Künftig dürfen Tankstellen nur noch einmal um 12.00 Uhr die Preise erhöhen

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@kandy
Stichwort Lobbyismus . Deshalb der Widerwille.

Ich hatte ja schon mehrmals geschrieben, das die Verbraucher einfach anders tanken müssen und notfalls auch nur mal zutanken müssen ohne vollzutanken. Ist halt wie beim Lotto, man hat Glück oder Pech. Aber nur so beginnt die "Erziehung" der Ölkonzerne.

Gruss
Steffen
 
Hier in Berlin bemerke ich schon, daß weniger Autos auf den Straßen unterwegs sind.
Im Dezember hatte ich mir ein Deutschlandticket geholt aus familiären Gründen.
Nun fahre ich viel mehr mit den Öffis. Eigentlich ganz angenehm und okay.
Wenn da nicht die Berliner U-Bahn wäre...seufz.... Gerade heute (Karfreitag) wieder U-Bahn gefahren: Ich stehe auf dem Bahnsteig und die Bahn fährt ein. Die Waggontüren öffnen sich und aus jeder Tür quillt eine Menschentraube. Alle würgen, Halten sich den Schal, Mantelkragen etc. vors Gesicht, halten sich die Nase zu und stürmen in den nächsten Waggon. Ich war ganz verdattert und habe zu spät geschaltet. Bin eingestiegen. Oh je! Ein Penner/Obdachloser/Drogenabhängiger hatte die Hose heruntergelassen, auf den Waggonboden gesch... und lag da nun in seiner Sch.....
Seufz....warum müssen alle verlorenen Seelen Europas nach Berlin kommen?
 
In einen Kapitalismus kann man nur was bewegen wenn man die Nachfrage reduziert.
Solange getankt wird wie bisher wird es auch weiterhin ausgenutzt.
Mehr Homeoffice, mehr E-Autos, mehr Solar und Photovoltaik, mehr Windkraftanlagen, und auch ein Tempolimit könnte den Verbrauch reduzieren und vielleicht ein Umschwenken der Ölmultis bewirken. Das müsste allerdings auch bewusst gesteuert und gefördert werden.
Aber da gehen unsere Politiker nur recht widerwillig ran.
Die Konsumenten und nicht die Politiker haben die Macht. Erinnern wir uns an die Ölplattform Brent Spar. Shell wollte die im Meer versenken statt fachgerecht entsorgen. Dann kam es zum weltweiten Boykott durch die Automobilisten und nach 2 oder 3 Tagen ist Shell eingeknickt.

Aber das war früher, heute steht man lieber 3h am Gotthard im Stau und am Montag dann nochmals. Und die Deutschen prahlten am TV, dass sie sich dieses Vergnügen auch bei 3 Euro pro Liter nicht nehmen lassen würden. Was für eine kranke Gesellschaft.
 
Ich finde sie auf die Schnelle nicht wieder, aber es gab eine Karte, auf der verzeichnet war, in welchem Zeitraum die letzten Schiffe ihre Ziele erreichen, die noch vor dem Krieg unbescholten durch die Meerenge von Hormus gekommen sind. Das ist im Zeitraum bis 20. April, danach werden die fossilen Rohstoffe nicht nur preislich teurer sondern auch faktisch knapp. Sprich: die eigentliche Ölkrise 2026 steht uns noch bevor. Es waren auch die nationalen Gasspeicher mehrere Wochen unverändert bei 22%, jetzt geht der Füllstand wieder zurück.

Wer hier im Forum kann sich denn noch an 1973 erinnern? In drei Wochen bekommen wir wieder solche Zustände, wir sollten uns ab jetzt mental darauf vorbereiten.

Die ca. 5.000 Fußsoldaten, die auf zwei großen Landungsflotten (um die Hubschrauberträger LHA 7 und LHD 4 gebildet) unterwegs sind, erreichen in drei Wochen die Golfregion. LHA 7 hat 14 Tage Vorsprung, ankert aber bei Diego Garcia im indischen Ozean und wartet offensichtlich in sicherer Entfernung auf das Eintreffen von LHD 4.

