Pro und Contra Dashcam im Dacia

Es gibt sicherlich tausende? Unfälle mit Blechschäden, beinahe Unfälle und viele tödliche Unfälle auf deutschen
und anderen Strassen.
Die könnte man nicht so klickfreundlich im Netz präsentieren, gäbe es diese Dashcams nicht.
In unklaren Situationen können sie sicherlich hilfreich sein und Ungereimtheiten aufdecken.
Andererseits können die Dinger in gewissen Situationen auch gegen einen eingesetzt werden, oder?
Ich bin da noch zwiegespalten, aber nicht total abgeneigt und in der "Findungsphase"
 
Ich kann nur für mich sprechen.
Richtig,so eine Dashcam kann sicher auch mal ein Nachteil für einen selber sein wenn was schief gelaufen ist.
Dann macht man sich gerade und steht zu seinem Fehler!

Allerdings muss man bei einem selbstverschuldeten Unfall ja keine Aussage machen und auch nicht gleich rausposaunen dass man ne Dashcam im Auto hat ;):cool:!
 
ich habe noch nie je eine auch nur halbwegs kritische Situation gesehen oder erlebt.
das verwundert mich. Oder du hast diese nicht bewusst wahrgenommen, oder nicht so bewertet.
Halbwegs kritisch sind allein schon die Situationen, die durch jene Assis entstehen, die keinen Bock haben sich anständig an eine Schlange an einer Abfahrt zu stellen, um dann ganz vorne, über Sperrflächen und durchgezogene Linien hinweg im Stile eines Sturzkampfbombers sich in die kleinste Lücke zu quetschen.
Oder zweite Methode und nicht minder verkehrsgefährdend, stumpf , notfalls bis fast zum Stillstand, auf der mittleren Spur verzögern und blinkend darum betteln reingelassen zu werden. In Folge solcher Aktionen sehe ich fast täglich kritische Situationen.
Überholsituationen in Kurven sind der nächste Klassiker. Und sowas hast du wirklich noch nie live gesehen?
 
Es gibt halt leider zunehmend mehr Zeitgenossen die die Verkehrsregeln als reine Empfehlung sehen und dann entsprechend Gedankenlos herumfahren.
 
98% der Abiturienten schaffen die "Reifeprüfung". 46% der Führerscheinbewerber fallen bereits bei der theoretischen Prüfung durch.
Was sagt uns das zum Dashcam einsatz?
Habe jetzt auch eine. Mir kam einer auf der Straße entgegen, der mit dem Smarthpon am texten war. 3 Sekunden später wäre er bei mir drin. Volle Hupe vorher betätigt.:)
 
Da Worte ja anscheinend nicht überzeugen, vielleicht mal das Bild dazu aus #30...

(natürlich ändert das nichts am Geschehen, aber eine DC macht ggf einiges einfacher. In diesen Fall mal davon ab, dass ja die Polizei quasi sofort da war wegen der Verfolgung!)

Unfall.webp
 
Da Worte ja anscheinend nicht überzeugen, vielleicht mal das Bild dazu aus #30...
Also ich glaube dir das. Wieso auch nicht? Es gibt halt immer noch Menschen, die so etwas nicht erlebt haben, ist auch völlig in Ordnung, dann haben diese Personen Glück gehabt und waren zur "falschen" Zeit am richtigen Ort, nämlich nicht anwesend. Meinen Eltern und meiner Schwester waren mal vor einigen Jahren zusammen in Hamburg, da ist denen rechts in die Seite ein LKW beim rückwärts fahren in die Seite geknallt. Ohne Einweiser, Vorfahrtsmissachtung etc. Der Fahrer hat damals die volle Schuld bekommen. Das Auto war totalschaden. Bilder haben die damals viele gemacht, ist immer wieder erschreckend was ein solcher Auffahrunfall anrichten kann.

