Künftig dürfen Tankstellen nur noch einmal um 12.00 Uhr die Preise erhöhen

Die Netze müssen dringend ausgebaut werden, damit mehr Speicher und mehr Erneuerbare betrieben werden können. Der Engpass liegt in der Regulatorik, die den Ausbau nicht begünstigt - aktuell sogar wieder versucht zu erschweren.
Genau so ist es. Das Oligopol von nur vier Anbietern im überregionalen Bereich und die Wettbewerbsfreiheit generell dürfte dabei kaum hilfreich sein.

Spielt das eine Rolle, wenn auf der anderen Seite

... und dann ...

Wasser lässt sich - gegenüber elektrischer Energie - kostengünstig speichern.
Klar - bloß brauchen wir bei Dunkelflauten eher Wasserstoff als Wasser ;)
 
Das wird jetzt manchem nicht gefallen aber wenn es nach mir ginge gehörte die komplette Versorgung mit Strom,Wasser und Treibstoffen in staatliche Hand.
Ich möchte gar nicht so genau wissen wieviel bei den Kosten nur für die ganzen Vorstände und Aktionäre der verschiedenen Unternehmen draufgeht :confused:.
Mir ist klar dass das auch kein Allheilmittel gegen die überbordenden Preise ist aber so es derzeit läuft kanns doch auch nicht weitergehen,oder?
 
Ich möchte gar nicht so genau wissen wieviel bei den Kosten nur für die ganzen Vorstände und Aktionäre der verschiedenen Unternehmen draufgeht
Das ist mit Sicherheit aber nichts gegen das, was Vater Staat dann mal so ganz nebenbei verplempern würde, wenn man ihm das Geschäft überlassen würde.
 
Das wird jetzt manchem nicht gefallen aber wenn es nach mir ginge gehörte die komplette Versorgung mit Strom,Wasser und Treibstoffen in staatliche Hand.
Ich möchte gar nicht so genau wissen wieviel bei den Kosten nur für die ganzen Vorstände und Aktionäre der verschiedenen Unternehmen draufgeht :confused:.
Mir ist klar dass das auch kein Allheilmittel gegen die überbordenden Preise ist aber so es derzeit läuft kanns doch auch nicht weitergehen,oder?
Ich finde die hohen Managerlöhne auch überrissen, aber selbst bei Grosskonzernen/Grossbanken wo der CEO z.B. 10 Mio verdient macht dies nur wenige Promille der gesamten Lohnsumme eines solchen Unternehmens aus. Nimmt man die Vergütung der gesamten Geschäftsleitung und der Vorstandsmitglieder hinzu, sind es in der Regel immer noch weniger als 1%. D.h. selbst wenn diese Leute ohne Lohn arbeiten würden, wären die Produkte nur unmerkbar günstiger.

Und was die Aktionäre verdienen ist auch bekannt, je nach Unternehmen beträgt die Dividende zwischen 0 und 6%. Dafür entleihen diese den Firmen ihr Geld und tragen das gesamte Risiko bis hin zum Totalverlust. Und wenn du das Gefühl hast, dass die Aktionäre so gut verdienen, dann kannst du ja auch Aktien erwerben und mitverdienen.

Und nein, staatlich geführte Unternehmen sind in der Regel weit weniger effizient, weil sie nicht dem Wettbewerb ausgesetzt sind.
 
Und nein, staatlich geführte Unternehmen sind in der Regel weit weniger effizient, weil sie nicht dem Wettbewerb ausgesetzt sind.
Und was ist seit der Privatisierung von Post, Bahn, Wohnungsbaugesellschaften oder dem Gesundheitswesen, um nur ein paar zu nennen, "besser" geworden? Ich nehme an, immer mehr ehemalige Gelb-Wähler kennen die Antwort.
 
Vorsicht, gleich blubbert es wieder was von freiem Markt und man lässt dabei unberücksichtigt, dass die Raffinerien und Tankstellenbetreiber innerhalb eines Oligopols agieren.

Bundeskartellamt (2011!)

