Künftig dürfen Tankstellen nur noch einmal um 12.00 Uhr die Preise erhöhen

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Dem Staat gefallen doch die hohen Preise......
Sie haben mehr Steuereinnahmen, steigern so den Absatz von E-Autos.......
Schaut Euch doch mal die Heizölpreise an......bin ich froh im Dezember meine Tanks noch voll gemacht zu haben......Benzin habe ich auch noch genug in der Garage stehen, habe noch für 1,80 Euro Super getankt und alle Kanister voll getankt......:D

Ich muss immer wieder schmunzeln......alle schimpfen, aber wählen immer wieder die Alt Parteien......so wird sich nie was ändern.....

aber lassen wir das......

LG Thomas
 
Ich war eigentlich mit der Österreichischen Lösung ganz zufrieden. Einige Tankstellen speziell Hofer(Aldi)s freie Tankstellen hatten die Regel. Montag mittag hoch , dann stufenweise runter bis Wochenende. Was man an den Spritpreisrecner Grafiken sehr gut nachvollziehen konnte. Hies dann Tanken Sonntag bis Montag Mittag am günstigsten. Was es Planbarer machte. Die Einsparungen waren allerdings meist unter 2€ je 50l Tankfüllung , Extrafahrten zum Tanken waren meist mindestens ein Nullsummenspiel wenn >= 8 km oneway
 
Hat ja auch Vorteile, einmal am Tag, fünf Minuten nach 12, kurz in die App schauen und zack, du weißt sofort, wo du dein Auto nicht günstiger tanken kannst.

Diese Regierungsaktion zeigt höchstens, wie perfekt die Preisabsprachen inzwischen laufen. Du wirst überall denselben Preis sehen. Die stimmen sich doch gerade nur ab, wer welchen Betrag wann auf die Tafel schreibt. Im Grunde würfeln die das aus: Diese Woche du, nächste Woche ich.
 
… Extrafahrten zum Tanken waren meist mindestens ein Nullsummenspiel wenn >= 8 km oneway
Ich denke, es wird weiterhin so sein: der räumliche Preisunterschied beträgt ein oder zwei Cent, der zeitliche Preisunterschied fünf bis fünfzehn Cent. Also die üblicher Weise günstigere Tankstelle zum richtigen Zeitpunkt anzufahren spart das meiste Geld. Mit den Apps ist die Wahl des richtigen Zeitpunktes möglich, die günstigere Tankstelle ändert sich über lange Zeiträume nicht und nur einmal am Tag erhöhen entspannt die zeitliche Einplanung der regelmäßigen Tankvorgänge.

Wird es in ein paar Jahren, wenn auch Deutschland endlich ein smartes Stromnetz bekommt, auch für Elektroautos geben. Nur da besteht der Vorteil, die hängen dann sowieso immer am Stromkabel wenn sie parken und nicht mehr der Mensch sondern eine Software wählt die Zeiten aus.
 
Man könnte das Spiel mit den Preisen so handhaben wie es die Luxemburger Regierung macht: Da wird der maximalpreis für den kommenden Tag von der Regierung festgelegt, fertig. Selbstverständlich verlangen sämtliche Ölkonzerne diesen Preis, keiner ist darunter. Hat den Vorteil daß es egal ist wo man tankt, kostet immer gleich. Zweiter Vorteil ist daß die Konzerne nicht verlangen dürfen was sie wollen. So ist der Sprit in Luxemburg immer günstig.
Naja, bei denen sind ja auch Bus und Bahn im Inland für alle kostenlos.
Interessant ist auch daß die Spritpreise in D die höchsten in Europa sind. Stimmt mich irgendwie nachdenklich.
 
Wenn sich die Preise an der Kaufbereitschaft orientieren würden kostete der Liter Sprit aber deutlich weniger oder zahlt hier irgendwer gerne diese Mondpreise :unsure:?
Es ist wohl eher der Kaufzwang weil man durch die Wohn-oder Lebenssituation schlicht aufs Auto angewiesen ist.
 
Wenn dem so wäre dann müßten die Spritpreise in Luxemburg höher als bei uns sein. Das kleine Land und die Einwohner sind im Schnitt wohlhabender als wir.
Wenn der Staat eingreift und die Preise deckelt oder die Steuern auf den Sprit senkt, dann spielt logischerweise die Marktwirtschaft nicht mehr.
 
Staatseingriffe hatten wir alles schon mal in der DDR und braucht keiner mehr.
Benzin kostete 1,65 MDN ( Mark der deutschen Notenbank)

Gruss
Steffen
 
Nur wegen gedeckelter Spritpreise bricht die Marktwirtschaft sicher nicht zusammen.
Nein, die gesamte Marktwirtschaft bricht deswegen nicht ein, aber sie spielt für das entsprechende Produkt nicht mehr.

Eher wegen Kaufzurückhaltung der Kunden durch die deutlich gestiegenen Preise!
Nein, ganz im Gegenteil, das was du beschreibst ist die Definition/Grundlage der Marktwirtschaft. Angebot, Nachfrage, Preis sind die wichtigsten Kenngrössen.

Greift jemand in diesen Prozess ein z.B. durch Deckelung, Subventionen, künstliche Verknappung, etc. dann spielt für das entsprechende Produkt der Markt (d.h. Die Marktwirtschaft) nicht mehr ungehindert/frei.
 
Staatseingriffe hatten wir alles schon mal in der DDR und braucht keiner mehr.

Deine Meinung, ich sehe das differenzierter.
Diejenigen, die diesen unseren Staat finanzieren, dürften auch Mal etwas zurückbekommen.
Aber, naja, das kann und sollte man nicht hier diskutieren,
 
Greift jemand in diesen Prozess ein z.B. durch Deckelung, Subventionen, künstliche Verknappung, etc. dann spielt für das entsprechende Produkt der Markt (d.h. Die Marktwirtschaft) nicht mehr ungehindert/frei.
Das passiert doch ununterbrochen. Sei es Elektrizität, Landwirtschaft, Verkehr oder Wärme (Heizung), überall läuft doch dieses Spiel. Man stelle sich vor diese sogenannte Energiewende müsse ohne Subventionen gelingen. Oder die Landwirte ohne dieselben produzieren.
Auf gut Deutsch: Wir haben keine freie Marktwirtschaft, noch nie gehabt.
 
ohne jetzt politisch werden zu wollen, AlfRed hat Recht, wir haben ja auch echt keine freie Marktwirtschaft in D. Nennt sich soziale Marktwirtschaft, also freie Marktwirtschaft mit sozialen Eingriffen. Wobei die sozialen Eingriffe doch eher politischer Populismus sind, also Parteibuch geprägt.

Gruss
Steffen
 
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