Fehlermeldung P16BC

Ja, das kann durchaus auch passieren. Alte GK sehen an der Spitze oft krümelig aus.
 
Mal wieder "News" von mir. Heute, beim Umparken des Dokkers, hatte ich doch tatsächlich wieder eine Fehlermeldung... das währ ja echt blöd, wenn das Teil (das offensichtlich nicht originale Renault Teil) anstatt nach 2 Jahren, schon nach 2 Wochen kaputt währe :-) ....
Ich hab den Fehler erstmal gelöscht... mal gucken, was passiert. Ich war heute ehrlich gesagt zu faul, mich unter das Auto zu legen.

ich werde berichten, vielleicht liegt es ja auch an meinem selbst gebauten Zwischenstecker, ist gut möglich.

viele Grüße
Erich
 
ich werde berichten,
jou.... keine Ahnung.
Wollte grad Tanken fahren, da war der Fehler wieder da, hab dann mal nach geguckt, einen anderen Stecker an das Thermostat gesteckt, und damit den Widerstand gemessen, 16 Ohm... also ok.
Dann habe ich die Steckverbindungen optisch begutachtet, aber nichts auffälliges gefunden, dann alles wieder zusammen gesteckt, und seither geht es.
Vielleicht ist mein Zwischenstecker doch keine gute Idee, wobei der aktuell unauffällig ausschaut.

mal sehen.
Viele Grüße
Erich
 
Vielleicht passt der Stecker nicht hundertprozentig, oder hat einfach Kontaktprobleme durch irgendwelchen Überzug (Oxidation).
Eventuell mit Kontaktspray einsprühen.
 
Wer billig kauft, kauft 2x oder: ich bin zu arm, um billig zu kaufen :LOL:

Mal fix geguckt: bei kfzteile24 liegen die Dinger zwischen 55 und 85€ als Markenteil.
 
Hoffe das es eine logische Erklärung gibt, kannst natürlich trotzdem Recht haben.
jou, das hoffe ich auch....
der Fehler ist leider sehr "Sporadisch".... wenn das Thermostat wirklich hinüber ist, dann lässt er sich ja nicht mehr löschen.
Aktuell geht es 1-2-3 Fahrten, dann kommt er wieder, usw.
Am WE schau ich genauer nach. Versprochen, und natürlich werde ich berichten.
 
Halli hallo,

aaalso.... vermutlich war der Stecker (Ebay, LINK) schuld am Problem.

Heute habe ich den verbauten Stecker drann gelassen, und am "Zwischenstecker" den ich ja drinn habe, dann gemessen, tatsächlich war der Widerstand unendlich.
Dann habe ich anderen (neuen, den ich schon auf Lager habe) angeschlossen, Widerstand grob 15 Ohm (mit dem hab ich ja vor ein paar Tagen auch schon gemessen).
Wenn ich an dem verbauten Stecker rum wackle, dann ist manchmal der Kontakt da gewesen, und meistens nicht.
Diesen habe ich also nun ersetzt, Und habe ihn "Seziert"...

Was soll ich sagen: an den Bildern (die aufgebogenen Kontakte) sieht man, dass bei dem Kontakt am schwarzen Draht tatsächlich scheinbar ein Stanzfehler war, und die Feder fehlt... man kann das auch schon an dem Bild erahnen, wo ich beide Kontakte zwischen den Fingern halte.

Auffällig war an dem "defekten" Stecker übrigens, dass man das schwarze Kabel 1-2 mm raus und rein schieben konnte, wogegen das Rote Kabel fest war. (davon hab ich auch noch ein Video, aber das hilft ja nicht viel).

Das Thermostat sieht innen soweit gut aus.

So, nun bin ich gespannt, ob das Problem jetzt erstmal wieder weg ist.
==> Fazit: auch der Stecker selber kann also durchaus eine Fehlerquelle sein, vorallem die billigen Ebay Stecker für die Kennzeichenbeleuchtung. Ich kenne aber keine andere Quelle für den Stecker.

