Künftig dürfen Tankstellen nur noch einmal um 12.00 Uhr die Preise erhöhen

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"Soziale Marktwirtschaft" bedeutet, nicht gleich ins Elend fallen (Miete, Gesundheitsvorsorge, Essen,..) wenn du keinen Job mehr hast, von dem sie dich abhängig machen.

Staatliche Eingriffe (Steuer, Subventionen, Zölle,..) gibts zur Genüge auch in den USA. Elon Musk bekam massenhaft indirekte Subventionen vom Staat, um daraus ein Gloable Player zu machen.
Die "freie Marktwirtschaft" ist/war bei den Westmächten deswegen favorisiert, weil sie hoch technisierte, mit viel Kapital ausgestatteten Firmen hatten, die im globalen Wettbewerb (den sie selbst eingerichtet haben) um Profite, klar im Vorteil waren. Wie an Trump gut zu erkennen, schaffen die es wieder ab, wenn es für sie keinen Vorteil bringt.

Schon damals, nach Gründung der USA wurden Zölle für ausländische Waren erhoben, um die eigene Industrie zu schützen und einnahmen für den Staatshaushalt zu generieren.
 
Soziale Marktwirtschaft? Lobbyismus, Bestechung, teilmafiöse Strukturen....im Ernst, schlimmer geht immer.
Nein, soziale Marktwirtschaft heisst folgendes:

"Die Soziale Marktwirtschaft ist eine Wirtschaftsordnung, die freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich verbindet. Sie basiert auf Privat-eigentum und freier Preisbildung, während der Staat aktiv regulierend eingreift, um Monopole zu verhindern, soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten und soziale Risiken abzufedern. (Quelle: Wiki)"

Was soll daran schlimm sein?
Lobbyismus, Bestechung, teilmafiöse Strukturen, ... kommen in jedem Wirtschaftssystem vor d.h. sie sind nicht bezeichnend für die soziale Marktwirtschaft.
 
Schon erstaunlich wohin dieses Thema abgeglitten ist....wusste nicht, dass man hier VWL und BWL studieren kann. :ROFLMAO:
Das Thema des Fadens hat nun mal direkt mit VWL/BWL zu tun und da ist ein gemeinsames fachliches Grundverständnis (Basis) notwendig, damit man nicht permanent aneinander vorbei diskutiert.
 
Nur Stunden vor neuer Regel: Spritpreis auf Rekordhoch! Verband spricht von „kundenfreundlichem Wettbewerb“
Berlin – Ausgerechnet vor der geplanten neuen Tankpreis-Regel ab Mittwoch zieht es an den Zapfsäulen einmal deutlich an - die Spritpreise sind auf Jahresrekord: Super E10 kostet am Dienstag im Tagesdurchschnitt inzwischen 2,087 Euro je Liter, Diesel 2,295 Euro – beides die höchsten Werte des Jahres! In den morgendlichen Spitzen lagen die Preise sogar noch teils über dem Rekord-Durchschnitt.
Nur Stunden vor neuer Regel
 
na ja Rekordhoch ist doch schon übertrieben. Diesel ist momentan bei Jet 2,279 und E10 um 2.089. Vorige Woche habe ich für die Firma beide Diesel getankt da war der Diesel 2,339 und unseren Dacia mit E10 um 2,069. Wo ist da das Rekordhoch, gut Bild sprach auch mit den Toten :-)

Gruss
Steffen
 
Ich möchte dann doch mal einen ganz anderen Aspekt in die Runde werfen:

Die Kraftstoffpreise und deren Entwicklung mögen für uns ärgerlich sein, und ich "leide" ja auch selber darunter. Die neue gesetzliche Regelung wird unterm Strich den Kraftstoff sicher nicht billiger machen, aber – mehr oder weniger gut – ein ganz anderes Problem lösen, nämlich dir irrsinnige "Zappelei" des Preises im Tagesverlauf. Ob die 12-Uhr-Regelung dabei sinnvoll ist, wird sich zeigen, ich bin bei dem Detail skeptisch.

