Zweitens: hat jemand den T-Online Artiekl gelesen? Der ist doch Mist...
Es wird zuerst von einer Satellitenüberwachung geschrieben, die wie auch immer das Fahrzeug kontrollieren soll.
Dann ist es plötzlich "nur" noch die Schildererkennung im Fahrzeug, die zum Bremsen anregen soll.
Man sollte, bevor hier wieder das übliche EU Gejammere weitergeht, mal bedenken, dass in den Köpfen vieler Politiker viele Schnapsideen herumschwirren, von denen es die meisten nicht in die Gesetzgebung schaffen. Dafür in die Lückenfüller bestimmter Gazetten, die ihre Seiten damit voll bekommen und Volkes Zorn bedienen. Ich empfehle mal zu entspannen und nicht jeden Scheiss ernst zu nehmen, der irgendwo abgedruckt ist.
ich stimme dir zu, dass man (besonders heutzutage) nicht alles auf Anhieb glauben (und verbreiten) sollte, was multmedial gerade so präsentiert wird. Es sind einfach zuviele Interessengruppen mit eigener Agenda unterwegs, und es ist immer verführerisch, bereits im Gehirn vorhandene Verdachtsmomente mit Daten zu untermauern, die einem (mit welcher Motivation auch immer) zugeführt werden. Aber Daten sind halt nicht automatisch Fakten.
Also ja, man muss alles selbst hinterfragen (idealerweise nicht mit KI). Auch immer wieder sich selbst. Andererseits: die Jungs und Mädels in Brüssel haben bereits ohne viel Aufhebens oder wissenschaftliche Grundlage ein paar "Assistenz"-Pakete und Einschränkungen durchgeboxt, und sie sind nach wie vor abhängig von ihrer Wählerschaft, von denen eine ganze Menge "Interessengruppen" ziemlich ideologisch (und damit irrational) unterwegs sind. Einige davon sind Kernstädter-Vereinigungen, die dem Individualverkehr und dabei besonders dem PKW generell aktiv den Kampf angesagt haben, weil ihnen das aus ihrer Kernstädterperspektive logisch erscheint und vielleicht in einigen Fällen auch ist. Aber zu deren Forderungen gehören auch bundes- und EU-weite Geschwindigkeiten für PKW, die teils unter denen von E-Bykes liegen, Fahr-, Durchfahr und Parkverbote wo immer möglich, ua aber auch Zwangsassistenz, damit ja kein einziger Unfall passieren kann. Sie fordern auch (pauschal), dass sich gefälligst alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen und ihr Auto abzuschaffen hätten (meist, weil sie als Ballungszentrumsbewohner es nicht anders kennen, einen funktionierenden ÖPNV zur Verfügung haben und jedes überflüssige Auto zutiefst hassen, wobei SUVs ganz oben auf der Hassliste stehen). Da sind jede Menge irrationale Narrative und absurd-verallgemeinender Forderungen unterwegs, und viele davon sollen schlicht und einfach das Autofahren so unattraktiv wie nur irgend möglich machen.
Würdest du deine Rente darauf verwetten, dass da nicht noch viel mehr kommt? Jetzt, wo alle Neuwagen ab Werk dauerhaft zwangsvernetzt sein müssen, die Überwachung und Kontrolle von Fahrzeugen (bzw deren Fahrer) bereits etabliert ist und somit die Tür für alle möglichen Honigtöpfe und ideologische SF-"Visionen" sperrangelweit offen stehen?
Ich denke da auch zB an Versicherungen jeder Art (variablen Versicherungsbeitrag aufgrund von selbst bestimmten Risikofaktoren mit akribischen Mitteln bis hin zu pseudowissenschaftlichen Persönlichkeitsanalysen ermitteln, was viele Privat- bzw Meta- und Telemetriedaten erfordert). Die Hersteller können über diese Daten im Prinzip bereits verfügen, nur weitergeben und -verarbeiten ist noch untersagt.
Ein ganzes Stück weiter entfernt könnten (teil)automatisierte Strafen folgen, das volldigitale Ticket mit automatischer Abbuchung, Eintrag ins Sündenregister, Entzug des FS und sofortige Stillegung des Fahrzeugs. Die Möglichkeiten sind alle da. Sicher, dass DSGVO & Co nicht nach und nach aufgeweicht und die wirtschaftlich wertvollen Daten nicht irgendwann doch genutzt werden dürfen?
Man sagt zwar, dass nichts so heiss gegessen wird, wie es gekocht wird, und das stimmt meistens auch. Aber das Grundproblem mit negativen Einflüssen (insbesondere irrational basierte Ideologien) bleibt: wenn sie den Fuss mal in der Tür und Teilerfolge erzielt haben, ermuntert sie das normalerweise zu immer frecheren Forderungen (Fass ohne Boden). Und wenn sie sich mal gut in Regierungen eingewanzt haben, ist es auch sehr schwer bis unmöglich, sie da wieder rauszubekommen. Zumal sie sich ja immer als "die Guten" und alle ihre Forderungen als "alternativlose Notwendigkeit" präsentieren. Wer könnte schon was gegen ein Argument wie "weniger Unfälle" haben? Ob das (mit deren Massnahmen) je real erreicht wird oder werden kann, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Aber das kümmert die nicht.
Klar, das hört sich alles ein bisschen nach VT an. Aber denkt mal 15-20J zurück. Wenn euch damals jemand gesagt hätte, was heute (nicht nur im KFZ-Bereich!) Realität ist ... ich hätte ihm oder ihr ziemlich blumig nennenswerte freud'sche Anomalien bescheinigt.