 
Zuletzt bearbeitet:
In einem der vorigen Beiträge fiel der Begriff "Fahrverhalten"!
Gestern bin ich aus bedauerlichen familiären Gründen 540 km Autobahn gefahren.
Den Tempomat hatte ich auf 125 km/h gestellt und ich habe damit soviele Autos wie nie vorher überholt, auch wesentlich leistungsstärkere als meines!
Ich selbst bin nur von vergleichsweise wenigen Autos, dafür aber dann extrem schneller, überholt worden.
Das war bei früheren Fahrten auf der gleichen Strecke anders, und ich schliesse daraus schon auf ein bewussteres Fahrverhalten!
 
das mit dem Fahrverhalten stimmt, wir hatten in 2012 ja schon einmal in Deutschland eine Hochpreisphase ( nicht zu vergleichen mit der jetzigen) , da war ich beruflich von Österreich aus für 6 Wochen in Düsseldorf und am WE privat im Sauerland. Ich war eigentlich am Wochenende immer der schnellste auf der Autobahn. Alle anderen fuhren max.100 Km/h um Sprit zu sparen. Mein Glück war, ich konnte das Tanken abrechnen :-) .
Das mit der "freien Fahrt für freie Bürger" habe ich noch nie verstanden. Ist übrigends vom ADAC der Slogan. Ein Tempolimit auf 130 Km/h auf der BAB wäre für mich heute normal und angebracht.

Gruss
Steffen
 
Danke @WebRuner, genau die Karte meinte ich.

Und hier die etwas kritischere Lage im Luftverkehr, weil Kerosin teilweise im Persischen Golf raffiniert wird, also viel schwieriger durch Lieferungen aus anderen Regionen ersetzt werden kann:


Spanien erwartet dieses Jahr 100 Mio. Touristen, also doppelt so viele wie Einwohner. Und Spanien hat zwar ein super Eisenbahnnetz, aber anders als hier bei uns mit Sitzplatzreservierung wie im Luftverkehr. Wenn man keinen Platz buchen kann, weil alles ausgebucht ist, kommt man nicht vom Fleck.

Nachtrag: habe nun noch eine bessere Quelle für die Karte gefunden:
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Tja .. von Kaliningrad nach Ekaterinburg, 2.800 km für 140 Euro. Bei denen geht es.
Wir wollen ja deren Öl/Gas nicht mehr ( und die unsere Autos nicht ).

Ich gebs zu , das hat was mit Politik zu tun , doch Politik = Preispolitik, somit be-trifft es uns alle, wie dieser Thread eindeutig zeigt.
Wir wollen Moral, dann müssen wir leider bluten. Erst beim Gas, dann beim Strom, nun beim Sprit.
Unsere westlichen Nachbarn setzen auf Atomstrom und e-Autos/Busse. Letzteres wollen wir auch, das Erstgenannte nicht wegen
unserer Moral. (es könnt im Bodensee ja mal ein Tsunami geben)

Nächstes Jahr zahlen wir 21% MwSt, wer weiß was dann der Sprit kostet ... fahren wir dann 80 auf der Autobahn und nur bei Rückenwind?
 

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Verbote (Geschwindigkeitsbegrenzung) bringen auch nicht unbedingt etwas. Schon jetzt haben wir auf viele Strecken 120 oder dynamisch geregelte Geschwindigkeiten.
 
In der Schweiz gibt es eine funktionierende Eisenbahn und einen funktionierenden Nahverkehr. Dadurch ist der Schmerz kein Auto fahren zu können ertragbarer. Die schlauen Eidgenossen haben viel Geld dafür in die Hand genommen, nun zahlt es sich in dieser Krise schon volkswirtschaftlich zurück.
 
Weshalb soll man wegen einer Geschwindigkeitsbegrenzung nicht Auto fahren können? Gefühlt halb Europa fährt derzeit nach Süden durch die Schweiz und am Montag wieder retour.
 
Die Schweiz hat eine sehr grosse Automobile-Zulieferindustrie und die hat via ihrem Branchenverband eine sehr starke Lobby in der Regierung.
 
Verbote (Geschwindigkeitsbegrenzung) bringen auch nicht unbedingt etwas. Schon jetzt haben wir auf viele Strecken 120 oder dynamisch geregelte Geschwindigkeiten.
Das liegt aber daran, das es kaum was kostet wenn man schneller unterwegs ist.
In der Schweiz bist du dann locker 500sfr. los, oder wenn du noch schneller bist, ziehen sie gleich das ganze Auto ein.

Man hält sich dort möglichst an die Geschwindigkeitsbegrenzung.

Wäre das bei uns so, würden sich auch alle an die Vorgaben halten.
 
@scsdiscovery ich bin deutscher und bin meistens zum Schindele gefahren. Aber manchmal auch etwas tiefer, wenn es sich rechnerisch gelohnt hat. Aber meistens wäre schon die nächste Tanke etwas weiter von der Grenze weg noch günstiger gewesen. Zumindest war es vor 9 Jahren bei meinem Kangoo so, wo ich das regelmäßig gemacht hat. Und auch als meine Kinder mit dem Musikverein die letzten Jahre in Österreich auf einer Hütte waren, habe ich gesehen, je weiter weg ich von der Grenze nach Deutschland war, desto günstiger wurde es.
 
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