Künftig dürfen Tankstellen nur noch einmal um 12.00 Uhr die Preise erhöhen

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Die Politik macht das, was sie gut kann, sich als Kümmerer fürs "Volkswohl" inszenieren, mehr ist das wirklich nicht. Weil unterm Strich darfst die Preise bezahlen, ob mit oder ohne 12 Uhr Regelung

Was erwartest du denn von der Regierung, dass die Spritpreise gedeckelt werden? Und danach die Preise für Milch, Brot, Wohnungsmiete, Smartphones, Versicherungen, Reifen, MTB, Klodeckel, …?
Die Bemerkung von mir (Inszenierung der Politik als Kümmerer, ohne Auswirkungen auf Benzinpreise) war erstmal nur eine Feststellung, auf die du übrigens überhaupt nicht eingehst.
Zu deiner Antwort: Dann bist du scheinbar dafür, dass vermutlich vieles von dem, was in deiner Aufzählung so vorkommt: "die Preise für Milch, Brot, Wohnungsmiete, Smartphones, Versicherungen, Reifen, MTB, Klodeckel, …?" aufgrund des hohen Ölpreises, noch teurer wird und der Endkunde das alles ganz selbstverständlich zu bezahlen hat, weil "freier Markt" und so?

Ich finde das im negativen Sinne bemerkenswert, weil du diesen "freien Markt" über das materielle Wohl der Menschen stellst
 
Bei uns in Parsberg wurden die Preise um 12 drastisch erhöht.......Super 2.32,9, Diesel2.53,9.......Super 18 Cent mehr und Diesel 25 Cent.....mal gut das ich noch Benzin für 182,9 in der Garage habe.....:)

LG Thomas
 
Dann bist du scheinbar dafür, dass vermutlich vieles von dem, was in deiner Aufzählung so vorkommt: "die Preise für Milch, Brot, Wohnungsmiete, Smartphones, Versicherungen, Reifen, MTB, Klodeckel, …?" aufgrund des hohen Ölpreises, noch teurer wird und der Endkunde das alles ganz selbstverständlich zu bezahlen hat, weil "freier Markt" und so?
Ich bin für eine Wirtschaft, wo der Staat so wenig als nötig und nicht soviel als möglich eingreift. Dabei soll der Staat gezielt bei sozialen Härtefällen unterstützen, aber nicht nach dem Giesskannenprinzip. Man kann die Soziale Marktwirtschaft schlecht finden, aber was wären die Alternativen? Eine Planwirtschaft ist es bestimmt nicht.

Ich finde das im negativen Sinne bemerkenswert, weil du diesen "freien Markt" über das materielle Wohl der Menschen stellst
Ich finde es eher verwerflich, dass sich die Menschen immer mehr über das materielle Wohl definieren. Immer mehr, weiter, höher, schneller, schöner, reicher, besser, stärker, … erhöht aber letztendlich die Zufriedenheit nicht, sondern läuft ab einem gewissen Punkt auf das Gegenteil hinaus.
 
Bei uns in Parsberg wurden die Preise um 12 drastisch erhöht.......Super 2.32,9, Diesel2.53,9.......Super 18 Cent mehr und Diesel 25 Cent.....mal gut das ich noch Benzin für 182,9 in der Garage habe.....:)

LG Thomas
bei uns um 15 Ct, die seither nicht mehr reduziert wurden. Nach 12h hauen sie dann die einmalige Erhöhung drauf.

Punkt Mitternacht schlägts nochmal auf (wer merkt das schon?), um12 h später offiziell eine Erhöhung vorzunehmen.
Heute Abend gehe ich mal kontrollieren ...
 
@Martini
also dieses Theater hat in Österreich keiner gemacht wie hier. Nicht mal bei der Einführung damals. Dort ist die 12 Uhr Regel seit 2011 in Kraft und wird immer wieder verlängert. Klar gibt es regionale Unterschiede. Bei uns in Bregenz war der Sprit immer teurer wie 40 Km weiter in Feldkirch, also kurz vor Lichtenstein. In Innerösterreich war es eh billiger.
Das was jetzt hier passiert ist Kapitalismus in Reinkultur und der Staat verdient an jedem Liter heftig mit.

In Österreich gibt es auch etwas Neues, ausßer das nur noch 3x die Woche erhöht werden darf.
Eine der ab Mittwoch geltenden Verordnungen soll die Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel um fünf Cent pro Liter senken. Ziel sei es, staatliche Mehreinnahmen aus der Umsatzsteuer infolge gestiegener Preise direkt an die Kundinnen und Kunden zurückzugeben. Bis Ende des Jahres soll diesbezüglich die Budgetneutralität sichergestellt werden. ( Quelle ORF am 31.03.26 )

Gruss
Steffen


An meiner alten Stammtanke ( ist übrigens eine rein deutsche Kette aus Bayern ) sind gerade folgende Preise:

Super E5 : 1.829 Euro
Super E10 : 1.919 Euro
 
Der Staat freut sich, denn der verdient mit.
Und wer ist der Staat? Es ist eine Volksgemeinschaft die in einem bestimmten Gebiet d.h. einem Land lebt zu der jeder von uns gehört. So gesehen ist ein Staat der gut verdient nicht grundsätzlich schlecht. Wenn es dem Staat gut geht, geht es dem Bürger im Staat gut.
 