Aber jetzt zum anderen Aspekt: Die heftige Preissteigerung, die zu dieser neuen gesetzlichen Regelung geführt hat, ist die Folge eines grausamen Krieges. Ich verzichte jetzt auf Kommentare dazu, wer diesen Krieg begonnen hat und ob der Krieg sinnvoll ist ... nur soviel, zu unserer Situation hier: Es zeigt, wie dringend wir vom Erdöl/Erdgas loskommen müssen, und wie wenig wir auf darauf vorbereitet waren, dass so eine kritische Situation wie jetzt entsteht, obwohl das Risiko doch immens war und eine derartige Entwicklung naheliegend.

Und schließlich: Ich bin froh, dass ich nicht im Kriegsgebiet lebe, die Folgen hier finde ich doch wesentlich angenehmer als Tag und Nacht mit Bombardierungen rechnen zu müssen, jederzeit um mein Leben bangen zu müssen! Mein Mitgefühl mit den Menschen in den Kriegsgebieten ist dann doch größer als mein Selbstmitleid wegen der hiesigen Kraftstoffpreise. Und unsere Regierung (welche eigentlich, in Anbetracht der zeitlichen Entwicklung der Folgen von Entscheidungen) hat vielleicht einiges verbockt, aber das bestimmt nicht!
 
So! Punkt 12 Uhr hatten sie die Literpreise um 15 Ct angehoben. Soweit die Erstreaktion der Konzerne ...
 
@Chauffeur
ich gebe Dir in fast allen Punkten völlig Recht. Außer das wir von fossilen Brennstoffen loskommen müssen. Auf sehr lange Sicht auf jeden Fall, aber vorläufig sollten wir unsere eigenen Ressourcen wie Öl und Gas, oder Kohle nutzen. Es ist alles in D vorhanden, zwar nicht in riesigen Mengen, aber es würde schon helfen. Wir verachten Fracking im eigenen Land, kaufen aber im Ausland Fracking Gas zu. Das ist mehr als verwerflich, vorallem da diese Methode heute lt. neuesten Studien schon lange nicht mehr so "giftig" ist wie früher.
Ehe jetzt wieder ein paar Leute aufschreien, das hier ist wohl ziemlich seriös und deckt sich mit meinen Kenntnissen, das es politisch nicht gewollt ist.

@Ponyhof
das war zu erwarten. Mann/ Frau muss nur warten können :-)

Gruss
Steffen
 
So! Punkt 12 Uhr hatten sie die Literpreise um 15 Ct angehoben. Soweit die Erstreaktion der Konzerne ...
Sei froh das es überhaupt noch genug zu kaufen gibt. In Slowenien setzt die Regierung das Militär jetzt an Tankstellen zur Mengenkontrolle ein. Benzin und diesel sind streng limitiert. Es kommt kein ausreichender Nachschub mehr. Kein Witz, kein Aprilscherz.
 
Schlechter geht immer.
Hier kostet Super E5 zwischen 2,16 und 2,23
 
bei mir an der günstigsten HEM 2,25.9
 
Bei der nächstgelegenen Tanke aktuell CHF 1.87. Aber es gibt weiter entfernt auch „Preisbrecher“, da ist der Sprit teilweise/zeitweise um bis zu 20 Rappen günstiger.
 
Das mag dem Preisänderungs-Wildwuchs vielleicht Einhalt gebieten, doch es löst das Problem nicht. Vielmehr sind die Kartellbehörden gefragt. Wie kann es beispielsweise angehen, daß parallel zum Benzin/Diesel auch die Preise für HVO100/XTL massiv angestiegen sind? Wird die zur Herstellung benötigte Biomasse neuerdings in der Golfregion angebaut oder dieser Kraftstoff in Kuwait produziert? Und wieso sind die HVO-Preise auch bereits zu Jahresbeginn deutlich angestiegen (wir erinnern uns: Anhebung der CO2-Abgabe), wo doch HVO-Kraftstoff gar nicht CO2-besteuert wird?
Diese Fragen habe ich dem Präsidenten des Bundeskartellamts gestellt. Auf eine Antwort warte ich noch. Allerdings sind auch zwei befreundete Bundestagsabgeordnete informiert und warten nur darauf, diese Fragen auch in einem größeren Plenum zu stellen.
Hallo
Hier gibt es ein Problem der HVO Kraftstoff ist leider am Diesel Preis angelehnt Der Grund ist einfach du sollst mit Biegen und Brechen auf E Auto umsteigen.
HVO soll kein direkter Konkurrenz zu Fossilen Kraftstoffen sein HVO ist nicht gewollt in Deutschland somit kann man machen was man will
 
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