warum bekomme ich sie nicht ?
Es gibt Anbieter, bei denen Du die aktuellen Börsenstrompreise zahlst - allerdings erfordert das permanente Aufmerksamkeit, denn natürlich geht der Preis auch gerne mal ins andere Extrem. Mir ist das zu aufwändig und ich beziehe lieber zu gemitteltem Preis. Übrigens seit Februar ein Jahr für 25ct/kWh. Ich glaube, den Preis hatte ich zuletzt 2020(?). Und mit Balkonkraftwerk liegen wir hier bei unter 40€/Monat. Die Zählermiete ist schon mehr als ein Drittel der Kosten. Da lohnen Tarifvergleiche kaum noch.
Zum Sparen von Sprit: Dinge in der (Klein-)Stadt erledige ich zu Fuß oder Rad oder über Land oft per Simson Schwalbe (60km/h, 1,7l/100km). Für Pendler ist vielleicht ein Roller oder E-Bike (beide mit 45km/h) interessant? Oder natürlich Fahrgemeinschaft - mit nur einem Mitfahrer halbieren sich die Spritkosten!