@Intrepid
vergiss was ein Abgeordneter mit Parteibuch sagt. :-) Aber irgendwo hat er Recht. Das Nutzerverhalten ändert sich. Die Leute tanken wenn der Preis niedrig ist, oder wenn absolut nötig nur 10 Liter oder so. Du kannst es jetzt ja besser einschätzen. Das was in D vorher war, war "Verar...." . Selbst erlebt, innert 30 Minuten 3 x den Preis geändert. Aber der Deutsche lässt das ja mit sich machen, wie vieles andere auch. In anderen Ländern würde nicht nur die Luft brennen.
Hier duckt man sich vorm Michel weg. Egal, man muss abwarten. Was passieren wird, ist ein Konkurrenzkampf zwischen Konzernen.
Bin ich zu teuer dann machen andere das Geschäft oder ich muss mit dem Preis runter und ich muss als Konzern Preise der anderen beobachten und nicht sich mit Ihnen absprechen.
Ich habe bis vor 5 Jahren in A geschafft und gelebt und kann es dort einschätzen. Da hat sich auch nichts geändert bis auf die Neuerungen die vor kurzen eingeführt wurden ( #127) . Aber das wird in D nie passieren, das der Staat auf Steuern verzichtet.

Gruss
Steffen
 
Das hängt von der Schere zwischen arm und reich ab, wie weit die auseinander klafft. Je ungleicher das Vermögen verteilt ist, um so geringer der Prozentsatz, wem alles es gut geht.
Es profitieren alle. Ein Staat der genug Geld hat kann die Infrastruktur unterhalten und ausbauen, in Bildung, Forschung und in das Gesundheitswesen investieren, Sport, Kultur und Vereine unterstützen und für die Sicherheit der Bürger sorgen. Und nicht zuletzt kann er auch seine soziale Verantwortung wahrnehmen. Und für das alles braucht es nun mal Unsummen an Geld. Zum Nulltarif und mit Geiz ist Geil kommt man da nicht weit.
 
@Joggeri61 , anscheinend lebst du nicht in Deutschland.
Denn hier wird zwar Sondervermögen beschlossen (Schulden) gemacht, aber es wird weder Infrastruktur ausgebaut noch investiert in Forschung, Bildung oder Gesundheit. Es werden Haushaltslöcher gestopft und sinnlose Expertenkommissionen gebildet, die Millionen verschlingen.
Was als nächstes kommt, ist eine Mehrwertsteuererhöhung .
Das hat nichts mit Geiz ist Geil zu tun.
Das ist Unfähigkeit der Regierenden.

Ich habe fertig..........
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns in Bregenz war der Sprit immer teurer wie 40 Km weiter in Feldkirch
Und das war vermutlich so, weil so Deutsche, wie auch ich früher, bis eben maximal etwa Bregenz fahren, um günstigere Sprit zu bekommen als "zu Hause".
Seitdem ich Autogas habe lohnt sich das für mich nicht mehr. Vorher bin ich hin, wenn der Tank annähernd leer war, ich sowieso auf dem Weg nach Wangen war und einen Kanister hatte ich auch immer mit.
 
@Joggeri61 , anscheinend lebst du nicht in Deutschland.
Ich lebe in der Schweiz und da sind die Regierenden nicht mehr oder weniger fähig als anderswo. Aber bei uns hat die Bevölkerung offenbar begriffen, dass wir alle im selben Boot sitzen, Arm, Reich, Wirtschaft (sbosse) und Regierung. Da gibt es mehr miteinander statt Gegeneinander / Klassenkampf und es herrscht eine grundsätzlich liberale Einstellung gegenüber der Wirtschaft und der Politik.
 
@urpes
Die Deutschen fahren nur bis Hörbranz zum Schindele oder Deuring
:)

Aber das ist ja auch normal. Wir sind ja auch zum Einkaufen nach Lindau gefahren.

Gruss
Steffen
 
In einen Kapitalismus kann man nur was bewegen wenn man die Nachfrage reduziert.
Solange getankt wird wie bisher wird es auch weiterhin ausgenutzt.
Mehr Homeoffice, mehr E-Autos, mehr Solar und Photovoltaik, mehr Windkraftanlagen, und auch ein Tempolimit könnte den Verbrauch reduzieren und vielleicht ein Umschwenken der Ölmultis bewirken. Das müsste allerdings auch bewusst gesteuert und gefördert werden.
Aber da gehen unsere Politiker nur recht widerwillig ran.
 
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