Am Billigen Thermostat liegt es also scheinbar nicht
:)
 

Anhänge

  • IMG_20260411_115756.webp
    IMG_20260411_115756.webp
    574,5 KB · Aufrufe: 12
  • IMG_20260411_121825.webp
    IMG_20260411_121825.webp
    224,9 KB · Aufrufe: 12
  • IMG_20260411_124328_BURST002.webp
    IMG_20260411_124328_BURST002.webp
    240,4 KB · Aufrufe: 12
  • IMG_20260411_124812.webp
    IMG_20260411_124812.webp
    156 KB · Aufrufe: 12
  • IMG_20260411_124812_b.webp
    IMG_20260411_124812_b.webp
    176,5 KB · Aufrufe: 12
Zuletzt bearbeitet:
Fehler suchen bringt Klarheit, sehr gut.
 
Meine Erinnerung behauptet, dass man das auch ganz leicht erkennen kann, wenn man bei dem (schon erwähnten) C-Bügel zusammen drückt (also gegen den Rücken vom C, nicht auf die beiden freien Schenkel) dann sieht man, dass die freihen Schenkel von selber auseinander gehen. Dann einfach etwas ziehen, und fertig.
Ich empfehle, die Dichtflächen vom neuen Thermostat, wo der O-Ring dann ja rauf rutschen muss, ggf etwas mit Schmierstoff (zB wenig Silikonöl oder sowas) zu benetzen, damit des der O-Ring leicher hat.
Bei der Montage der Schläuche sieht man auch schön, dass die beiden offenen Schenkel von selber auseinander gehen, und dann einrasten, wenn man drauf ist.
Hallo Tschosef / Erich. Deine Antworten kommen nicht zu spät. Das neue Ventil ist schon drei Tage überfällig und die Kommunikation des Händlers ist intransparent / widersprüchlich. Danke für die exzellente Beschreibung zur Demontage / Remontage der Schläuche! Ich werde s.g. Lebensmittelfett verwenden. Das verhält sich in jedem Fall neutral zu den Schläuchen.
ja, es ist ein Heizer... der heizt die Wachspatrone vom Termostat, so dass dieses "früher" auf geht, oder "länger" auf bleibt, je nach dem wann geheizt wird.
Interessant! Hier soll also nicht das Kühlmittel, sondern "nur" die Wachspatrone beheizt werden! Wenn die Betriebsspannung des Heizelementes bei 12-14,5 Volt und der Kaltwiderstand des Heizelemntes bei 15 Ohm liegen, ergibt sich daraus ein Anfangsstrom von 0,8-1 Ampere und eine Anfangsleistung von etwa 10-14 Watt, was durchaus zum Anschlussquerschnitt passen würde.
Guck dir auch den Stecker (am Kabelbaum) an... die gehen wegen Kühmittelaustritt, auch gerne kaputt (starker Grühnspahn)...
Danke für deinen Link, brauche ich aber vorerst nicht. Stecker hat noch einen Top-Zustand.

Grüße
 
Falls du den Thermostaten bei der genannten Quelle nicht bekommst, gibts hier noch eine Alternative:
Gibt auch noch andere wenn nötig.
 
Falls du den Thermostaten bei der genannten Quelle nicht bekommst, gibts hier noch eine Alternative:
Hallo kandy. Vielen Dank für den Link. Glücklicherweise kam das Schinezzische Teil gestern doch noch bei mir an.
Ich zeige ein paar Fotos, die die Wertigkeit und Funktion veranschaulichen sollen. Das neue Heizelement habe ich, unabhängig von der Polarität, vor dem Einbau mit 16,4 Ohm gemessen. Gruß
 

Anhänge

  • IMG_20260416_155841_706_1_1.webp
    IMG_20260416_155841_706_1_1.webp
    451,5 KB · Aufrufe: 8
  • IMG_20260416_162012_907.webp
    IMG_20260416_162012_907.webp
    344,2 KB · Aufrufe: 8
  • IMG_20260416_162025_286_1.webp
    IMG_20260416_162025_286_1.webp
    325,6 KB · Aufrufe: 8
  • IMG_20260416_171253_384.webp
    IMG_20260416_171253_384.webp
    303,5 KB · Aufrufe: 8
  • IMG_20260416_171351_216_1.webp
    IMG_20260416_171351_216_1.webp
    68,5 KB · Aufrufe: 8
Hallo Unterstützer und Interessenten. Hier mein Reparaturbericht:

