Katzenpersonal
Dacianer-Cruiser
- Beiträge
- 48
- Fahrzeug
- Duster 3
- Modell
- Expression
- Motor
- TCE130 4x4 M-Hybrid
- Baujahr
- 2024
yep, du bringst es sehr einfach auf den Punkt.Fakt ist nunmal daß die Batterie prozentual der häufgste Pannengrund geworden ist. Dies im Gegensatz zu früheren Zeiten ohne die rigorosen und nur teilweise nachvollziehbaren "Umweltvorschriften".
Es stellt sich auch die Frage ob der Aufwand der Produktion einer neuen Batterie plus Pannenhelfer- und Werkstatteinsatz sowie das Recycling der alten Batterie nicht mehr Umweltschäden verursacht als das Fahren ohne Batteriemanagement.
Die Batterie muss ja nicht nur produziert werden. Es müssen auch mehr recycelt werden, dh mehr Batterien müssen gesammelt, in die entsprechenden Werke transportiert und die Rohstoffe wieder an die Fertigungszentren transportiert werden - bei dem Gewicht von Blei ist das schon eine Hausnummer. Überall ein Mehr an Transport, Lagerung und Energieeinsatz. Dazu sehr viele (unnötig zusätzliche) LKW-Einsätze für Pannen- und Abschleppeinsätze. Wer will einem da plausibel darlegen, dass man damit CO2 sparen kann?
Dazu kommt, dass gerade die Vertragswerkstätten gewaltig übertrapaziert werden, im Grunde oft für Nichtigkeiten, nicht selten, ohne dass etwas verwertbares dabei herauskommt - durch den Stau bekommt man auch öfter mal einen Korb bzw einen Termin in beträchtlicher Ferne (nächster Monat und später). Ich bin jetzt schon 2mal hängengeblieben, beide Male dürfte es irgendwas mit der Updatefunktion zu tun gehabt haben. Das FOTA-Update selbst war sauber und nachdem es vollzogen war, lief er wieder problemlos. Werkstattaussage: schulterzuckend "wir wissen, da war was, aber am nächsten Tag morgens, als wir anfangen wollten, war der Fehlerspeicher leer - fahren Sie einfach weiter". Solange man noch Garantie hat, war es (fast) nur Zeitverschwendung, ansonsten fliesst wohl auch etwas Geld.
Ein BMS finde ich grundsätzlich nicht schlecht. Nur über dessen Programmierung gehen die Meinungen auch in Fachkreisen zT sehr stark auseinander. Es ist inzwischen einfach zuviel politisch-ideologischer Schnellschusskram statt technisch, auch soziologisch-psychologisch durchdachte ergonomische Lösungen eingebaut. Der Fahrer wird zur Nebensache und zu sowas wie einem dressierten Geldscheisser-Äffchen, das ständig von Programmteilen erzogen zu werden hat, damit er auch richtig funktionert, so wie man sich das (moralisch / ideologisch / wirtschaftlich) in speziellen Nicht-Fachkreisen vorstellt.
Wirklich: ich liebe meinen D3, er gefällt mir wirklich super, an der Hardware hab ich kaum was zu bemängeln. Aber die Software könnte ich täglich zweimal an die Wand klatschen. Das fängt schon beim Einsteigen an, wenn ich lautstark mit "DUM-DUMMMMM" begrüsst werde, nur um einen Augenblick später (gerade, dass ich auf dem Sitz Platz genommen habe und nach dem Gurt greifen will) im Display zu erfahren, dass er sich jetzt aus Energiespargründen runterfahren wird. Dann hat man ein paar Sekunden Zeit, um auf das Display zu tatschen, erst dann lässt er von seinem Vorhaben ab, sonst würgt er gnadenlos den Radio ab und schaltet das Display aus.
Sowas soll "normal" sein? Sowas soll der Kunde gut / positiv finden? Das ist nicht mal ansatzweise durchdacht. Selbst ein Viertklässler hätte so einen Unfug nicht verbrochen.