Das hier nennt man einen potenziellen Mörder in meinen Augen! Zeitstempel ist gesetzt. Die Strafe die der bekommen hat, ist meiner Meinung nach noch viel zu wenig gewesen.
 
Bis zum heutigen Tag brauchte ich keine Dashcam, Verrückte gibt es aber genug in Straßenverkehr gerade hier bei uns in Bayern wird überholt da fragt man sich will der sich Umbringen.......darum fahre ich immer mit genug Abstand......

LG Thomas
 
das verwundert mich. Oder du hast diese nicht bewusst wahrgenommen, oder nicht so bewertet.
Es liegt mir fern, als Hobbypolizist unterwegs zu sein und über das Verhalten der andern Verkehrsteilnehmer zu richten. Zudem habe ich eine hohe Toleranz gegenüber dem Fehlverhalten der andern Verkehrsteilnehmer, weil auch ich immer wieder Fehler im Verkehr mache, die durch andere aufmerksamere Automobilisten ausgebügelt und dadurch Unfälle vermieden wurden/werden.

Und letztendlich hatte ich in den vier Unfällen (alle ohne Personenschaden) wo ich bisher involviert war keinerlei Probleme. Das haben Polizei und Versicherungen geregelt und gut war es. Dabei hatte ich nie das Bedürfnis, irgendetwas beweisen zu wollen. Ich habe die Fachleute ihre Arbeit machen lassen und mich mit dem Ergebnis abgefunden.

Allenfalls gibt es auch grosse Mentalitätsunterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz. Ich kenne z.B. niemand, der hierzulande eine Dashcam eingebaut hat oder den Einbau auch nur jemals in Erwägung gezogen hätte.
 
Es liegt mir fern, als Hobbypolizist unterwegs zu sein und über das Verhalten der andern Verkehrsteilnehmer zu richten
das hast du völlig falsch verstanden oder willst es falsch verstehen.
Es geht nicht darum andere anzuschwärzen, oder Hobbyplozizist zu sein. Warum bringst du die Diskussion in eine solche abstruse Richtung?
Das die Schweizer im Vergleich zu Deutschen eine wesentlich gelassenere Mentalität haben kann man übrigens dann in Frage stellen, wenn man diese die Grenze zu Deutschland überfahren sieht.
Es geht einzig darum, bei Fehlverhalten anderer im Falle eines Unfalls ein Beweismittel zu haben, Nicht mehr und nicht weniger. Da braucht es auch keine Nebendiskussionen über Mentalitäten.
Und ja, die meisten Unfälle werde schlicht verhindert, weil andere den Mist geglättet haben, den Verkehrsrowdys verursacht haben. Das dürfte in allen Ländern gelten, in denen es privaten Fahrzeugverkehr gibt. Bekloppte Fahraktionen sieht man überall, nicht nur in Deutschland.
 
Eine Dashcam nützt nicht nur ein persönlich, als letztens Kinder/Jugendliche vor uns Steine auf die Straße geworfen haben habe ich bei der Polizei angerufen und die haben gesagt sich schon mehrere Autofahrer gemeldet haben und auch Autos dadurch beschädigt worden. Die Polizei hat dann gerne meine Dashcamaufnahmen für ihre Ermittlungen genommen.
 