Aber hey, einfach mehr Tankstellen bauen, dann wird das sicher ;)
 
Ähm...Wettbewerb bei Benzin und Co.? Gibt es meiner Meinung nach nicht, nur Absprachen.
Und wie erklärst du dir die relativ tiefen Spritpreise in der Schweiz, obwohl die Treibstoffabgaben und die Kaufkraft höher als in Deutschland sind?

Und wie erklärst du die Differenzen von bis zu 25 Rappen innerhalb der gleichen Stadt oder bis zu 70 Rappen Preisunterschied zwischen einer versteckten Tanke irgendwo auf dem Land und jener direkt an der Autobahn?

Beides hat mit dem Markt zu tun. Und selbst wenn es Preisabsprachen der Ölkonzerne geben sollte, dann passen sich diese Absprache eben auch dem Markt an.
 
Aber hey, einfach mehr Tankstellen bauen, dann wird das sicher ;)
Der Konsument kann zwar keine Tankstellen bauen und so das Angebot erhöhen, aber er kann die Nachfrage reduzieren statt lauthals zu prahlen, dass man auch 3 Euro pro Liter bezahlen würde. Und genau das wirkt sich sehr wohl auf die Preise aus.
 
Das Gegenteil ist der Fall: Die Preise werden jetzt erst so richtig in Fahrt kommen, just wo die sprechende Orange sich ebenfalls für eine Blockade ausgesprochen hat. Eine sinkende Nachfrage von den drei, vier Bildungsbürgern einzufordern, welche auch für 3€/L tanken würden, ist ein schlechter Witz, weil die paar Hansele einfach irrelevant im grossen Ganzen sind.

Wenn China nun auch nichts mehr bekommt, weil die Straße blockiert wird, dann wird China halt von anderen Ländern wie Norwegen und Kanada zu geisteskranken Preisen Öl kaufen. Das wird das eh schon knappe Angebot im Preis noch exorbitanter steigen lassen. Noch dazu steigt gerade dadurch die Gefahr eines nicht nur wirtschaftlich ausgetragenen 3.WK enorm.
 
Eine sinkende Nachfrage von den drei, vier Bildungsbürgern einzufordern, welche auch für 3€/L tanken würden, ist ein schlechter Witz, weil die paar Hansele einfach irrelevant im grossen Ganzen sind.
Die Schmerzgrenze der Deutschen liegt vermutlich noch höher als bei "nur" 3 Euro/Liter.
 
nee Turito, momentan tanke ich auch den Crafter bzw. MAN nicht mit der ARAL Firmenkarte. Lieber da wo es preiswerter ist mit Bargeld, das Geld bekomme ich eh vom Chef wieder. Ist ja voll in seinem Sinne.

Gruss
Steffen
 
Wir zahlen doch alle den höheren Preis!
Wenn nicht an der Tanke dann halt verzögert irgendwann bei Lebensmitteln im Supermarkt oder grundsätzlich bei allem andern durch steigende Transportkosten :confused:.
Hier nur ein Beispiel:
 
die werden eh bald noch teurer, das wenigste Geld aus dieser Teuerung kommt aber beim Erzeuger oder den Speditionen/ Transportunternehmen an. Die Großen der Branche haben doch alle langfristige Verträge mit der Lieferkette. Wenn die Milch dann 2 Euro der Liter kostet, bekommt der Bauer trotzdem nur Centbeträge ( so um 40 Cent) für den Liter. Dem Transportunternehmer gehts ebenso. Verdienen tut nur die Molkerei und der Handel.

Gruss
Steffen
 
die werden eh bald noch teurer, das wenigste Geld aus dieser Teuerung kommt aber beim Erzeuger oder den Speditionen/ Transportunternehmen an. Die Großen der Branche haben doch alle langfristige Verträge mit der Lieferkette. Wenn die Milch dann 2 Euro der Liter kostet, bekommt der Bauer trotzdem nur Centbeträge ( so um 40 Cent) für den Liter. Dem Transportunternehmer gehts ebenso. Verdienen tut nur die Molkerei und der Handel.

Gruss
Steffen

„Kannst ja weniger konsumieren, dann fallen die Preise.“

Achtung, Ironie
 
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