Nachdem ich die Kunstoffbodenplatte unter dem Motor entfernt hatte, wurde schnell klar, daß die Halterung des Thermostatventils entfernt werden sollte. Dazu muß das alte Ventil nach oben aus der Halterung gedrückt werden, da die Halterung nur dann demontiert werden kann, wenn sich kein Ventil darin befindet. Alles sehr eng, aber geht.

Ich habe zunächst die Schläuche abgeklemmt und dann die Anschlüsse 1+2(Mitte und rechts) gelöst, und das auslaufende Kühlmittel in einer Schale aufgefangen. Das aufgefangene Kühlmittel habe ich mittels Kaffee-Permanentfilter gereinigt. Dann habe ich zunächst das neue Ventil an Anschluss 2(re.) verbunden und über Anschluss 1(oben) das neue Ventil mit Kühlmittel befüllt, und dann den Schlauch an Anschluss 1 befestigt. Die Schlauchklemmen an den Anschlüssen 1+2 konnten dann entfernt werden. Dann habe ich den Schlauch an Anschluss 3(li.)
des alten Ventils gelöst und auf Anschluss 3 des neuen Ventils umgeschlossen. Das verbliebene Kühlmitte nochmals gefiltert und dem Ausgleichsbehälter zugeführt. Ventilhalterung und Bodenplatte remontiert. Fehler P16BC erfolgreich gelöscht.

Dank & Gruß
 

Anhänge

  • IMG_20260417_121003_000.webp
    IMG_20260417_121003_000.webp
    482,1 KB · Aufrufe: 10
  • IMG_20260417_123706_707.webp
    IMG_20260417_123706_707.webp
    638,1 KB · Aufrufe: 7
  • IMG_20260417_123939_671.webp
    IMG_20260417_123939_671.webp
    406,9 KB · Aufrufe: 8
  • IMG_20260417_125653_748.webp
    IMG_20260417_125653_748.webp
    704,1 KB · Aufrufe: 9
  • IMG_20260417_131233_383.webp
    IMG_20260417_131233_383.webp
    770 KB · Aufrufe: 10
Hallo Leute. Ich würde gerne abschließend berichten und dabei das Thema noch etwas abrunden.

Bislang scheint das neue Ventil klaglos seinen Dienst zu tun. Doch habe ich mich gefragt, wie ich die Gesamtfunktion sicherstellen
und das Kühlsystem von ca. 80-100ml Luft befreien kann.
Dazu bin das Fahrzeug mit angeschlossenem Diagnosegerät und leicht geöffnetem Deckel des KM Ausgleichbehälters bei 8 Grad Außentemperatur Probegefahren. Zunächst ca. 4km Stadtverkehr. Kühlmitteltemperatur 50 Grad und Heizung liefert Wärme nach wenigen Minuten. Dann im Stand weitere Minuten laufen lassen. KM Temperatur wollte nicht weiter steigen. Dann Heizung ausgeschaltet. Anstieg auf 55 Grad, aber nicht weiter. Dann einige Minuten über Land bis zur Autobahn. Anstieg auf 65 Grad. Dann 20km Autobahn bei 150km/h. Anstieg auf 75 Grad. 20km Autobahn bei 180km/h bei max. 77 Grad zurück. Insgesamt eine Stunde und ca. 50km gefahren und den oberen Ausgleichsbehälter beobachtet. Geringe KM Bewegung und kleine Luftblase am oberen Anschluss des Ausgleichbehälters festgestellt. Kein eindeutiges Absinken des KM Standes beobachtet.