Wenn ich die (Räuber)geschichten hier so lese, was auf Deutschen Strassen alles abgehen soll.
Das soll nicht, das geht ab. Ich bin fas 30 Jahre in der Region Köln/Düsseldorf unterwegs gewesen mit einem einfachen Weg von zu letzt gut 85km am Tag. Da geht es gar nicht um Fehler. Auch da spreche ich mich nicht von frei. Da geht es um Ignoranz und aggresives Fahrverhalten gepaart mit wen stört es wenn ich auf der 3. Spur fahre obwohl alles frei ist. Die ganzen beinahe Unfälle durch solche Chaoten kann man irgendwann nicht mehr zählen. Dass das in Süddeutschland anders ist wage ich mal zu bezweiflen. Eine Daschcam hatte ich auch nie. Im Sandero habe ich nun eine drinnen ohne diese Strecken fahren zu müssen. Und immer unfallfrei gefahren ist auch kein Argument. Bin trotz der vielen Km Autobahn auch unfallfrei durch. Und kaum kauft man sich einen Neuwagen fährt einem auf der Landstraße einer rein. Kommt wie es kommt. Da hatte ich die Kamera allerdings auch nicht und wurde alles gut abgewickelt. Aber wie sagt man...haben ist besser als brauchen. Und kostn tut es ja auch nicht die Welt. Ist mir perönlich nämlich reichlich kurz gedacht zu meinen die eigne Vollkasko zahlt den Schaden ja. Aber dass kann ja jeder halten wie er will. Hatte auch schon einige brenzlige Situationen mit Kamera wo ich beim Auffahren in Beweisnot gekommen wäre.
 
Die persönliche Wahrnehmung scheint zu trügen, denn in den vergangenen 30 Jahren haben die Verkehrsunfälle um nur 12% zugenommen, obwohl die Zahl der Motorfahrzeuge um 24% und die gefahrenen Kilometer um 16% zugenommen haben. Pro Fahrzeug und gefahrenem Kilometer hat die Unfallhäufigkeit daher abgenommen. (Quelle: destatis, Umweltbundesamt, diw, Institut der Deutschen Wirtschaft)

Ergo:
Obwohl die Wahrscheinlichkeit, in einen Unfall verwickelt zu werden laufend abnimmt, scheinen Paranoia und das Bedürfnis der Leute, alles und jeden zu überwachen und zu kontrollieren, aber offensichtlich zuzunehmen.
 
Ergo:
Obwohl die Wahrscheinlichkeit, in einen Unfall verwickelt zu werden laufend abnimmt, scheinen Paranoia und das Bedürfnis der Leute, alles und jeden zu überwachen und zu kontrollieren, aber offensichtlich zuzunehmen.
Bei dir scheint es auch nur ein Weltbild zu geben,nämlich deines 🤨!
Und mit dem Begriff "Toleranz" kannst du vermutlich auch nicht viel anfangen,oder?
 
Bei dir scheint es auch nur ein Weltbild zu geben,nämlich deines 🤨!
Und mit dem Begriff "Toleranz" kannst du vermutlich auch nicht viel anfangen,oder?
Sorry, ich wollte niemandem zu nahe treten.
Tatsache ist, dass seit Corona das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ab und die Ängste zunehmen. Das ist auf Grund der zunehmend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Lage auch nicht verwunderlich. Hinzu kommen die (sozialen) Medien, welche nicht selten als Verstärker wirken. In der Folge steigt das Schutzbedürfnis und in der Folge die Umsätze im Bereich Alarm- und Überwachungsanlagen, Schutzausrüstung, Versicherungen und Gesundheitstracker bis hin zum SUV.
 
Ich gebe dir Recht dass sich seit Corona gefühlt was verändert hat.
Aber von der Verwendung einer Dashcam auf Paranoia oder ein erhöhtes Kontrollbedürfnis zu schliessen ist in meinen Augen schon weit hergeholt!
Ich bin solange niemand in irgendeiner Form geschädigt wird ein grosser Freund von "leben und leben lassen".
Damit lass ich es nun gut sein.....für mich ist alles gesagt.
 
Ich habe seit 3 Jahren in beiden Autos eine Azdome Dashcam verbaut. Bin sehr zufrieden damit, die Teile laufen Fehlerfrei.
Zwecks Unfall habe ich die Dashcam noch nicht gebraucht. Ich wurde aber aus eigener Dummheit schon zweimal geblitzt, somit konnte ich genau die Geschwindigkeit abgleichen und die hat genau auf km/h gepasst.
Ich sag klare Empfehlung zur Dashcam.
 
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