Fazit: Sieht erstmal gut aus.
Kann ich davon ausgehen, daß wenn sich der Kühlmittelverlust 1:1 im Kühlmittelausgleichsbehälter abzeichnet, sich das System quasi selbst entlüftet hat? Und wenn ich Kühlmittel nachfüllen muß, was genau benötige ich? Aktuell weiß ich nur, daß das Kühlmittel gelb ist :-) Das Ventil schaltet bei etwa 80°C, richtig? D.h. ein Ausgleich kann sowieso erst dann stattfinden, wenn der Motor warm ist, richtig? Macht es Sinn vor dem Anschluss des Ersatzventils schon einen Schluck Kühlmittel in das Bauteil einzufüllen?
Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem KFZ Meister zum Thema KM Tausch. Angeblich verliert das Longlife-KM ab 6 Jahren seinen Korrosionsschutz. Trotz langer Erfahrung und Werkstattausrüstung haben die auch so Ihre Schwierigkeiten ein Kühlsystem "Blasenfrei" zu befüllen. Der Meister hat berichtet, daß die Kunden manchmal wiederkommen und ein halber Liter KM nachgefüllt werden muss. Mir sagt das eigentlich, daß ein Kühlsystem sich u.U. bedingt selbst entlüften kann.

Ich halte es für Sinnvoll den Lufteinschluss bei dem Wechsel des Ventiles durch direkte Befüllung während der Montage zu minimieren,
und die Schläuche möglichst dicht am Schnellverschluss abzuklemmen. Was nicht da ist, braucht auch nicht entlüftet werden.

Das Kühlmittel für mein Fahrzeug scheint zwar gelb zu sein, scheint jedoch grün wenn es vertikal aus einem Schlauch herausläuft! Mich hatte das kurzzeitig verunsichert, aber je nach Lichteinfall ändert sich die Farbe! Die KM Bezeichnung lautet GLACEOL RX Typ D. Ich denke, wenn nur nachgefüllt werden soll, dann unbedingt das verwenden, um eine chemische Reaktion unterschiedlicher KM untereinander auszuschließen(nur eine Laienhafte Einschätzung).


Die neue Teilenummer ist: OEM Nr. 212009526R wie am Anfang schon erwähnt.
Deine Nummer, 212002893R, ist die alte Nummer.
Der ebay Händler hat mir mittlerweile ein zweites Thermostatventil geschickt, und will es auch nicht wieder zurück.
Kann bei mir, bei konkretem Bedarf, gegen Aufwands- und Portopauschale bezogen werden.

Gruß
 
Man kann auch per Tester ein Stellgliedtest machen und die Pumpe(n) ansteuern, das entlüftet auch. Oder es gibt eine Entlüftungsprozedur im Tester.

Das RX Typ D ist richtig, habe ich für mein auch gerade bestellt wegen Kühlmittelwechsel. Mittlerweile wurde das aber in Typ E als Nachfolger geändert. Soweit ich weiß ist das auch mischbar, nur nicht beim H4B(?) müsste der 1,0 SCE sein.
Ich bleibe allerdings beim Typ D, das ist drauf, habe ich noch und passt daher dann alles zusammen ;)

In der Beschreinung steht grün, für mich ist eher gelb und je nach Lichteinfall ist es gelb/grün :LOL:

Ja, auch mit Unterdruck entlüften usw kann mitunter nicht vollständig die Luft im System entfernen. Aber damit hat man so gut wie alles raus!

Kann ja mal berichten, wenn ich meins wechsel. Das mache ich nämlich mit Unterdruck :)
 
Der Meister hat berichtet, daß die Kunden manchmal wiederkommen und ein halber Liter KM nachgefüllt werden muss.
Ist ja auch nicht schlimm, man muss den Flüssigkeitsstand anfangs halt im Blick haben. Müssten die Werkstätten eigentlich drauf hinweisen - wie auf das Nachziehen der Radbolzen.

Ich bin mit einer leeren Kühlmittelflasche seinerzeit bei der Werkstatt aufgeschlagen und habe problem- und kostenlos einen Liter zum nachfüllen bekommen.

Apropos: Es ist ja nicht nur Luft im System, sondern auch im Wasser, die dann langsam ausgast.
 
Zurück
Oben